baby_boomanderes

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 AH! Nein, nein böses Kind! Wehe wehe! Ich kriege dich! UNd Ellie ist meine Lieblingsperson, ich weiß nicht pb es euch aufgefallen ist, aber sie wollte Ebony fertig machen, SO WIE ICH DICH FERTIG MACHE; WENN DU DAS KOPIERST! Bei lieben, die Fragen, mache ich vielleicht eine Ausnahme!!!

 

 

 

 

        

 

*                      

 Love Forever?!

Es war ein wunderschöner Morgen. In der Stadt herrschte Hochbetrieb. An diesem Tag war das große Tribe-Treffen  in der Mall. Die Mall war geschmückt, Ellie, Ebony, Danni und Tai-San standen in der Küche und versuchten Kuchen zu backen. Doch Ellie, Ebony und Danni mussten schnell zugeben, dass Tai-San sehr viel besser im backen war als sie selbst. „ Wieso klappt das nicht?“ Ebony schmiss wütend den Löffel auf den Tisch. „ Der Teig ist viel zu hart, du musst etwas Milch vergessen haben Ellie!“ „ Was ich?! Nie im leben!“ Ellie grinste und versuchte selbst den Teig zu kneten doch es funktionierte nicht. „ Mmhh, was duftet denn hier so gut?“ Luke kam mit dem kleinen Benni in die Küche. „ AH da ist ja mein Liebling! Na was hat Luke mit dir gemacht?“ Danni nahm ihr Baby auf dem arm. Benni war ihr Sohn, er war ca. 1 Jahr alt hatte dunkelbraune lockige Haare und braune Augen. „ Hey was riecht hier denn so?“ Bray kam in die Küche. „ Guck mal da ist PAPA!“ Sagte Danni und lächelte Bray an. „ Ja schon gut!“ Bray interessierte sich nicht für Benni, sondern mehr für seinen Sohn mit Amber, den kleinen Bray. Danni hatte eine Zeit gebraucht, um das zu Verkraften, doch sie konnte nichts daran ändern. Als sie von den Chosen wiederkam hatte sie Benni schon. „ Danni kann ich mal mit dir sprechen?“ Luke sah Danni bittend an. „ Klar! Liebste Tante Ellie würdest du auf mich armes Halbwaisenkind bitte mal kurz aufpassen?“ Fragte Danni mit übertriebener Traurigkeit. Bray verzog das Gesicht, er hatte gemerkt, dass das mit dem Halbwaisenkind eine Anspielung auf ihn sein sollte. „ Mach ich du armes, armes Kind!“ erwiderte Ellie und nahm Benni entgegen. Danni und Luke verschwanden um die Ecke. „ Ich geh mal sehen was Amber macht! Sie hat immer so Lampenfieber!“ mit diesen Worten verschwand Bray. „ PFF von wegen Lampenfieber!“ Ebony versuchte nochmals ihr Glück beim Teig kneten. Ellie kitzelte Benni am Kinn, woraufhin dieser sofort anfing zu lachen. Tai San sah Ellie lächelnd an. „ Was ist?“ fragte Ellie „ Ach du würdest bestimmt eine tolle Mutter abgeben!“ sagte Tai San und nahm Ebony den Teig weg. Ellie wurde rot. „ Ich, ach nein, quatsch!“ „ Doch!“ sagte auch Ebony.

Gegen Mittag, saßen alle Tribe- Leader um einen großen Tisch und schauten gebannt auf Amber.

„ Wir brauchen Strom, Wasser und das andere alles, so viel ist klar, aber geht damit nicht zu leichtfertig um, ich meine verbraucht nicht zu viel auf einmal, es gibt den Strom und das Trinkwasser nicht ohne Ende und ich wette mit euch, so schön das alles ist, irgendwann müssen wir dafür bezahlen!“ Amber sah in die Runde. Die Leader nickten. „ Gut, dann wären wir soweit der gleichen Meinung???“ Wieder ein Nicken. „ Wundervoll, habt ihr noch anliegen?“ einige der Anführer nickten. „ Fang du an!“ Amber zeigte auf einen ziemlich fies aussehenden Typen. „ Okay, wir sind nicht damit einverstanden, dass ihr die Technos so schlecht macht! Sie haben uns sehr geholfen.“ „ Wir machen die Technos doch gar nicht schlecht….“ Widersprach Amber „ und was ist das dann?“ Der Typ hielt eine Ausgabe des Amuletts hoch. “ Wer hat diesen Bockmist verzapft? Wer von euch ist diese Ellie?“

Ellie schob sich an Jack vorbei nach vorn. „ Ich!“ sagte sie und verschränkte die Arme vor der Brust. „ So!“ der Anführer sah Ellie gründlich von oben bis unten an, dann sagte er: „ Siehst gar nicht so mutig aus, dich zu stellen. MIR GEFÄLLT DAS HIER GANZ UND GAR NICHT!“ Ellie sah ihn abwartend an. „ Ich meine, doch wissen wir ob die Technos wirklich vertrauenswürdig sind, was soll die Scheiße? Natürlich sind sie das, sie haben uns Strom und Wasser gegeben.“ „ Fertig?“ fragte Ellie frech, mit kühlem Ton. „ Na gut dann will ich dir mal was sagen! Erstens: Schon mal was von Pressefreiheit gehört? Zweitens : es hat dich bestimmt niemand dazu gezwungen mein Blatt zu lesen, drittens tja drittens , wenn du die Technos so toll findest, dann schreib du doch auch darüber, wenn du willst, niemand hier, ich wiederhole niemand hätte auch nur irgendwas dagegen und wer weiß vielleicht würde ich ja auch mal zu dir kommen um mir ne Story abzuholen!“ Der Typ machte den Mund auf, auch die anderen Mall Rats waren erstaunt. So etwas hätten sie von Ellie nicht erwartet, bis jetzt war sie immer dass nette, kleine Mädchen gewesen. „ Und falls du noch irgendwas zu sagen hast, Warst du bei den Technos in Gefangenschaft?“ Ein kopfschütteln. „ Na also, dann würde ich das so sehen als wüsste ich ein bisschen besser, was ich schreibe. Ich war nämlich von ihnen Gefangen und ich muss dir sagen es war schrecklich. Oder würdest du es mögen von morgens bis Abends eingesperrt zu sein, oder den ganzen Tag Kohle zu schaufeln?“ „ Nein nicht wirklich. Aber du hast ja auch was gemacht, dafür!“ „ Na klar, aber ich habe mit genug anderen Leuten gesprochen die einfach so abtransportiert worden sind. Also HALT DEINEN MUND !“ mit diesem Worten setzte sich Ellie wieder neben Jack, der sie besorgt ansah, bis jetzt hatte Ellie nie über ihre Gefangenschaft geredet, außer mit Jack und Alice und er wusste wie schwer ihr das fiel, da sie große Schuldgefühle gegenüber Ebony hatte. Natürlich hatte sie sich schon öfter bei Ebony dafür entschuldigt, versucht zu haben sie umzubringen, doch oft hatte sie nachts Albträume. Davon wusste aber nur Jack, der ja mit ihr in einem Zimmer schlief. Jack versuchte an Ellies Gesichtsausdruck zu erkennen, was sie dachte, doch er konnte nichts erkennen.

Das restliche Treffen verlief ruhig. Am nächsten Morgen, wachte Ellie sehr früh auf. Jack schlief noch neben ihr und so machte sie sich langsam fertig und bereitete in der Küche Frühstück für ihn vor.

Auch Alice war schon wach. „ Guten Morgen Schwesterchen!“ „ Hallo Alice, gut geschlafen?“ Alice nickte und nahm sich einen Apfel. „ Machst du Frühstück für Jack?“ fragte sie ihre kleine Schwester. „ Ja, ich denke er hat sich das verdient, seit ich vor zwei Monaten wiederkam hat er sich so lieb um mich gekümmert, schon fast unnormal.“ „ Tja, er liebt dich halt.“ „Jep!“ Ellie nickte. „ Ellie ich bin unheimlich froh, dass ich dich wieder habe!“ Sagte Alice. „ Und ich  bin froh wieder hier zu sein!“ „Du hast dich verändert, seit du weg warst!“ „ Wirklich? Das hat Ebony auch schon gesagt und Danni meinte ich hätte mich sehr verändert, seit sie mich am Anfang der Chosenzeit das letzte Mal gesehen hat. Aber ich verstehe das gar nicht!“ erzählte Ellie während sie Orangensaft in einen Becher füllte. „Du bist größer geworden, erwachsener!“ „Toll, das ist super!“ sagte Ellie in sarkastischem Ton und nahm ihr Tablett auf. „Viel Spaß beim Frühstück!“ wünschte Alice. „ Danke!“

Leise betrat Ellie ihr Zimmer. Jack schlief noch immer. Vorsichtig stellte sie das Tablett auf ihren Nachttisch und setzte sich zu Jack aufs Bett. „ Jaaack, aufwachen!“ sagte sie zärtlich. Jack öffnete die Augen. „ OH, Guten Morgen, mein Schatz!“ sagte er verschlafen und setzte sich hin. „ Ich hab Frühstück gemacht!“ sagte Ellie stolz und gab Jack das Tablett. „ WOW! Ist irgendwas Besonderes los, oder warum verwöhnst du mich so?“ „ Es ist gar nichts, einfach nur so!“ antwortete Ellie. „Wirklich?“ Jack klang besorgt. „ Wirklich!“

In Ebonys und Jays Raum war Ebony auch gerade aufgewacht. Doch die andere Betthälfte war leer, das hieß, dass Jay mal wieder in aller Herrgottsfrühe zum Hotel gegangen sein musste. Langsam stand sie auf und zog sich an.

Mittlerweile waren auch die anderen Mall-Rats beim frühstücken, in der Küche. Ellie und Jack waren auch schon fertig und kamen, gutgelaunt, in die Küche gelaufen. Doch die anderen schienen nicht so gut gelaunt zu sein. Ellie setzte sich zu Ebony, während sich Jack von Gel aufhalten ließ, die ihn mal wieder voll redete. „Alles Okay?“ fragte Ellie vorsichtig. Ebony nickte nur. „ Wo ist Jay?“ hackte Ellie nach. „ Keine Ahnung!“ war die Antwort. „Oh, na schön, ist irgendwas worüber du reden willst?“

„Du kannst ganz schön hartnäckig sein, weißt du das?“ fragte Ebony. „Ja ich denke schon, ich meine, ich bin Journalistin, ich muss hartnäckig sein!“ „So wie bei dem Typ gestern? Das war mutig!“

„Quatsch, ich hab ihm nur die Meinung gesagt mehr nicht!“ Ebony hörte Ellie schon nicht mehr zu, sie sah nur noch auf die Treppe,  auf der gerade Jay hochgerannt kam. „ Schnell, lasst das Gitter runter, da sind so´n paar Verrückte, die uns irgendwas Böses wollen!“ schrie er atemlos. „ Was?“ Jack rannte auf den Hebel zu, durch den das Gitter zu betätigen war. „Schitt, es klemmt!“ rief er. Es war zu spät, in die Mall kamen mindesten 30 Kinder und ganz vorne Mega, Ram und ein Paar Technowachen hinter ihnen. „ Was wollt ihr?“ Danni war die erste, die die Treppe zur hälfte runter ging, mit Benni auf dem Arm. „OH was wir wollen, nur euch besuchen.“ Sagte Ram. „Und ein Hühnchen mit Ellie rupfen!“ vervollständigte ihn Mega. „Schon wieder?“ Ellie erschien an Dannis Seite. „Was, schon öfter ärger gehabt?“ fragte Ram mit gespieltem Entsetzen. „ Vielleicht!“ sagte Ellie und sah  Ram an, dieser lächelte Zuckersüß zurück. „ Du gefällst mir!“ „Wirklich?!“ Ellie klang als wollte sie sich über ihn lustig machen. „ Nicht jeder hat den Mut, schreckliche Lügen über uns zu verbreiten. Und das auch noch per Flugblatt.“ „ Das Flugblatt ist eine Zeitung!“ sagte Ellie wütend, wenn jemand sich über sie lustig machte, war ihre Geduld meistens zu ende. „Zeitung, na gut wenn du meinst!“ „ Ich verbreite keine Lügen, über euch! Hast du den Satz unter „The Amulett,,gelesen? No more lies! Das bedeutet keine Lügen!“ unterbrach sie ihn genervt! „ Dann erklär mir doch mal warum du dann welche verbreitest.“ Sagte nun Mega. „HEY! Sie hat überhaupt nicht gelogen!“ rief Jack und stellte sich nun wie zum Schutz vor Ellie. „Lass das, Jack!“ sagte diese. „Was?!“ flüsterte Jack. „ Ich kann auf mich selber aufpassen!“ zischte Ellie zurück und drehte sich dann zu Ram. „ Wenn ich lüge dann erklär mich doch mal, warum ich angst habe einzuschlafen? Weil ich angst habe, am nächsten Morgen aufzuwachen und alles war nur ein Traum, ich bin gar nicht hier, sondern in eurem Lager.“ Schrie sie ihn an. „Jede  Nacht habe ich Angst, jede Nacht Albträume!!! Ich schlafe kaum noch!“ „Das ist dein Problem!“ „Ja, aber ohne euch hätte ich das Problem gar nicht!“ „ Du hast es dir doch selber zuzuschreiben wenn du jemanden ermorden willst!“ Schrie Mega zurück. In Ellies Augen standen Tränen. „Ich denke dass, …!“ fing Danni an, wurde jedoch von Ram unterbrochen. „ Heute Nachmittag, zeigt Citynet wie es wirklich in den Arbeitslagern ist!“ „Und du!“ Mega wandte sich an Ellie. „ Wenn du so was noch mal bringst, dann, weiß ich nicht was wir mit dir machen, aber ich glaub, du würdest noch mehr böse Träume bekommen!“ Mit diesen Worten, verzogen sich die Technos und Ellie sackte auf dem Boden zusammen. Die ganzen Erinnerungen, die wieder hochkamen, waren zu viel! Sie schluchzte und Jack kniete neben sie. „ Alles gut, es ist alles gut, ganz ruhig, du bist doch in Sicherheit!“ Die anderen Mall-Rats betrachteten, das ganze mit traurigen Blicken. Ellie weinte und zitterte so heftig, dass Jack sie kaum beruhigen konnte. „ SCHHH, es ist alles gut!“ Er brachte sie in ihr Zimmer. Alice ging hinter ihnen her. Jack deckte Ellie zu und sah zu Alice. „Tee?“ fragte diese. „Ja danke!“ „Ellie! Ellie hör auf zu zittern bitte, ich bin doch bei dir!“ „Es … wwwar …... so … schrecklich!“ flüsterte sie. Jack nickte. „ Ich weiß zwar nicht, was genau die dir angetan haben, aber du musst nicht darüber reden, wenn du nicht willst!“ Ellie nickte. Alice kam mit dem Tee wieder. „Bitte schön!“ sagte sie und reichte Ellie die Tasse.

Nach einer halben Stunde war Ellie eingeschlafen und Jack ging zu den anderen, die in der Küche saßen, Alice ließ er bei Ellie. „Und?“ fragte Ebony, die auf Jays Schoß saß. „ Sie schläft! Ist völlig fertig!“ berichtete Jack und ließ sich auf einen Stuhl fallen. „Meine Güte!“ Amber schlug die Hände über dem Kopf zusammen. „Diese Schweine, sorry Jay, was haben die nur mit ihr gemacht!“ sagte Jack und schlug mit der flachen Hand auf den Tisch. „ Sie sollte sich nicht  so anstellen!“ sagte Gel und Jack sah sie mit großen Augen an. „Bist du eigentlich, blöd? Sich nicht so anstellen? Du heulst doch gleich wenn, du mal deine Schminke nicht finden kannst!“ schrie er sie an. Doch Gel sagte nur: „Ich weiß nicht mal was du an ihr findest! Ich meine wer will schon ne depressive Freundin?“ Jack sprang auf und holte aus, doch Ebony hielt ihn fest. „ Lass es Jack! Du bist ja auch völlig fertig!“ „Ja, sorry!“ Jack setzte sich wieder. „Hat einer von euch gewusst, dass sie jede Nacht Albträume hat?“ fragte Danni in die Runde. Alle schüttelten die Köpfe. „Ich wusste, dass sie öfter nicht gut schläft, aber dass es so schlimm ist wusste ich nicht!“ erwiderte Jack. Danni nickte. Benni fing an zu schreien. „Ja Liebling du bekommst gleich Mittag!“ sagte Danni und strich über Bennis Kopf. Ebony sah Jack betreten an. „Ich hab Schuld, Schuld daran dass sie so leidet!“ sagte er. „Nein, quatsch wenn, dann ich!“ meinte Ebony. „Wieso, denn du?“ fragte Tai San. „Wenn sie mich nicht so  gehasst hätte, hätte sie nicht versucht mich umzubringen. Oder?“ „Du kannst gar nichts dafür. Wieso musste ich mich fangen lassen?“ entgegnete Jack. „Schluss damit!“ rief Bray. „ So kommen wir nicht weiter! Niemand von euch beiden hat Schuld!“ Jack sah ihn traurig an.  „Ich schlage vor, einer von uns machte jetzt was nettes zu essen und Jack du siehst noch mal nach Ellie, ich glaub dich und Alice braucht sie jetzt am meisten!“ schlug Tai San vor. „Ich mach das        Essen!“ sagte Salene und stand auf. „Gut!“ meinte Jay, drückte Ebony nach oben und stand ebenfalls auf. „Ich geh noch mal sehen, ob ich im Hotel was über den Film rausfinde, den sie heute bringen wollen. Ich wette, der ist nur Reality Space manipuliert!“ „ Pass auf dich auf!“ sagte Ebony und gab ihm einen Kuss. „ Mach ich!“ mit diesen Worten verschwand er die Treppe runter. „Ich geh jetzt zu Ellie!“ erklärte Jack. „ Nicht nötig, bin schon da!“ hinter ihm stand Ellie. „oh, Hey, alles gut?“ Ellie nickte und gab ihm einen Kuss auf die Wange. „ Ewig diese Küsserei!“ meinte Mouse. „das ist ja ekelhaft.“ Damit löste sie heftiges Gelächter aus. „ Jack, warum schläft Alice, in unserem Bett?“ fragte Ellie. „ Naja, sie sollte bei dir bleiben, wahrscheinlich ist sie dabei eingeschlafen!“ „Ach so!“ „Alles in Ordnung?“ „ Mir geht es Super, nur ein kleiner Zusammenbruch!“ meinte Ellie und setzte sich zu Ebony an den Tisch. „ Na?“ fragte diese. „ Kommt schon es ist alles okay, wirklich, nur ein kleiner na ja, Blackout.“

Eine Stunde später saßen alle Mall - Rats beim Mittagessen in dem Restaurantbereich der Mall. Jay war wieder aufgetaucht, allerdings, hatte er nur ein Flugblatt ergattert, auf dem die Ankündigung drauf stand. Sie sollte um 15:30 laufen.  Salene hatte Spagetti mit Tomatensoße gekocht. Zum Nachttisch gab es selbstgemachten Obstsalat von Mouse und Ebony.  Ellie und Danni erklärten sich freiwillig bereit ab zu waschen.  Benni saß im Hochstuhl daneben und redete wirres Zeug wie „RÜDI, rode, mahh, aaaaaaaaaaahhuh!“ „Ich glaub er spricht jetzt schon ne Fremdsprache!“ lachte Ellie und nahm den nächsten Teller zum abwaschen. „Tja, bloß wer spricht die Sprache außer ihm?“ „Vielleicht Brady?“ meinte Ellie. „ Und dir geht es wirklich gut?“ fragte Danni. „Ja doch. Es geht mir gut!“

„Na gut, ich hab nur beobachtet, dass du schon seit einiger Zeit immer so blass bist.“ „Ich bin nicht blass.“ „Oh gut.“ Danni lächelte Ellie an. Brady kam um die Ecke. „HEHE!“ machte sie. „Na, was hast du diesmal wieder vor, kleine Frau?“ fragte Ellie sie und kniete sich vor Brady. „Hehe!“ war die antwort. „Super Plan!“ meinte Ellie. „HEHE!“ „Du magst Kinder, sehr oder?“ wollte Danni wissen. „Sie sind ziemlich süß!“ gab Ellie zu und nahm ein Gummibärchen aus der Schüssel, um es dann Brady zu geben, „HEHE!“ machte sie und wollte sich umdrehen, doch Ellie hielt sie fest. „Wie ist das Zauberwort?“ fragte sie streng. „Ähm, bitte?“ meinte Brady. Ellie schüttelte den Kopf. „Oh nein? Danke?“ Ellie nickte und sagte: „Bitte schön!“ „HEHE!“ machte Brady und verschwand watschelnd aus der Küche. „Das war also ihr Plan!“ meinte Ellie. „ Gut das Benni diese Gummibärchen noch nicht mag.“ Sagte Danni. „ Oh das können wir ja mal ausprobieren!“ rief Ellie herausfordernd und nahm ein Bärchen aus der Schüssel. „WEHE!“ meinte Danni. „ Ja Benni, mmhh lecker guck mal was ich hier hab!“ Sagte Ellie und hielt Benni das Bärchen vor die Nase. „ Wehe Ellie.“ „schon gut! Schmeckt mir sowieso viel besser.“ Lachte Ellie und aß das Gummitier selbst. „ Was ist denn hier los?“ Jack kam in die Küche. „Hallo mein Liebling!“ Ellie ging auf Jack zu und gab ihm einen Kuss. „Hey hier sind noch kleine Kinder im Raum, Benni wird ja ganz verstört“ empörte sich Danni. „DANN, verziehen wir uns mal!“ sagte Ellie und verschwand gemeinsam mit Jack. „Toll, jetzt lassen sie mich ganz allein.“ Meinte Danni. „blabla!“ sagte Benni.

Um 15:27 saßen alle Mall- Rats vor dem Computer im Wohnbereich. „Warte mal!“ Ellie setzte sich direkt davor und tippte etwas ein. „So super!“ „was hast du gemacht“ fragte Tai-San. „ Er zeichnet das jetzt auf,  so haben wir beweise dafür, das sie das mal gebracht haben, für den Fall, dass sie meinen so etwas hätten sie nie gebracht und hätten uns immer die Wahrheit erzählt.“ „ Du bist einfach Klasse weißt du das?“ Jack  sah Ellie lobend an.-. „ Ich denke, du hast es ihr schon oft genug gesagt.“ Meinte Gel eifersüchtig. „ Es   fängt an.“ Sagte Bray.  Ram erschien auf dem Bildschirm. „ Heute bieten wir euch ein vollkommen einmaliges Programm und zwar zeigen wir euch wie es in den Lagern von uns, wirklich ist. Denn es gab da draußen ja einige sehr böse Lügen, die durch dieses Lügnerblatt hervorgerufen worden sind.“ Er hielt das neueste Amulett hoch. „Mein Blatt ist kein Lügnerblatt!“ stieß Ellie hervor. „Auch wenn es da jemanden gibt, der behauptet  es sei wirklich so. Es gibt sehr viel Freude in unseren Lagern. Und derjenige der das hier schreibt, hatte auch sehr viel Spaß in dem Lager.“ „ Ich und Spaß?“ fragte Ellie. „ Hier ein paar nette ausschnitte aus dem Leben der Mall-Rat Ellie in unserem Lager!“ Es wurden Filmausschnitte gezeigt, von Männern und Jungen die hinter Ellie her pfiffen, und einige in denen sie sich mit ein Paar von ihnen küsste oder sich massieren ließ. Die Mall-Rats sahen Ellie an. „ Das ist nie passiert!“ verteidigte sie sich. „ Schon klar!“ meinte Jack und stand auf. „ Jack, wo willst du hin?“ Ellie hielt ihn am Ärmel fest. „ Glaubst du ich sehe mir das weiter an?“ schrie er sie an, riss sich los und lief weg. „Das ist es was er will!“ sagte Ebony und sah Ellie traurig an. „ ich rede nachher mit ihm.“ Sagte Ellie und sah sich das Programm weiterhin an. Ram erschien wieder auf dem Bildschirm. „ Und da behauptet sie noch sie würde gequält worden sein!“ meinte er mit einem fiesen Lächeln. „Und jetzt weiter mit den Bildern!“ Es wurden noch eine Reihe solcher Bilder gezeigt, aber keine mehr wo Ellie bei war. Dann sagte Ram zum Abschluss. „ Ich hoffe ihr wisst jetzt dass wir wirklich nicht gemein zu unseren Gefangenen sind. Und ich hoffe ich werde nur noch nette Sachen über uns lesen! Auf wiedersehen.“  ER verschwand. „ Wenn er wirklich glaubt damit, kriegt  er mich klein, dann, dann…!“ Ellie stand entschlossen auf. „ Was hast du vor?“ fragte Ebony. „ Ich werde jetzt erst mal mit meinem Freund reden!“ gab sie zurück.  „Glaubt ihr sie hat Glück?“ fragte Ebony Jay und die anderen als Ellie weg war. „ Ich weiß nicht so wie ich Jack kenne, ist er sehr schnell, sehr eifersüchtig. Obwohl er doch weiß das das nie passiert ist, das hat Ram alles manipuliert.“ „Glaubst du wirklich?“ fragte Gel.

Ellie war in ihrem Zimmer angekommen. „ Was willst du?“ fragte Jack genervt. „ Mit dir reden!“  „Was gibt es noch zu reden?“ fragte er sie. „ Das fragst du wirklich noch?“ war die Gegenfrage. „Das war doch alles nur manipulliert.Das ist doch was er will, das ihr mir nicht mehr glaubt!“ „So will er das?“ fragte Jack und stand auf. „Glaubst du mir etwa nicht?“ Ellie klang erstaunt. „Vertraust du mir nicht mehr?“ „Oh, komischer Weise weiß ich nicht mehr, was ich glauben soll, oder ob ich dir vertrauen kann.“ „Wenn du das ernst meinst dann, dann…!“ Ellie wusste nichts mehr. „Ich meine es ernst, was war denn damals mit Luke?“ schrie er sie an. „Was hat das damit zutun?“ schrie sie zurück. „Ich finde das hat eine ganze Menge damit zu tun.“ Entgegnete er. Ellie starrte ihn nur an er sah genau so entschlossen zurück. „Du, du, du bist richtig…!“ Ellie fehlten die Worte. Dann ohne jegliche Vorwarnung, gab sie ihm eine schallende Ohrfeige und rannte mit Tränen in den Augen nach draußen. Sie schnappte sich ihre Jacke und einen Rucksack und rannte die Treppe runter. Unten traf sie auf Luke. „Wo willst du denn so schnell hin?“ fragte er sie. „ Wohin wohl? ZU Ram!“ schrie sie ihn an und rannte weiter.

„Was aber?“ rief Luke ihr nach und rannte dann die Treppe rauf zu den anderen Mall-Rats. „Sie ist wo?“ fragte Alice und sprang auf.  „ bei Ram!“ antwortete Luke. Jack kam zu den anderen. „Hat einer von euch Ellie gesehen? Ich muss unbedingt mit ihr reden! Ich hab mal wieder Mist gebaut!“  „ Sie ist bei Ram!“ erklärte ihm Tai-San. „ WAS?! Was macht sie denn da?“ „Keine Ahnung!“ war die antwort.

Ellie war inzwischen beim Hotel angekommen. Die Wachen an der Tür sahen sie an und fingen an zu Lachen. „Können wir auch mal mit dir gefangen sein?“ fragte der eine sie. „ Weiß nicht!“ gab sie zurück und rannte an ihnen vorbei in den Hauptraum.

In der Mall hatte, Jack sich gerade Zugriff auf die Überwachungskamera im Hauptraum verschafft. „Er sah Ram vor einen Computer stehen und Mega neben ihm. „Moment mal, wenn Ellie zu Ram will, dann stellt sie ihn bestimmt zur Rede und wenn das alle sehen könnten, dann…!“ fing Jack an. „Wissen alle, dass er gelogen hat.“ Vervollständigte Patch seinen Satz. „Richtig! Kleiner Bruder! Also, wie war der Code für Citynet?“ fragte Jack seinen kleinen Bruder Patch. Jack schaffte es gerade in dem Moment auf Citynetsendung zu sein als Ellie, Rams Room betrat. „ Ellie was für eine Überraschung!“ Sagte er schleimig. „Moment mal!“ Java kam um die Ecke. „Was hast du da in deinem Rucksack?“ fragte sie Ellie. „Nur das was man braucht um immer auf eine Story gefasst zu sein!“ entgegnete Ellie kühl. „Gebe ihn mir!“ befahl Java. „ Wenn du meinst!“ Ellie nahm ihren Rucksack ab. „Es könnte eine Bombe drinnen sein!“ sagte sie an Ram gewandt. „Ich wünschte ich hätte eine da drin!“ sagte Ellie. Java nickte. „ keine Gefahr Ram Schatz.“ Bestätigte Java. „Na Ellie? Hat dir meine Dokumentation gefallen?“ „Ja wirklich .Ich fand es echt toll, besonders weil ich mich an diese ganzen Typen nicht mehr erinnern konnte! Danke für die Gedächtnisauffrischung!“ schrie Ellie ihn an. „ och, sei nicht böse! Ich wollte nur Beweisen, dass ich niemanden schlecht behandle.“ „Nein, nur durch deinen Netten Film, vertraut mir mein Freund nicht mehr!“ schrie Ellie ihn weiterhin an. „ Sünde!“ gab Mega zurück. „ Ich habe während ich gefangen war, nicht eine männliche Person gesehen, außer deinen schmierigen Wachen, die einen behandeln als wäre man Dreck.“ „Tja Ellie, aber die Leute draußen glauben meinem Film ja. Natürlich ist es nicht so in den Lagern, aber wer soll das schon wissen?“ „Ich werde es im Amulett schreiben, ich werde so lange Druck ausüben, bis euch keiner mehr glaubt!“ Schrie sie, riss Java ihren Rucksack aus der Hand und wollte gehen, doch Ram hielt sie auf. „Ich hoffe du wirst es nicht tun, denn ich glaube dann würde ich dich sofort, dahin zurückschicken, wo es so, dunkel, ungemütlich, und hart ist. Nämlich zu den Minen oder in das alte Lager, wo diese schmierigen Typen sind und wo du dann von morgens bis Abends Kohle schaufeln darfst.!“ Ellie zeigte kein bisschen Gefühl in ihrem Blick als sie sagte: „Das wäre ja toll, du hast sowieso mein leben zerstört!“ mit diesen Worten ging sie nach draußen.

Vor Hunderten Bildschirmen in der Stadt, jubelten die Kinder auf!

„ Wow!“ Sagte Danni. „ er hat sich grad selbst verraten!“ meinte Ebony erfreut. „Jetzt wissen alle, das Ellie Recht

hatte!“ freute sich Mouse. „Schade!“ meinte Gel, doch ihr Satz ging im Freuen der anderen unter. „Ich fürchte ich muss ihr unrecht getan haben!“ sagte Jack zu Ebony. Ebony nickte. „Was ist denn hier los?“ Ellie war gerade die Treppe hoch gekommen und hatte sich gewundert warum so gute Stimmung herrschte. Schon auf der Straße war ihr aufgefallen, dass die Leute sie alle ansahen, doch sie hatte geglaubt es hatte an Rams nettem Film gelegen. „Du warst toll!“ sagte Alice. Ellie sah die anderen fragend an. „Jack ich…!“ begann Ellie, doch Jack ging einfach auf sie zu und küsste sie.  Als er sie losließ sagte er: „ Sorry, ich wollte nicht so fies  sein vorhin!“ „Schon okay, aber was ist los!“ Patch fing an die gesamte Geschichte zu erzählen. „Was o mein Gott, wie peinlich. Alle haben das gesehen?“ Jack nickte „Sie haben alle meine tolle Freundin gesehen.“ Sagte Jack stolz. Ellie wurde rot.

Am nächsten morgen, saßen alle Mall-Rats beim Frühstück, als Ebony mit einem Mal fragte:“ Hat einer von euch Jay gesehen? Er hat nicht in seinem Bett geschlafen!“ „Nein!“ Ellie sah Ebony besorgt an. „Guten Morgen!“ Jay kam  die Treppe rauf. „Wo warst du?“ Ebony fiel ihm um den Hals. „Ich hab den Computer im Amulett-Raum benutzt und bin dabei eingeschlafen!“ erklärte Jay und setzte sich neben Ebony und Ellie. „Habt ihr auch gut geschlafen?“ fragte er Ellie. „Ihr?“ fragte Ellie und sah Jay verwundert an. „Oh, ja sorry du!“ „Ich wusste gar nicht, dass du schwanger bist!“ meinte Ebony und grinste. „Ich auch nicht!“ sagte Ellie und grinste auch. „haha, macht

 euch ruhig über mich lustig!“ meinte Jay. „OOOO, ich glaub jetzt ist er sauer!“ scherzte Ebony. „Ich zeig dir mal wie sauer ich sein kann.“ Erwiderte Jay mit einem grinsen im Gesicht und küsste Ebony auf die Stirn. „Guten Morgen Jack!“  sagte Ellie. „Hallo mein Liebling. Wie geht es dir?“ Jack umarmte Ellie von hinten. „Gut! Jackie wusstest du das du Papa wirst?“ fragte Ellie und zwinkerte Ebony zu, die sich an ihrem Kaffee verschluckte.  „Wie bitte?“ Jack wurde blass um die Nase und sah Ellie mit einem hilflosen Blick an. „Das meint zumindest Jay!“ sagte Ellie und fing an zu lachen. „Was, oh man, damit macht  man keine Scherze!“ Jack sah Ellie vorwurfsvoll an. „ Oh entschuldige!“ Ellie gab Jack einen Kuss auf die Wange.

„ Ich dachte schon.“ Er setzte sich zufrieden. „Was hättest du gemacht wenn es wirklich so gewesen wäre?“ fragte Ellie mit einem grinsen. „Weiß ich nicht. Aber fürs erste bin ich froh das es nicht so ist!“ „Ich glaub, jetzt haben wir dich ganz schön geschockt!“ meinte Jay. „ Und du, was würdest du machen?“ fragte Ebony. „Ich glaub, ich würde mich freuen!“ gab Jay zurück. Ebony gab sich mit dieser Antwort höchst zufrieden. „ELLIE!“ Mouse kam angelaufen. „Was ist, Mäuschen?“ „Ich kann meine Fibel nirgendwo finden!“ „ Wir suchen gleich zusammen.“ Sagte Ellie und aß ihr Frühstück weiter.

Am Nachmittag, saß Ellie mit Ebony auf der Couch und sortierte Wäsche. „Ich weiß gar nicht wem, was gehört!“ Ebony sah ein paar rosa Socken hilflos an. „Die gehören Mouse!“ klärte Ellie sie auf. „OH, na klar hätte ich mir auch denken können.“ Gab Ebony zu. „Ich weiß auch nicht wem welche Sachen gehören. „Also die hier, könnte von Jack stammen!“ sagte Ebony und hielt eine dunkelblaue Boxer-Shorts hoch. „Ja, Recht hast du!“ sagte Ellie. „und das könnte von Gel stammen!“ Ebony hielt ein rosanes Nachthemd hoch. „Nein, das ist meins!“ „OH, Sorry, was für eine Beleidigung.“ Ebony wurde rosa. „Macht nichts. Aber das gehört dir, oder?“ „Ja, woher weißt du das?“ „Tja.“ Es ging noch eine ganze Weile so weiter, bis sie fertig waren und Ebony meinte: „ Jacks Gesicht heute Morgen war zum totlachen, nicht wahr?“ „Ja ich dachte, er würde gleich in Ohnmacht kippen.“ „Ich glaub, dass hat ihn geschockt!“ sagte Ebony und Ellie erwiderte: „Es war auch nicht grad lustig von deinem Freund gesagt zu bekommen dass ich schwanger bin.“ „Woher er das auch wieder wusste!“ meinte Ebony. „Was ist denn hier so los?“ Gel kam zu den beiden. „Nichts!“ sagte Ellie schnell, zu schnell. „Wieso hasst du mich so? Ich mache doch gar nichts!“ schrie Gel Ellie an. „Ich habe gar nichts gegen dich!“ antwortete Ellie ruhig. Gel setzte sich. „ Na schön!“ sagte sie und sah Ellie an. „Wir haben uns darüber unterhalten, was wohl unsere Freunde dazu sagen würden wenn wir schwanger wären.“ Sagte Ebony. Gels Augen wurden  so groß, dass Ellie dachte sie würden gleich rausfallen. „Seid ihr es denn?“ fragte Gel. Ellie hätte nur zu gern mal ausprobiert, wie Gel reagieren würde wenn sie jetzt „JA“ sagen würde. „ Nein.“ Sagte sie und Gels Augen wurden ein wenig kleiner. „Schon möglich!“ sagte Ebony und nahm den Wäschekorb auf den Schoß. „Was?!“ Ellie sah Ebony erstaunt an. „Ja, aber kein Wort zu Jay, okay? Ich werde morgen mal Patch einen Besuch abstatten!“ Ellie und Gel nickten.  „Gibt es was Besonderes?“ Jack setzte sich neben Ellie und gab ihr einen Kuss. „Nein!“ sagte sie und sah Ebony sprachlos an. „Na Gut!“ sagte Jack. „Ich war grad mit Jay ein bisschen draußen und du wirst es nicht glauben fast alle glauben das was sie gesehen haben.“ „Das ist toll.“ meinte Ellie. „Mal sehen was auf Citynet läuft!“ sagte Gel und schaltete den Monitor ein. Ram war zu sehen. „Also liebe Virts da draußen, glaubt dem nicht was ihr gestern Nachmittag saht. Es war alles nur manipuliert, manipuliert von den Mall-Rats! Glaubt ihnen nicht! Bleibt uns Technos loyal. Einen schönen Abend noch! Euer euch Ergebener Ram.“ „Das ist doch nicht zu fassen!“ regte sich Ellie auf. „Glaubst du jemand glaubt ihm?“ fragte Jay, der gerade dazu gekommen war. „Ich weiß nicht. Womöglich nicht. Er weiß wie man Leute auf seine Seite bringt!“ erwiderte Ebony und gab ihrem Freund einen Kuss. „Das gefällt mir gar nicht!“ meinte Ellie. „Hoffen wir, dass niemand ihm glaubt!“ sagte Gel.

 

Einige Zeit später saßen alle Mall Rats beisammen und beratschlagten was sie tun könnten. Ellie, Ebony, Gel und Jack hatten erzählt was sie gehört hatten. „Das ist nicht gut!“ sagte Danni. „Ich finde wir sollten Wachen aufstellen und die Gitter auf jeden Fall runter lassen!“ war Brays Meinung. „Auf jeden Fall!“ stimmte Amber zu. „Aber glaubt ihr wirklich, dass sie hierher kommen? Ich meine Warum sollten sie das tun?“ fragte Jack. „ Naja, wenn sie glauben, was Ram sagt, dann werden sie wahrscheinlich nach mir suchen, weil ich in diesem angeblichem Video, ja mitgemacht habe und ihren Meister beleidigt habe!“ entgegnete Ellie mit ironischem Tonfall.  „Dich aber…!“ Jack sah Ellie ängstlich an. „Okay, Ellie und Jack ? Übernehmt ihr die erste Wache? Dann nach 2 Stunden fangen Ebony und Jay an und dann lösen Amber und Bray sie ab, danach können Siva und Lex die Wache übernehmen, und vor der Kanalisation, können jetzt gleich Dee und Patch anfangen, danach Alice und Tai-San? Ist das okay? Gut dann, Pride und Salene und dann, tja ich und …!“ Danni schrieb die Namen schnell auf während sie redete. „Ich bin noch da!“ sagte Luke. „Na gut du und ich die letzte Schicht, dann ist es etwa  8:00 Uhr morgens und dann sehen wir weiter okay?“ Alle nickten. „Gut, dann schnappt euch mal Decken, Tee und so was!“ Amber sah Ellie, Jack, Dee und Patch an. „Ey, ey Sir!“ sagte Dee. Ellie und Jack nahmen sich ein paar Kissen, zwei Decken, Tee und Taschenlampen mit. Sie machten es sich an dem Gitter gemütlich und Ellie schenkte Tee ein. „Es tut mir immer noch leid wegen gestern!“ sagte Jack und nahm ihr den Becher aus der Hand. „Schon gut! Du glaubst gar nicht, wie ich mich geärgert habe, über diese Scheiße!“ gab Ellie zu. „ Ich war nur so verwirrt und ich werd doch gleich so eifersüchtig!“ „Schon klar, aber du brauchst keine Angst zu haben, Ich liebe nur dich!“ „Mich würde aber gern mal interessieren was dann damals mit Luke war, wenn du nur mich  liebst!“ „Ich weiß es nicht! Keine Ahnung, ich weiß es ehrlich, nicht!“ „ Euch Frauen soll mal einer Verstehen.“ Jack nahm einen kräftigen Schluck Tee. „Sei doch froh, wenn du jede Frau verstehen könntest dann wäre es doch bestimmt langweilig, oder?“ „Vielleicht! Du sagtest du liebst  mich?“ „Ja!“ „Ich dich auch!“ „Hey, ein kleines Amber hat uns verraten, dass es hier Tee gibt!“ Ebony stand vor Ellie und Jack. „Ja. Das ist war!“ antwortete Ellie, während Ebony und Jay sich setzten. „Dann mal her damit!“ Ebony hielt Ellie einen Becher hin. „Nehm´ dir doch selber was!“ entgegnete diese. Ebony füllte sich und Jay Tee ein und sagte dann: „Wir bleiben jetzt mit euch hier! Wir sind sowieso nach euch dran, es lohnt sich nicht schlafen zu gehen!“ „ Wir hätten auch noch was anderes machen können!“ sagte Jay „JAY! Du bist richtig …!“ Ebony fand keine Worte. „ Sag es doch, ich bin versaut, ich weiß! Aber ich bin nun mal ein Mann, die sind so!“ meinte Jay. „Gut, dann weiß ich ja was ihr Männer über euch selber denkt!“ Ebony sah Jay, mit einem niedlichen Blick an. „Mich würde mal interessieren was ihr so über uns denkt!“ sagte Ellie. „Tja, das ist schwer zu sagen, was denken wir über die Mädels?“ fragte Jack Jay. „Mmhhh, weiß nicht. Ich glaube das sagen wir ihnen besser nicht!“ „Ihr seid wirklich versaut!“ meinte Ellie und haute Jay auf die Schulter! „Wird nicht gleich gewalttätig Ellie!“ sagte Jack. „Weißt du ich hätte Ram vielleicht gestern in die Luft jagen sollen!“ meinte Ellie und blickte in ihre Tasse. „Cooler Plan! Ach Ellie wie geht es eigentlich meinem netten Schwesterchen?“ Ebony lächelte Ellie an. „Weiß ich nicht! Und es ist mir auch scheißegal!“ „Okay, können wir nicht über was anderes reden? Zum Beispiel über das was ihr so den ganzen langen Tag gemacht habt! Ebby hast du mal wieder nichts gemacht?“ fragte Jay. „ Nenn mich nicht Ebby, nein ich hab mich sogar nützlich gemacht.“ „Aha und wie?“ Jay lachte Ebony an. „Ich habe mich für dich hübsch gemacht und dann den ganzen Tag auf dich gewartet und dabei hab ich nebenbei noch Wäsche mit Ellie sortiert.“ „ Nein im ernst? Welch Heldentat!“ Jay klang amüsiert. „Jaaaa, das hab ich nur für dich gemacht! Ich werde noch ne richtige Hausfrau! BÄH BÄH!“ „ Ach Gott, nein, wie Sünde! Du tust mir richtig leid!“ meinte Jay. Ellie und Jack  sahen sich nur an und grinsten, Ebony und Jay waren wirklich, das Traumpaar schlichtweg. Die beiden passten einfach zusammen. „Seit wann, seid ihr eigentlich jetzt schon zusammen?“ fragte Jack. „ÄHM, ca. 10  Monate.“ „Wow.“ „Und ihr?“ fragte Jay. „Also wenn man einen ziemlich merkwürdigen Zwischenfall, der nichts mit Ebby zu tun hat, nicht mitzählt, dann kennen wir uns ca. …!“ Jack rechnete, doch Ellie wusste es besser. Wir kennen uns genau 2 Jahre, 2 Wochen und 3 Tage!“ „Mein Gott, weißt du das so?“ „Natürlich, willst du die Stunden noch hören?“ „Immer doch!“ „ Ähm genau 5 Stunden, 35 min und 20 nein 21 Sekunden!“  „Oh Gott, so lange schon?“ Jack sah Ellie erstaunt an. „Jep!“ Nach 2 Stunden ließen Ellie und Jack Ebony und Jay alleine beim Wache halten.  

Danni und Luke waren für die Wache nach Salene Und Pride eingeteilt. „Ich konnte ihn nicht alleine lassen!“ sagte Danni als sie mit Benni auf dem Arm erschien. „Schon klar!“ Luke nahm ihr den kleinen ab. „Ich mag ihn und seine Mama auch!“  Danni lächelte tat aber so als hätte sie die Bemerkung nicht gehört. Benni schlief auf Lukes Schoß und Danni holte Kaffee raus. „Möchtest du?“  fragte sie Luke und schenkte ihm eine Tasse ein, als er nickte. „Warum warst du eigentlich bei den Chosen?“ fragte Danni. „Schwierige Frage, die Chosen haben Kindern essen gegeben und so was. Aber ich hab ja eingesehen, dass es doch scheiße war!“   Danni nickte. „Was hast du eigentlich damals, gedacht, als du her kamst und Amber war wieder da?“ Fragte nun Luke. Danni lächelte. „Das hat mich bis jetzt nur Ellie gefragt, aber eigentlich, wusste ich dass sie wieder da war, ich hab das Amulett gelesen.“  „Und du bist trotzdem hergekommen?“ „Ja, ich wollte, dass mein Baby seinen Vater kennen lernt.“ „Verstehe. Aber Bray scheint ihn  ja nicht sehr zu mögen.“ „Tut er auch nicht! Er gibt  mir die Schuld, dass wir überhaupt einen Sohn haben!“ „Wie bitte?“ „Du hast richtig gehört! Aber so was lass ich nicht auf mir sitzen. Er hat genauso Schuld.“ „Das hast du ihm gesagt?“ „Nein, ich hab ihn angeschrien.“ Luke lachte. „Kann ich mir vorstellen. Du verstehst dich nicht gut mit Amber oder?“ „Ich mag sie schon, es ist nur so, dass wir beide, andere Meinungen haben, wie eine Stadt zu regieren, beziehungsweise, wie Frieden zu schaffen ist! Im Grunde sind wir zu ähnlich!“ Danni nahm sich noch einen Becher Kaffee und fuhr fort: „Und du, du wusstest doch auch das Jack wieder hier ist.“ „Ja, ich wusste es, aber, ich liebe Ellie nicht mehr, sie ist eine tolle Frau, sie weiß immer was sie will, aber sie ist mit Jack besser dran. Er liebt sie wirklich und er ist kein Verbrecher!“ „Wer sagt denn du seiest ein Verbrecher?“ fragte Danni und sah Luke ernst an. „Na jeder, glaubt das doch!“ „Luke das ist quatsch! Ich meine denken wir alle von Ellie sie sei eine Verbrecherin, nur weil sie mal einen Fehler gemacht hat?“  „Bei ihr ist das was anderes!“ „Ach ja und warum? Luke du bist ne  Mall-Rat schon vergessen? Die sind keine Verbrecher nur weil sie Fehler gemacht haben.“ Einen Moment lang sahen sie sich an, dann meinte Luke: „Du bist süß, weißt du das?“ Danni lächelte. Sie kamen sich jetzt immer näher, doch kurz bevor sie sich geküsst hätten, kamen Amber und Bray. „Die anderen sind schon wach! Ihr könnt nach oben gehen.“ „Okay!“ Danni wurde knallrot im Gesicht und nahm Benni von Lukes Schoß hoch. Dann folgte sie Amber, Bray und Luke die Vorausgingen.  „Guten Morgen!“ wünschte Tai-San als  die 4 in den Restaurantbereich kamen. „Hallo!“ sagte Danni und setzte sich an den Tisch zu Tai San. „Ist alles Okay?“ fragte Ellie. Danni nickte. „Nicht der kleinste Zwischenfall.“ „Super, dass heißt zwar nicht dass wir außer Gefahr sind, aber es ist schon mal nicht schlecht, dass wir heute Nacht verschont geblieben sind!“ sagte Bray. „Ich schlage vor, wir frühstücken jetzt erst mal und dann machen wir ganz normal weiter so wie immer, vielleicht, glauben die da draußen, ja doch uns und nicht Ram.“ Schlug Alice vor. „Okay machen wir so weiter wie bisher!“ meinte auch Amber. „Wir brauchen unbedingt neue Lebensmittel. Kann einer von euch einkaufen gehen?“ Salene sah die anderen an. „Ich mach das!“ sagte Ellie. „Ellie, findest du das ist eine gute Idee? Ich meine, was dir draußen alles passieren könnte!“ Jack sah sie besorgt an. „Ich kann auf mich aufpassen! Sal, machst du eine Einkaufsliste?“ Salene nickte. „Ich kann dich begleiten!“ schlug Jack vor. „Jack ich dachte wir könnten heute mal zusammen ein bisschen am Hotel rumschnüffeln!“ warf Jay ein. „Ich geh mit dir Ellie!“ sagte Danni. „Okay dann sind Jay und Jack beim Hotel. Ich und Bray schauen mal was die anderen Leader so denken. Ellie und Danni kümmern sich um den Einkauf und der Rest?“ Amber sah die anderen an. „Ich kann waschen!“ erklärte sich Salene bereit. „Ich könnte mit Jack und Jay gehen!“ meinte Pride. „Patch und ich kümmern uns um die Verletzten Kids! Wie immer!“ sagte Dee. „Gut, dann ran ans Frühstück!“ sagte Amber.

Nach dem Frühstück machten sich Danni und Ellie auf den Weg. Luke hatte sie unbedingt begleiten wollen. Auf Benni passte Trudy auf. Während die drei über den Markt schlenderten, besuchte Ebony, wie angekündigt Dee. „Kann ich  kurz mit dir sprechen?“ fragte sie Dee. „Türlich! Wo drückt der Schuh?“ „Also…!“ Ebony setzte sich. „Ich… ich… glaube ich bekomme ein Baby!“ „OH!“ Dee sah Ebony mit großen Augen an. „Na dann, kommt unser neues Ultraschallgerät ja das erste Mal zum Einsatz! Wir haben es gestern in einem alten Krankenhaus gefunden und na mal sehen wie es funktioniert!“  Ebony lächelte.

„Wir brauchen Äpfel, Birnen, Kartoffeln, Karotten, Erbsen, Eier, Mehl und etwas das man zu Saft verarbeiten kann!“ las Ellie auf dem Markt vor. „Ich hole die Äpfel und Birnen, Luke du die Kartoffeln, Karotten und Erbsen und du  Ellie etwas das man zu Saft machen kann!“ Danni nahm sich eine Einkaufstasche. „Okay!“ Die drei trennten sich! Ellie ging zu einem Obsthändler, der ihr noch nicht bekannt war und stellte sich an. „Was darf es sein?“ fragte die Verkäuferin. „Ich hätte gern ...!“ Ellie sah auf. „Mandy? Was machst du denn hier?“ „Ellie, nein ich hätte nicht gedacht, dass wir uns mal wiedersehen würden. Hey Mike! Schau mal wer da ist!“ Ein dunkelhaariger junger Mann streckte den Kopf aus dem Wagen hervor. „Ellie!“ er sprang mit einem Satz aus dem Wagen und umarmte Ellie stürmisch! „Hey, ist ja gut!“ Ellie musste Lachen. „Eigentlich finde ich so was gar nicht witzig!“ ertönte eine Stimme hinter Ellie. „Jack, was machst du denn hier?“ „Nichts los beim Hotel! Und wer bist du, und warum umarmst du meine Freundin?“ Jack sagte diese Worte mit gespielter strenge. „Hei, ich bin Mike und ich umarme deine Freundin, weil ich sie fast na ja 3 Jahre nicht gesehen habe.“ „Jack, das sind Mandy und Mike, meine alten Schulfreunde, ich hab sie heute wieder getroffen.“

In der Mall war Ebony immer noch bei Dee. Dee hielt ein kleines schwarzweiß Bild in den Händen. „Tja, also ich würde sagen!“ sie sah Ebony streng an. „Was denn, nun?“ Ebony wurde ungeduldig. „Ich würde sagen…!“ Dees Miene hellte sich auf. „Herzlichen Glückwunsch, in ca. 7 Monaten bist du Mama!“ „Wirklich?“ Ebony sprang auf. „Ja!“ „Oh, das ist ja wunderbar!“ rief Ebony und umarmte Dee. „Kannst du es bitte noch für dich behalten, bis ich es Jay gesagt habe?“ „Na klar, ärztliche Schweigepflicht!“ „Super! Ich oh Mann!“ Ebony steuerte auf die Tür und stieß mit Patch zusammen. „Sorry, Patch, Tschüssi, Dee!“ „Was ist denn mit der los?“ fragte Patch.  Dee zuckte mit den Schultern.  “ Ärztliche  Schweigepflicht!”  

Ellie, Danni, Luke, Jack, Mandy und Mike standen immer noch zusammen auf dem Markt. Die anderen Händler hatten schon alle abgebaut und Ellie sagte: „Was haltet ihr davon wenn ihr mit zur Mall kommt und da kochen wir was schönes und reden bis spät in die Nacht!“  „Schon, klar, aber Mandy muss früh zu Bett!“ scherzte Mike. „haha, nur weil ich ein Kind bekomme muss ich doch nicht gleich früh zu Bett!“ wehrte sich Mandy. „Ach so, du bist schwanger?“ fragte Luke. „ja, Mensch das sieht man doch!“ „Fass es als Kompliment auf das ich es nicht sofort erkannt hab.“  Lachte Luke. Ellies Vorschlag wurde angenommen. Gemeinsam gingen sie in die Mall. Dort angekommen, mussten sie feststellen dass die anderen schon gegessen hatten. Also, stellte sich Ellie in die Küche und kramte ein paar Nudeln raus. Mandy gesellte sich zu ihr. „Ihr habt es also doch noch, auf die Reihe bekommen?“ fragte sie Mandy. „Mike und ich? Nein, nie im Leben. Mein Freund wurde von den Technos umgebracht und so haben wir uns von unserem Tribe getrennt und versuchen unser Glück als Obsthändler!“ „Tut mir Leid für dich!“ „Ach, schon Okay, ich hasse Mitleid.“ Jack und Mike kamen in die Küche und setzten sich an den Tisch. „Danni und Luke meinten sie hätten was wichtiges zu erledigen!“ erzählte Jack. Ellie zog die Augebrauen hoch. „Tja, ich glaub da bahnt sich was an!“ sagte sie. Jack sah sie fragend an „Du meinst Danni und Luke?“ Ellie nickte. „Ich kenne Danni nun schon ziemlich gut und die Art wie Luke sie ansieht! Eindeutig!“ „Oh Mann!“ Jack schlug sich gegen den Kopf. „Ich war schon immer schlecht darin solche Sachen zu bemerken.“ Ellie grinste. „Na dann hab ich ja Glück, dass du mich bemerkt hast!“ Ebony kam in die Küche. „Hallo Ebby!“ sagte Ellie. „Jack weißt du wo Jay ist? Ich hab ihn seit heute Morgen nicht mehr gesehen und ich mache mir Sorgen!“ „Nein, er ist vorhin, gleich nachdem wir uns am Hotel getrennt haben zur Mall gegangen, zumindest wollte er das!“ „Vielleicht hat er ne Mail geschickt?“ Ellie sah Ebony nervös an, so kannte sie sie überhaupt nicht. „Ich sehe nach!“ Ebony verschwand. „Und  bist du glücklich Ellie?“ fragte nun Mike. „Ja, ich bin unheimlich glücklich!“ war die Antwort. „Schade, dass aus uns nie was geworden ist!“ „MIKE! Du bist ja immer noch so direkt wie früher!“ Ellie stieß ihn an. „Schlag mich nur. Von dir lass ich mich gern schlagen!“ Ellie schüttelte ungläubig den Kopf. Ebony kam wieder. „ER hat wirklich ne Mail geschickt! Er ist mit Amber und Bray auf dem Treffen mit den Leadern. ER kommt erst spät zurück!“ „Hast du schon gegessen?“ „Nein, ich hab keinen Hunger!“ „Du musst aber was essen!“ „Na gut, wenn du schon mal kochst!“ „ich wette, es schmeckt gar nicht!“ ärgerte Jack seine Freundin. „ Du brauchst es ja nicht essen!“ sagte Ellie und stellte die Nudeln auf den Tisch. Während des Essens redeten sie kaum. Doch als sie fertig waren fing Mike an zu erzählen, von dem was alles passiert war seit sie sich zum letzten Mal gesehen hatten. „… Und jetzt kümmere ich mich um Mandy und Mandy junior!“ schloss er. „Aber ich muss sagen ich hab dich sehr vermisst!“ Ellie lächelte gequält. Jack spielte neben ihr mit seinem Glas und wenn er es weiterhin so drücken würde, würde es zerbrechen! „Ich hab mich auch oft gefragt, was ihr wohl so macht!“ gab sie zu.

„Es ist so eine Menge passiert!“ meinte Mandy. „Es wäre schön gewesen, wenn wir uns nach dem Virus zu einem Tribe zusammen gefunden hätten, nur  wir drei. Wer weiß, dann wären wir vielleicht doch noch ein Paar geworden!“ Mike sah Ellie in die Augen, doch sie sah weg. Es war ihr peinlich, was Mike zu ihr sagte, wo Jack doch ihm gegenüber saß! Jack stellte sein Glas mit lautem Knall auf den Tisch, stand auf und sagte: „Ich gehe jetzt schlafen.“ Er drückte Ellie einen Kuss auf die Wange und ging. „Ich komme auch gleich!“ rief sie ihm nach! „Was hat er denn?“ fragte Mike. „Er ist, ein wenig schwierig manchmal!“ sagte Ellie. „ Schlafen hört sich gut an. Wir sollten gehen!“ meinte Mandy. „Ihr könnt hier schlafen. Die Couch im Wohnzimmer lässt sich zum Bett ausklappen und einer kann auf einer Liege schlafen!“ erwiderte Ellie. „Okay, du nimmst die Couch ich die Liege!“ sagte Mike zu Mandy.  Und so machten sie es. Ellie brachte ihnen noch Wolldecken und Kissen und ging dann selbst zu Bett. Jack war noch wach und las ein Buch! „Na, noch nett, geplaudert?“ fragte er Ellie, die sich gerade ihr Nachthemd anzog. „Nein, ich habe ihnen, die Couch und die Liege als Bett gegeben!“ erwiderte sie und krabbelte in das Bett. „Jack?“ „Was ist?“ Ellie gab ihm einen Kuss auf die Stirn. „Ich!“ sagte sie und drückte ihm noch einen Kuss auf die Wange. „Liebe dich!“ schloss sie. „Wirklich?“ „Ja natürlich!“ Jack lächelte sie an und sagte dann „Ich dich auch!“ „Ist das Buch spannend?“ fragte Ellie. „NÖ!“ „Ich wüsste was spannenderes!“ sagte sie. „Wirklich?“

Ebony war auch zu Bett gegangen. Jay war immer noch nicht zurück. Außerdem war sie ziemlich durcheinander. Wie sollte sie Jay nur sagen, dass sie schwanger war?  Und hatte er es ernst gemeint, als er damals gesagt hatte er würde sich freuen? Doch ihr blieb nicht viel Zeit um darüber nachzudenken, denn Jay kam vorsichtig ins Zimmer geschlichen. „Schläfst du schon?“ fragte er leise. Ebony setzte sich hin. „Nein!“ war ihre Antwort. „Oh, hast du auf mich gewartet?“ „Nein!“ antwortete sie noch mal. „Kannst du noch was anderes sagen?“ „Ja“ „Ist irgendwas?“ „Nein“ „Oh, Mann ein Weltwunder! Eine Ebony die einen nicht die ganze Zeit vollsappelt! Wie herrlich!“ „Du bist doof!“ „ Nein, ganze drei Worte auf einmal!“ neckte er sie. „Jay, ich muss, dir etwas sagen!“ „Ist das wichtig? Ich bin nämlich hundemüde!“ Ebony überlegte kurz und sagte dann: „Nein. Schlaf schön!“

Am nächsten Morgen stellte Ellie, Mike und Mandy den anderen vor. Die anderen entfingen sie mit offenen Armen. „Natürlich könnt ihr bei uns bleiben!“ sagte Amber. „Hat einer von euch Jay gesehen?“ fragte Ebony. „Ist er schon wieder weg?“ fragte Ellie. Ebony nickte. „Bin ich gar nicht! Ich war nur unter der Dusche! Du scheinst dir ja riesige Sorgen um mich zu machen!“ Jay umarmte Ebony. „Tu ich auch!“ antwortete sie. „Was liegt heute an?“ fragte Alice. „ Nichts besonderes!“ war Ambers Antwort.

Ebony saß nach dem Essen in ihrem Zimmer und dachte nach! Jay kam in den Raum. „Was wolltest du mir gestern eigentlich sagen?“ fragte er sie. Sie stand auf und gab ihm einen Kuss. „Ich …, Jay .. Ich bin schwanger!“ Jay sah Ebony erstaunt an. „Wow! Nein, wirklich?“ „Ja!“ „Das ist ja wundervoll!“ Jay sprang Ebony um den Hals. „Ich werde Vater?“ „Ja, ja doch!“ „Wann erzählen wir es den Anderen?“ fragte Jay. „Wenn es ein guter Zeitpunkt ist!“ war Ebonys Antwort.

Am Nachmittag rief Amber alle Mall-Rats zusammen, denn Ram, Mega und Java waren mal wieder zu „besuch“ gekommen. „Ihr schon wieder?“ fragte Ellie genervt, als sie mit Jack an der Hand zu den anderen kam. „Wie es  aussieht hat dir dein Freund verziehen?“ fragte Ram. „Wieso denn verziehen? Das war doch sowieso nicht echt! Oder?“ antwortete sie frech. Rams Augen funkelten sie an. „Ihr seid doch nicht hier um meine Freundin zu beleidigen oder?“ fragte Jack. „Nein, wir kommen weil wir finden, dass es mal wieder eine Neuwahl, der Stadtanführer geben sollte. Aus jedem Tribe darf nur eine Person aufgestellt werden. Und bei euch dürfte es ziemlich schwierig werden, weil ihr doch so viele Führungsqualitäten habt!“ „Wen denn, alles?“ fragte Danni. „Dich, Bray, Amber , Salene…!“ „Ebony!“ warf Tai-San ein. „Ich verzichte!“ sagte Ebony, die auf Jays Schoß saß. Alle sahen sie mit großen Augen an. „Meine kleine Schwester verzichtet darauf Macht zu bekommen?“ fragte Java. „Unmöglich!“ meinte auch Ram. „Tja!“ machte Ebony nur. „Aber du wärst gut für den Job!“ sagte Gel. „Du bist so … cool!“ „ Ich hoffe, dann werde ich auch so eine coole Mutter sein!“ sagte Ebony und Jay drückte ihr einen Kuss auf den Hinterkopf. „Du bist schwanger?“ Java machte den Anschein als würde sie in ohmacht kippen wollen! Doch sie tat es nicht. „Das ist toll!“ riefen alle im Chor. „Also wen stellt ihr auf?“ fragte Mega, der sich am schnellsten wieder gefangen hatte. Sie stimmten ab und kamen einstimmig drauf, dass Bray aufgestellt werden würde. Amber würde ihm wenn er gewinnen würde ein wenig helfen. Danni hatte zwei ganze Stimmen bekommen, die von Luke und eine von Ellie. „Wer steht bei den anderen zur Verfügung?“ fragte Tai San. „ Von den Mosquitos Moz, von den Gulls David, von den Demon Dogs  Henk und von den Technos  Javas Wenigkeit!“ zählte Mega auf. „Warum denn nicht Ram?“ fragte Ellie. „Wir haben unsere Gründe. Also ihr stellt Bray auf! Bis zur Wahl nächste Woche und Ellie?“ Ram sah sie mit leuchtenden Augen an. Sie blickte mit Hass in den Augen zurück. „Was ist?“ fragte sie zurück. „Wäre nett, wenn du mich mal besuchen würdest“ Ellie starrte ihn an und dann sagte sie: „ Nicht über meine Leiche!“ Ram nickte kaum merklich und ging dann, gefolgt von Mega und Java die Treppe runter. „ Ihn besuchen?“ wiederholte Jack ungläubig. Ellie schüttelte den Kopf. „Der hat sie ja nicht mehr alle!“ sagte sie. „Besuchen!“ wiederholte Jack erneut. „Meine Freundin, ihn besuchen!“ „Jack, krieg dich mal wieder ein!“ Ellie stieß ihn an. „Ja, schon gut!“ er drehte sich um und ging in die Richtung von seinem Zimmer. „Sag mir Ruhig, wo du hin willst!“ rief Ellie ihm nach. Auch die anderen gingen an ihre Aufgaben. Ellie und Ebony blieben an einem Tisch sitzen.  „Also wirst du jetzt wirklich Mama?“ fragte Ellie mit breitem Grinsen. „Ja, aber du glaubst gar nicht, wie merkwürdig es ist. Hättest du jemals gedacht, dass ich mal Mutter werden würde?“ „ MMMHHH Nein!“ „Naja, komisch, wo ich doch nun wirklich kein Familienmensch bin!“ „MMMMHHH JA!“ „Du bist doof!“ rief Ebony. „Ich weiß.“ „Haha!“ sagte Ebony. „Zu blöd für diese Welt kann ich aber auch wieder nicht sein!“ meinte Ellie. „Stimmt, du hättest es beinahe geschafft mich umzubringen!“ Ellie nickte und guckte das Glas an. „OH, Sorry, ich wollte … ich!“ stammelte Ebony. „Schon in Ordnung.“ „Ellie, was haben die mit dir gemacht, dass du so verstört bist!“ „Verstört?“ Ellie sprang empört auf. „Ellie, so hab ich das doch nicht…!“ „Nein? Aber warum sagst du es dann so?“ „Ich… ich..!“ Ebony stand auch auf. „Das bin ich also für euch alle? Verstört? Toll, die arme Ellie, so paranoid, so geisteskrank!“ schrie Ellie sie an. „Ellie...!“ fing Ebony an, doch Ellie rannte schon die Treppe runter. „Oh, Ellie!“ sagte Ebony dann, mehr zu sich selbst als zu ihr! Mitten auf der Treppe stieß Ellie mit Mandy zusammen. „Autsch, Hey pass doch… oh Ellie alles Okay?“ fragte Mandy sie, als sie eine Träne in Ellies Gesicht sah. „Weinst du?“ „Ich nein!“ war Ellies Antwort, dann lief sie weiter.

Danni stand in der Küche und wusch ganz allein ab, als Ebony ihr das Glas brachte. „ Alles Okay?“ fragte Danni. „Nein, ich hab mich mit Ellie gestritten.“ „oh ja sie ist ziemlich fertig in letzter Zeit, obwohl sie echt merkwürdig ist. Manchmal ist sie normal macht Scherze und so weiter und dann von einer Minute auf die andere ist sie  mies drauf wie nie!“ „Das hab ich auch schon bemerkt! Die müssen irgendwas Schlimmes mit ihr gemacht haben. Jack ist manchmal auch schon ratlos!“ Ebony nahm sich ein Handtuch und half Danni beim abwaschen. „WÄHWÄH!“ meldete sich Benni. „Ich weiß du hast Hunger, aber lass mich noch eben abwaschen!“ beruhigte Danni ihren Sohn. „Er sieht überhaupt nicht aus wie Bray!“ meinte Ebony. „Nein, und am liebsten würde ich noch sagen „Gott sei dank“ aber das wäre etwas fies!“ „Genau, aber er sieht dir wirklich viel ähnlicher!“ „Hast du schon einen Namen?“ fragte Danni. „Nö, ich hab auch keine Ahnung, wie Jay und ich, dass hinkriegen wollen, uns zu einigen. Wie hast du das gemacht?“ „ Ich? Ganz einfach der Anfangsbuchstabe nach dem Papa, der Rest nach mir!“ „Wenn ich es so machen würde, würde es ja, oh Gott, Jebony heißen!“ „Das kannst du ihm nicht antun.“ Meinte auch Danni. „Wem Jay oder dem Kind?“ fragte Ebony lachend. „ Beiden!“ war Dannis Antwort.

Ellie saß währenddessen im Amulett-Raum auf der Couch und dachte über das nach was Ebony zu ihr gesagt hatte. Konnte sie sich so verändert haben? War sie wirklich, in den Augen der anderen, verstört? Gab sie sich nicht größte Mühe alles zu vergessen? Tränen liefen ihr über die Wangen, doch sie versuchte gar nicht sie zurück zu halten. „Ellie? Ach hier bist du!“ Jack betrat den Raum. „Weinst du?“ er setzte sich neben sie. Ellie schwieg. „Ist irgendwas? Ich meine du kannst mit mir reden wenn  du möchtest!“ Ellie schüttelte den Kopf. „Okay, wenn du nicht möchtest ist das vollkommen in Ordnung. Hat irgendwer was gesagt?“ Wieder schüttelte sie den Kopf. „Oh, möchtest du alleine sein?“ „Nein!“ sie umarmte Jack. „Ich will nie mehr allein sein müssen!“ „Okay, bist du ja auch nicht!“

Jay war mittlerweile auch wieder da. Nachdem er in sein Zimmer kam; umarmte er seine Freundin erst einmal und küsste sie. „Ist was?“ fragte Ebony. „Nein, ich hab nur gerade festgestellt, dass ich eine tolle Freundin habe.“ „Wirklich?“ „Ja und unser Baby wird es ganz toll haben!“ Jay strich über Ebonys Bauch. „Jay, du bist süß!“ „Ich weiß, sag mal wie lange dauert es denn noch, bis man schon sieht, dass du schwanger bist?“ „Woher soll ich das wissen? War ich schon mal schwanger?“ „Ich freu mich jedenfalls total!“ „Jay, du hast keine Ahnung, was Ram mit den Leuten in den Lagern macht, oder?“ fragte Ebony. „Wie kommst du darauf?“ „Wegen Ellie, sie gefällt mir überhaupt nicht!“ „Nein, ich weiß nicht was Ram macht! Aber ich denke es ist etwas schlimmes, wenn Ellie sich so verhält. Hat sie irgendwas gesagt?“ „Nein, ich könnte mir mal wieder die Zunge abbeißen!“ „Lieber nicht!“ Jay gab ihr einen Kuss auf die Wange. „Die brauchst du zum sprechen!“

Jack und Ellie saßen immer noch auf der Couch. Jack hatte ihr bereits ein Taschentuch gegeben. „Weißt du wir machen uns alle nur Sorgen um dich, dir muss etwas Schreckliches passiert sein und wir wollen dich beschützen.“ „Ja, aber… ich… es… oh Mann!“ Ellie sah Jack traurig an. „Jack, sei nicht böse, aber ich kann nicht darüber sprechen!“ sagte Ellie leise. Jack nickte und gab ihr einen Kuss auf die Wange! „Ellie, ich muss noch mal nach Mouse  sehen, sie hat vorhin mit mir ein paar Zeilen gelesen und jetzt soll ich ihr eine Gute- Nacht Geschichte vorlesen! Möchtest du mitkommen?“ Ellie nickte. „Ja mach ich!“ Gemeinsam mit Jack ging Ellie nach oben und setzte sich auf die Couch. Mouse war auch schon da. Also kuschelten sie sich alle zusammen und Jack nahm das Buch zur Hand. „Und welches Märchen willst du hören?“ „Ähm am liebsten das mit Schneewittchen oder mit Aschenputtel oder das mit dem Entlein!“ sagte Mouse. Jack blätterte im Inhaltsverzeichnis. „Oder nein, das mit Rapunzel!“ „In Ordnung , Rapunzel…….. ah da ist es ja! Es war einmal vor langer Zeit eine Familie, die…...“ begann Jack.

Als er in der Mitte des Märchens angekommen war, war Mouse in einen tiefen festen Schlaf gefallen. „Du bist wunderbar!“ sagte Ellie. „Wieso, denn das?“ „Na, überleg doch mal, früher da hättest du nicht im Traum daran gedacht Cloe oder Patsy oder sonst wem vorzulesen!“ „Naja. Wir haben uns alle verändert. Sind alle erwachsener geworden, wir haben durch den Virus sau viel gelernt usw.!“ „Du klingst wie ein Professor!“ „Hauptsache du magst Professoren?“ er wollte ihr gerade einen Kuss geben, als Mike um die Ecke kam. „Was geht denn hier ab?“ fragte er und setzte sich zu ihnen. „Die beiden spielen mal wieder Babysitter!“ Gel kam auch hinzu. „Du bist Mike, hab ich recht!“ „Ja hast du!“ „Ich bin Gel!“ „Gel? Was für welches? Haar-Gel, oder Dusch-Gel?“ Gel zog eine Schippe, während Ellie sie ein Lachen verkneifen musste. „Hab gehört du stehst auf Ellie?“ fragte Gel Mike frech. Doch bevor er antworten konnte, wachte Mouse wieder auf und unterbrach sie. „Kann ich zu Bett gehen?“ „Natürlich, Mäuschen ich bring dich!“ Jack nahm Mouse bei der Hand. „Hey wartet auf mich!“ rief Ellie und sprintete hinterher. „Dich nehmen wir auch mit!“ sagte Jack. „Du bist auch ein Mäuschen!“ sagte Mouse und grinste Ellie an. „So kann man es auch sehen!“ bestätigte Jack. „So nun ab ins Bett!“ sagte Ellie und stupste Mouse in ihr Bett. „Weißt du wie spät es ist?“ fragte Jack mit vorwurfsvollem Ton. „Nein!“ sagte Mouse. „Oh na ja, ich auch nicht! Gute Nacht!“ Jack deckte Mouse zu. „Schlaf schön und träume was schönes!“ sagte Ellie und drückte Mouse einen Kuss auf die Wange.

Nacht legte sich über die Stadt und auch in der Mall wurde es still. Ellie und Jack schliefen noch nicht. Jack erzählte Ellie von einem genialen Computerprogramm, dass, wie er rausgefunden hatte, Ram bald auf den Markt bringen würde. „Was für ein Computerprogramm? Wieder so ein Paradise-Kram?“ fragte Ellie schläfrig. „Nein, also dieses Programm, soll, den Menschen, wenn sie Glück haben ihre Zukunft zeigen und wenn sie Pech haben, die schlimmsten Dinge die ihnen passieren könnten.“ „Aber das funktioniert doch nicht! Man kann doch unmöglich in die Zukunft schauen, oder?“ „Natürlich funktioniert das nicht wirklich, es zeigt entweder den größten Wunsch oder den schlimmsten Albtraum von dem Menschen der es benutzt!“ erklärte Jack. „Aber das kann ja Folter werden! Das musst du mir morgen noch mal erzählen, dann schreib ich was im Amulett darüber, Hey das wird die erste Ausgabe, die mehrere Seiten haben wird, erst mal über die anstehende Wahl, dann über die Kandidaten und ein paar nette Zeilen über Bray und dann noch über dieses Programm.“ Ellie strahlte fast als sie dies Aussprach. „Du wirst noch Leute anstellen müssen, wenn du so riesige Artikel schreiben willst!“ lachte Jack. „Nö, mach ich alles selbst! Ich bin die Journalistin.“ „Gute Nacht, Süße!“ „Gute Nacht!“ Ellie und Jack versuchten einzuschlafen, als Mouse mit einem Mal vor ihrem Bett stand. „ELLIE? JACK? Darf ich bei euch schlafen? Ich höre so merkwürdige Geräusche und Salene und Pride meinen,  ich wäre groß genug um alleine in meinem Zimmer zu schlafen. Aber das finde ich gar nicht!“ Ellie sah Jack an. „Natürlich kannst du mit hier schlafen! Mäuschen!“ antwortete dieser und hielt die Decke hoch. „Und ich störe euch auch nicht?“ fragte Mouse. „Nein, nie im leben! Sieh doch unser Bett ist eh zu groß für uns, du kommst gerade richtig!“ sagte Ellie. „Wirklich?“ Mouse strahlte. „Cool!“ dann sprang sie zwischen  Ellie und Jack. „Wisst ihr ich hab euch richtig lieb!“ sagte sie dann und sah von einem zum anderen. „Was ich nur nicht  mag, ist wenn Ellie immer so traurig ist!“  „Ich bin doch gar nicht traurig!“ erwiderte Ellie. „Na wenn, du meinst! Ich glaub ich schlafe heute Nacht super! Ihr beschützt mich ja!“ meinte Mouse und kuschelte sich unter die Decke. „Schlaft schön!“ Ellie gab ihr und Jack einen Kuss! Engeaneinander gekuschelt schliefen sie ein!

Als Ellie am nächsten Morgen aufwachte lag nur noch Mouse neben ihr und schlief tief und fest. Ellie stand vorsichtig auf, um sie nicht zu wecken, und zog sich an. Auf dem Nachttisch fand sie einen Zettel von Jack. „Hey meine beiden Lieblings Mäuschen! Ich hoffe ihr habt gut geschlafen! Ihr habt noch so fest geträumt und ich wollte euch nicht aufwecken! Ich bin mit Jay und Ebony im Hotel, die Wahlzettel abgeben, also die Werbezettel für Bray, und ich denke so ganz nebenbei sehe ich mich mal ein bisschen um! Einen schönen Morgen euch beiden noch und schnarcht nicht so laut, dass die anderen wach werden euer Jack. PS: für jeden von euch ein Küsschen!“ stand auf ihm. „HAHA!“ dachte Ellie und legte den Zettel zurück. „Guten Morgen Ellie!“ Mouse war aufgewacht und sah Ellie mit großen Augen an. „Hallo Mouse hast du gut geschlafen?“ fragte Ellie und setzte sich neben sie. „Ja hab ich! Es ist gemütlich bei euch!“ antwortete Mouse und setzte sich ebenfalls auf. „Wo ist Jack?“ „Er ist etwas erledigen, aber er lässt dich grüßen!“ erwiderte Ellie. „HEHE!“ machte es an der Tür, doch niemand war zu  sehen. Ellie drückte ihren Zeigefinger auf den Mund, um Mouse zu symbolisieren, dass sie leise sein sollte. „Bradyleinchen, wo ist sie nur ich könnte schwören ich hab sie gehört!“ sagte Ellie zu Mouse, doch diese sah sie nur fragend an. „Komisch, na ja dann essen wir wohl die ganzen Gummibärchen alleine!“ ergänzte Ellie und grinste. „Aber wir haben doch...!“ fing Mouse an, doch Ellie hielt ihr den Mund zu. Brady kam ins Zimmer. „Bärken!“ sagte sie aufgeregt und sah die beiden an. Ellie und Mouse fingen laut an zu lachen. Brady begriff nicht wirklich warum die beiden lachten, doch sie kletterte umständlich zu ihnen auf das Bett, um dort auch zu lachen. Das ließ wiederum Ellie und Mouse neu anfangen zu lachen, doch dann hörten sie nach einiger Zeit wieder auf. „Bärken!“ sagte Brady. „Wir haben keine Bärchen!“ sagte Mouse. Brady zog eine Schippe und wollte weggehen, als Ellie  hinter ihr mit einer Tüte knisterte. Brady drehte sich um und ihre Augen leuchteten „Bärken!“ rief sie erfreut und watschelte auf Ellie zu. „Aber nur eins und kein Wort zu Mama, okay? Wir haben noch nicht mal frühstück gegessen.“ Sagte Ellie und gab Brady eins. Brady setzte sich zufrieden auf Ellies Schoß und lutschte ihr Gummibärchen. Mouse stand auf und zog sich an. „Mama nikt da!“ plapperte Brady. „Nein sie ist nicht hier du  hast recht.“ Sagte Ellie und lächelte sie an. „Nein, Mama nikt da!“ wiederholte Brady. „Ja ist schon gut! Können wir jetzt zum frühstück gehen?“ fragte Mouse hungrig.  „Ja machen wir!“ antwortete Ellie nahm Brady auf den Arm und Mouse an die Hand. Gemeinsam gingen sie die Treppe rauf nach oben! „ Hey, das ist ja ein ganz neues Bild!“ begrüßte Danni die drei! „Wieso?“ fragte Ellie und fügte ein „Guten Morgen!“ für die anderen hinzu! „Sieht süß aus!“ meinte Mike. „Wer Ellie oder das Baby?“ fragte Mandy ironisch. „Beide!“ sagte Mike und blickte  Ellie mit leuchtenden Augen an, doch sie ignorierte ihn und fragte die anderen: „Wo ist denn Trudy? Brady kam heute Morgen zu mir!“ Brady sah sie vorwurfsvoll an. „Mama nikt da!“ sagte sie laut.  „Ja das sagt sie schon die ganze Zeit!“ meinte Ellie und seufzte. „Sammy geh mal nachsehen ob, Trudy in ihrem Zimmer ist!“ sagte Bray. Brady schüttelte den Kopf und wiederholte „Mama nikt da!“ dann sah sie Ellie mit schiefen lächeln an und sagte: „ Du, ich Hunger!“  Ellie zog die Augenbrauen hoch und setzte Brady auf einen Stuhl. „Ist ja gut ich mach dir was! Was magst du denn gerne?“ fragte Ellie, obwohl sie die Antwort schon ahnte. „Bärken!“ sagte Brady und lachte. „Bärken?“ wiederholte Amber. „Keine Ahnung was sie meint!“ log Ellie und sagte dann noch „Wie wär’s mit Toast?“ Brady nickte. Sammy kam wieder angelaufen! „Trudy ist nicht da!“ „Wie nicht da?“ fragte Amber und stand nervös auf. „Vielleicht ist sie mit Jay, Ebony und Jackie gegangen, die sind heute Morgen schon ganz früh zum Hotel!“ meinte Gel. „Woher weißt du das denn?“ fragte Ellie mit einem merkwürdigen Ton auf „du“. „Ich hab ihnen heute Morgen Frühstück gemacht!“ rechtfertigte sich  Gel. „Sie haben es bestimmt verschlungen!“ meinte Sammy. „Ja, also Jack und Jay mochten es glaub ich, aber Ebony war gar nicht begeistert, hat irgendwas gemurmelt von ihr wäre schlecht! Aber das lag bestimmt nicht an meinem Frühstück!“ „Was hast du denn gemacht?“ fragte Patch. „ Eine Gurkenmaske!“ scherzte Sammy und Ellie verschluckte sich vor lachen an dem Glas. Gel sah sie vorwurfsvoll an. „Ist irgendwas?“ fragte sie. Ellie schüttelte den Kopf und verkniff sich das lachen. „Man ist da viel Kohlensäure drin!“ sagte sie dann und sah ihren Glasinhalt an. Dann schmierte sie das Brot für Brady weiter. Gel sah sie immer noch strafend an, doch lange konnte sie das nicht mehr tun weil Luke sich vor Ellie stellte. „Wir müssen wissen ob Trudy bei ihnen ist oder nicht!“ sagte Amber, „Bloß wie?“ „Wir könnten Ram eine E-Mail schicken!“ schlug Sammy vor. „Das müsste Ellie machen, Ram würde ausflippen!“ sagte Lex frech und Ellie warf ihm im vorbei gehen einen „ ich- fresse- dich- auf“ Blick zu. „Dank söhn!“ sagte Brady und begann zu essen. „ Bitte, süße!“ Ellie schlug sich mit einem Mal an den Kopf. „Bin gleich wieder da!“ rief sie und rannte in die Richtung ihres Zimmers davon. „Was hat sie vor?“ fragte Gel und sah Lex an, auf dessen Meinung sie immer viel Wert legte. „Keine Ahnung, vielleicht ist ihr aufgefallen, dass sie noch nicht geschminkt ist!“ „Wirklich witzig!“ sagte Ellie, die wiedergekommen war. Sie hielt ein Walkie-Talkie in der Hand. „Moment, gleich wissen wir ob Trudy bei ihnen ist oder nicht! Hallo?“ sie sprach in das Walkie-Talkie. „Hallo Jack bitte kommen!“ wiederholte sie. „ Das ist doch albern!“ äußerte  sich Gel, doch am anderen Ende tat sich was. „Ellie, bist du das? Die Verbindung ist super schlecht!“ Jacks Stimme war zu hören. „Ja, Moment mal ich geh mal weiter zum Fenster! Kannst du mich hören?“ „Ja, ach du bist es, was ist denn?“ fragte Jack. „Trudy ist nicht hier, ist sie bei euch?“ fragte Ellie. „DU musst ein Walkie-Talkie benutzen um das raus zu finden? Also Ellie wirklich!“ „Was soll das denn heißen?“ „Was ist mit dem Computerprogramm, das dass wir für die anonyme Citynetsendung benutzt haben?“ „ Ach ja! Aber jetzt sag doch mal ist sie bei euch oder nicht?“ „Jack, wir müssen das wissen, weil wir sie sonst, suchen müssen!“ sagte Amber. „Hey war das Amber?“ „Ja, ich hab auf mithören gestellt, was ist nun?“ „Immer ruhig! Nein sie ist nicht bei uns, aber Moment, was sagst du Jay? Ach so er meint wir sehen nachher ob wir sie auf der Straße treffen oder sehen! Was ist mit Brady?“ „ Die ist versorgt! Danke für die Auskunft!“ „Für dich doch immer! Tschüssi!“ Jack legte auf. „ Schlaue Idee!“ lobte Amber! „Ja, auf das mit dem Computer hätte ich erst mal kommen sollen!“ meinte Ellie. „ Seit wann habt ihr die denn?“ fragte Sammy. „Schon lange!“   antwortete Ellie und setzte sich zu Brady. „Du auch?“ Brady hielt ihr ein Stück von dem noch übriggebliebenen Brot hin. „Nein, danke!“ „Dut!“ Brady aß es auf. „Warum müssen wir eigentlich nach ihr suchen? Fragte Gel. „Na überleg doch mal, sie würde Brady doch nie freiwillig allein lassen!“ sagte Bray. „ Okay, wir suchen auf dem Markt Okay?“ fragte Amber. „Okay, wer passt auf Brady auf?“ fragte Bray. „ Ich kann das machen, sie scheint mich zu mögen!“ erklärte Ellie und Bray nickte. „Ich bleibe mit dir hier!“ sagte Danni. „Ich auch!“ sagte Mouse. „ Könnt ihr denn auch auf Bray aufpassen?“ wollte Bray wissen! „ Ich denke, das wird kein Problem sein, oder kleiner?“ fragte Ellie und sah Bray auf Ambers Arm an. „Ich glaub nicht!“ sagte Danni. Also machten sich alle auf, um nach Trudy zu suchen. Alle bis auf Ellie, Danni, Mouse, Brady, Benni und Bray. „Und was machen wir jetzt?“ fragte Ellie in die Runde. „Hauptsache was lustiges!“ sagte Mouse. „Also wir beide werden jetzt mal Windeln wechseln, kleiner Mann!“ sagte Danni und nahm Benni mit. „Gute Idee, Moment oooooohhh ja, wir kommen auch mit!“ meinte Ellie und nahm Bray auf den Arm und Brady an die Hand. „So!“ Danni legte Benni auf den Wickeltisch! „Na dann wollen wir mal!“ sagte Ellie und grinste.

Im Hotel war nicht viel los.  Ram hatte Jack, Jay und Ebony noch dabehalten um mit ihnen zu plaudern. „Wie geht es denn den anderen Mall-Rats?“ fragte er. „Oh, gut! Nur eine von uns ist verschwunden: Trudy, die anderen suchen sie gerade.“ Erwiderte Ebony. „ Und Ellie?“ fragte Java. „Immer noch Albträume?“ Jack verschränkte die Arme vor der Brust. „Ja!“ sagte er nur. „Oh, das tut uns aber leid!“ sagte Java mit gespieltem Mitleid. „Ist das so?“ fragte Jack. Java blickte ihn mit Hass in den Augen an. „Was macht sie denn so? Lange keine Amulett mehr erschienen!“ sagte Ram freundlich. Eine Spur zu freundlich. „Ach weißt du, du weißt ja selber dass Menschen Dinge die sie sehen eher glauben als, die die sie lesen!“ gab Jack zurück. „Und wer auch immer mit euch letztens auf Sendung gegangen ist, die Leute haben ihr geglaubt!“ „Tja, so ist das nun mal, den Mall-Rats glauben immer alle!“ sagte Java mit beleidigtem Unterton. „Egal was sie schon mal verbrochen haben!“ fügte sie seufzend hinzu. „Verbrochen?“, wiederholte Jack und stand auf. „Jack bleib cool!“ sagte Ebony.  „ Was meinst du mit verbrochen?“ fragte Jack Java nun lauter. „ Ich denke du weißt was ich meine!“ war ihre Antwort! „Ellie, ist keine Verbrecherin! Sie hatte einen Grund, keinen Guten, aber immerhin einen Grund!“ schrie Ebony und sprang auf. „Ebby!“ Jay hielt sie am Arm fest! „ Nenne mich nicht ewig Ebby!“ schrie sie ihn an. „Ebony, bleib ruhig!“ meinte Jay und stand ebenfalls auf. „Ellie, hat mich damals gehasst, weil sie dachte ich hätte etwas damit zu tun gehabt, dass ihr Jack weggebracht habt. Sie hatte eine schwere Zeit! Sie hat ziemlich viele liebe Menschen, verloren damals!“ schrie Ebony ihren Ex-Mann und ihre Schwester an. „Hallo? Hast du irgendwas nicht richtig mitbekommen? Sie wollte dich umbringen!“ schrie Java zurück, genauso stolz, genauso selbstbewusst. „Damit kann ich leben! Weißt du, es haben schon so viele Menschen versucht mich umzubringen, dass ich froh bin dass ich noch lebe! Der Guardian, sogar zwei Mal, Oh ich bin sicher auch Bray hat mich mal so gehasst, dass er mich hätte umbringen können, dann Ellie und nicht zu guter letzt auch DU, meine eigene Schwester!“ sagte Ebony. „ Ebony beruhige dich!“ sagte Jay und legte eine Hand auf ihre Schulter. „Ich habe mich doch gar nicht aufgeregt!“ entgegnete sie und fügte hinzu: „ ich denke wir sollten  gehen!“ Sie nahm ihre Jacke und spazierte nach draußen. Jay lief ihr hinterher. Jack blieb noch kurz bei Ram und Java stehen und meinte dann: „Du solltest aufpassen, was du sagst wenn es um Ellie geht! Wenn es um sie geht kenne ich keinen Spaß!“ dann drehte er sich um und ging ebenfalls!

In der Mall war Danni gerade fertig Benni zu wickeln, es hatte etwas länger gedauert weil er sich geweigert hatte still zu halten. Er hatte immer mit den Beinen gestrampelt und es Danni, so fast unmöglich gemacht, ihn zu wickeln. Ellie hatte es problemlos geschafft Bray zu wickeln und Danni meinte anerkennend: „ Du hast das richtig gut, gemacht!“ „Finde ich auch! Vor allem wenn man bedenkt, dass das das Erste Mal war, das ich ein Baby gewickelt habe schon!“ lächelnd, ging sie mit Bray auf dem Arm nach draußen. „Was, du hattest noch nie ein Baby gewickelt und dann machst du das so gut?“ Danni lief neben ihr her. Ellie nickte. „Das glaube ich dir nicht! Wir sollten dich als Kindergärtnerin einstellen!“  „Nein, danke ich bleibe lieber beim Schreiben!“ „Na gut! Und was machen wir jetzt?“ fragte Danni. Ellie zuckte mit den Achseln und setzte Bray, der schon einigermaßen sitzen konnte, auf die Couch, mit dem Rücken gegen die Lehne. Danni setzte Benni dazu und gab ihnen noch einige Spielsachen, und schon fingen sie an zu spielen. „Sie sind so niedlich!“ sagte Mouse und setzte sich zu den Kleinen. „Ich wette so süß warst du auch mal!“ erwiderte Ellie und setzte sich auf die Couch gegenüber, Brady krabbelte auf ihren Schoß. „Wieso  denn warst?“ fragte Mouse beleidigt. „Na, manchmal bist du ein ganz schönes Monster!“ meinte Danni und setzte sich zu Ellie. „Kann überhaupt nicht sein! Jack sagt auch immer mein Mäuschen zu mir!“ empörte sich Mouse sofort. „Ja, das sage ich, aber das heißt ja nicht, dass du auch immer eines bist!“ Jack war gekommen und stand mit Ebony und Jay hinter ihnen. „JACK!“ rief Ellie und sprang ihm um den Hals. „Hallo mein Schatz! Alles in Ordnung hier? Habt ihr Trudy schon gefunden?“ erkundigte er sich. „Nein, nicht dass ich wüsste und  wie war es im Hotel?“ „Frag lieber nicht!“ seufzte Ebony. „Wieso? Ist was Schlimmes passiert?“ fraget Ellie sofort. „Ich bin in meinem Zimmer, mir ist nicht besonders gut, liegt wahrscheinlich an diesem Essen, dass Gel gemacht hat!“ sagte Ebony und verschwand. „Ich glaub nicht, dass es an dem Essen liegt. Kommt bestimmt, weil sie schwanger ist, mir war auch ewig übel!“ sagte Danni und grinste. „Könnte aber sein, dass es von dem Essen kommt ich hab auch ein wenig Bauchschmerzen!“ meinte Jack. „Vielleicht bist du ja auch schwanger!“ sagte Mouse und sah Jack lachend an. „Äh, nein dass glaube ich nicht!“ antwortete er und lächelte zurück. „Das wäre auch ein Weltwunder!“ meinte Ellie und gab Jack einen Kuss auf die Wange. „Wieso, denn?“ fragte Mouse. „Nur so!“ antwortete Danni und Mouse gab sich zufrieden und spielte weiter mit den Kleinen. „Ich soll, dich schön von Ram grüßen, er bedauert zutiefst, dass kein Amulett mehr erscheint!“ sagte Jack „Ach ja, ich wollte ja schreiben! Ich bin am Computer!“ meinte Ellie und ging davon. „Ich geh mal nach Ebony sehen!“ sagte Jay und verschwand ebenfalls. „Und du? Wirst du jetzt zu deiner Freundin gehen und ihr beim schreiben über die Schulter schauen?“ fragte Danni Jack. Der schüttelte den Kopf. „Nein, sie mag es überhaupt nicht, wenn man ihr beim schreiben über die Schulter schaut, dann wird sie FUCHSTEUFELSWILD!“ sagte er und setzte sich zu Mouse. „Und ich gehe jetzt mal ein bisschen lesen üben!“ sagte Mouse und ließ Danni und Jack alleine mit Bray und Benni. „Jack, dass mit Ellie, ich meine, dass sie so fertig ist, na ja fertig ist nicht das richtige Wort, ich weiß nicht sie ist anderes seit sie wieder da ist.“ sagte Danni. Jack nickte und nahm Bray auf den Schoß. „Sie muss was Schreckliches erlebt haben, keine Ahnung, was. Ich hab auch beobachtet, dass sie na ja fast so was wie extreme Stimmungsschwankungen hat. Mal ist sie super fröhlich, dann im nächsten Moment super traurig! Das ist auch für mich nicht leicht! Ich komme einfach nicht an sie ran, wenn es um die Gefangenschaft geht!“ „Hat Alice es schon mal versucht?“ fragte Danni. „Mindestens hundert Mal!“ „Und diese Mandy? Kann die nicht mal mit ihr reden?“ fragte Danni. „Ich glaube nicht. Die beiden kennen sich zwar schon ewig, aber ich denke, Ellie vertraut gar keinem mehr.“ „Doch dir!“ „Bist du dir da so sicher?“ fragte er zurück. Danni nickte. „Sie liebt dich Jack und sie braucht dich!“ Bray fing an zu schreien. „Och, du armes Kind, was ist denn?“ fragte Jack und kitzelte Bray am Kinn. „Jack, du hast dich auch verändert, früher warst du nicht so ein Baby- Typ!“ „Ich weiß, bei den Technos in dem Lager wo ich war, war es nicht so schlimm wie es bei Ellie gewesen sein muss, aber es war nicht schön, da waren so viele Mütter mit ihren Kindern und an dem einen Tag waren zwei von ihnen mit einen mal nicht mehr da, ich hab mich dann um einen kleinen Jungen gekümmert, er war noch ganz klein und er hatte glaube ich noch gar keinen Namen. Seine Mutter haben sie ihm einfach weggenommen und niemand hat es verhindert! Er lag schreiend in der Zelle und keinen hat es gekümmert, aber ich konnte ihn nicht im Stich lassen, er war doch noch so klein. Doch eines Tages nach fast einem Monat kam seine Mutter dann wieder, sie war ganz merkwürdig, sie hat ihn mir einfach wieder weggenommen, nicht mal Danke hat sie gesagt, wenn ich nicht gewesen wäre hätte sie keinen Sohn mehr, aber das schien sie nicht zu interessieren. Ich hatte ihn richtig lieb gewonnen, hatte ihn Al genannt, als Abkürzung für Alone!“

Erzählte Jack und spürte, dass ihm Tränen in die Augen stiegen. Schnell drehte er sich weg und nahm eine Rassel. „Hast du das Ellie schon mal erzähl?“ fragte Danni. „Hab ich. Sie hat mich gefragt ob ich ihn auch mit hierher genommen hätte. Ich hab ja gesagt. Aber ich glaube er hat es besser bei seiner Mutter, oder?“ Jack sah Danni an. „Ich weiß es nicht.“ Sagte sie. „Hey, haben wir so was wie Fencheltee oder so?“ Jay stand mit einem Mal vor ihnen. „Ja, ich glaube im Schrank, da wo die ganzen Lebensmittel sind!“ antwortete Danni. „Gut!“ erwiderte Jay. „JAY! Ich will keinen Tee, ich hasse Tee!“ Ebony kam hinter im her gelaufen. „Ebony keine Widerrede! Ich mache dir jetzt Tee und  du gehst zu Bett!“ kommandierte Jay. „Nein, will ich nicht! Ich bin nicht krank es geht mir gut!“ „DU GEHST ZU BETT; ODER ICH VERGESSE MICH!“ schrie Jay sie an. Ebony gähnte. „Warum schreist du denn so? Ich bin nicht schwerhörig!“ entgegnete sie und sah ihn an. Wie immer wenn sie sauer war funkelten ihre Augen. „Ich weiß dass du nicht schwerhörig bist, aber ich glaube dafür bist du Taub!“ „Ich bin auch nicht Taub, ich sehe nur nicht ein warum ich im Bett bleiben soll, ich bin Okay, Okay!“ „Du wiederholst dich!“ „Jay, mir ist nicht zum Spaßen zu Mute. Lass mich zufrieden!“ Jay atmete tief durch dann sagte er: „ Okay! Schön wenn du nicht willst, dann ist es ja okay!“ er drehte sich um und ging davon. „Tsss!“ machte Ebony, drehte sich ebenfalls um und verschwand. „Meine Güte, Jay hat es auch nicht leicht, Ebony muss ja immer gewinnen!“ sagte Jack. „Weißt du, ich glaube wenn Jay wirklich hätte gewinnen wollen, dann hätte er es auch! Er hat sie gewinnen lassen!“ „Du bist so schlau!“ „Komm schon, ich werd ja gleich rot!“ „HAHA!“ „Nein im Ernst, du hast es auch nicht leicht wenn Ellie etwas will, dann kann sie auch ganz schön hartnäckig sein!“ meinte Danni. „Oh ja wie war!“

Am Nachmittag war Trudy immer noch nicht aufgefunden worden! Ellie hatte ihr Amulett fertig und die Mall-Rats durften es lesen. „Ich lese vor!“ sagte Tai-San und fing sogleich an. „ Ein paar Seiten über  Bray die wollen wir gar nicht. Oh, harte Kritik über das neue Techno Programm, hmm hört sich spannend an. Also los.  Paradies oder Hölle, Zukunft oder Vergangenheit? Das neue Programm der Technos. Wir wissen alle, das die Technos, Computersoftware herstellen und wir wissen auch, dass das nicht immer unbedingt gut sein muss. Man denke an das Game, was den Ex-Techno Jay fast umbrachte, an Paradise, nach dem man süchtig werden konnte. Doch was wird der nächste Schachzug der Technos sein? Ein Programm namens Your Future, your dreams. Es funktioniert so, angeblich soll, das Programm die Gedanken und Gehirngänge, des Nutzers lesen können und anhand dessen ein perfektes Abbild eurer Zukunft erstellen. Eigentlich ganz cool, wenn da nicht nur ein kleiner Haken wäre.  Es kann auch passieren, dass euch schlimmste Dinge aus der Vergangenheit einholen. Zum Beispiel, der Tod eurer Eltern. Das Programm liest eure Gedanken, kann so also sehen, was in eurer Vergangenheit passierte und was euch besonders gequält hat. Wenn es euch die Zukunft zeigen sollte, denke ich, wird dies nur das sein was ihr euch tief im Herzen  wünscht. Jetzt denken viele von euch sicherlich, mir kann das nicht passieren, ich hatte kein schlimmes Erlebnis, aber da irrt ihr euch. Denn jeder von euch hat seine Eltern sterben sehen und ich denke niemand wird das gerne noch mal erleben. Außerdem sage ich euch: WIE KRANK MUSS DER MENSCH SEIN; DER ETWAS ENTWICKELT; DAS MENSCHEN QUÄLT? Ich hoffe ihr werdet diese Qualen nie erleben müssen. Und ich bin sicher ihr seid so schlau und wollt euch nicht freiwillig quälen lassen! WOW, Ellie, was soll ich sagen, du hast dich selbst übertroffen!“ „Nur wird unser Freund im Hotel nicht besonders erfreut sein!“ meinte Alice. „Der soll sich nicht so anstellen, ich habe ja nicht gelogen!“ verteidigte sich Ellie.  „Ich habe auch eine Suchanzeige von Trudy auf die letzte Seite gesetzt!“  „Das hast du gut gemacht!“ lobte Bray. „Habt ihr nicht noch eine Ahnung wo sie stecken könnte? Ich meine, ihr glaubt doch nicht dass die Technos sie …!“ Ellie sah die anderen ängstlich an. „Nein, dass glaube ich nicht!“ beruhigte Jack sie. „Ja, aber was wenn doch? Ich meine müssten wir nicht was unternehmen?“ Ellie stand auf. „Hey Ellie, keep cool!“ meinte Lex. „Sei doch nicht immer so …!“ „So was?“ Ellie starrte ihn an. „Was willst du damit sagen?“ „ich meine du sollst nicht immer so paranoid sein!“ „Wie bitte?“ Ellie rannte wütend davon. „Ellie!“ rief Alice ihr hinterher, doch Ellie hörte sie gar nicht mehr. „Lex, weißt du überhaupt, was paranoid bedeutet?“ fragte Ebony. „Ja, dass sie sich nicht immer so viele Sorgen machen muss!“ „Nein!“ sagte Ebony. „Wie nein?“ fragte Lex erstaunt. „Lex, du hast zu ihr gesagt sie soll nicht so unter Wahnvorstellungen leiden!“ klärte Jay ihn auf. „Was? Oh, na ja, passt doch auch auf sie, das trifft das sogar noch besser!“ Lex nahm einen Schluck aus seinem Glas. „Lex, entschuldige dich bei ihr!“ sagte Jack ruhig, „Kommt gar nicht in Frage.“ „DU ENTSCHULIGST DICH BEI IHR!“ wiederholte Jack etwas lauter. „Ich denke gar nicht daran.“ „LEX! ENTWEDER DU ENTSCHULDIGST DICH ODER …!“ sagte Jack, „Oder was? Jack, du bist so richtig süß wenn du jemanden verteidigst. Weiß dein Herzblatt es denn auch zu schätzen?“ „Lex, ich warne dich, noch ein Wort und ich!“ „Bleib cool Jack, sei doch froh dass sie freiwillig bei dir ist und nicht bei jemand anderem!“ Jacks Mund klappte auf. „Weißt du was Lex ich glaube du bist eifersüchtig!“ meinte Jack. „EIFERSÜCHTIG?!“ wiederholte Lex. „Ja, weil du ja gar keine mehr hast. Hast sie alle vergrault!“ Das war zu viel für Lex, er stand auf und bevor Jack wusste wie ihm geschah, schlug Lex zu. „HEY! LEX WAS SOLL DAS?“ schrie Ebony. „Hast du den Verstand verloren, lass ihn in Frieden, er hat nur die Wahrheit gesagt!“ schrie auch Amber. Doch Lex schien das nicht zu kümmern, er drängte Jack immer weiter in die Ecke. Ebony, Jay und Alice versuchten ihn aufzuhalten, doch er schaffte  es noch einmal kräftig zu zuschlagen, als Ebony, die bedeutend kleiner war als die anderen, unter seinem Arm durchschlüpfte und sich schützend vor Jack stellte! Lex hob den Arm, doch Ebony meinte nur kühl: „Seit wann schlägst du Frauen?“ Lex überlegte kurz und holte dann neu aus, doch Ebony war schneller, wenn es darum ging, war sie ein Genie. Als er sich wehren wollte kam Jay ins Spiel. „Lass sie zu Frieden Freundchen!“ Gemeinsam mit Alice schaffte er es Lex zu beruhigen, der daraufhin, sogleich aus der Mall verschwand. „Alles Okay?“ Ebony kniete sich neben Jack. „Klar!“ brachte dieser mühsam hervor. „Komm steh auf! Wir müssen dich verarzten!“ Ebony half ihm aufzustehen. „Was ist denn hier los?“ Ellie hatte den Lärm gehört und war zu ihnen gestoßen. „Jack was ist passiert?“ sie stützte ihn auf der anderen Seite. „Jack, war total cool! Er hat mit Lex gekämpft!“ rief Mouse. „Mouse…. Das war nicht cool, das war super blöd!“ meinte Amber. „Wenn Lex wieder auftaucht kann er was erleben!“ empörte sich Danni. „Wieso?“ fragte Amber. Danni sah sie erstaunt an. „Na, weil er damit angefangen hat!“ „Glaubst du er weiß nicht selbst was er falsch gemacht hat?“ erwiderte Amber. „Hey, Hey! Jetzt streitet ihr euch nicht auch noch! Das ist ja schlimm!“ rief Ebony dazwischen. „Wir machen uns ja alle gegenseitig fertig, was soll, das denn?“ fragte Luke. „Also ich hätte nichts, dagegen mal ein Pflaster auf die Stirn zu kriegen!“ warf Jack ein. „So schlimm kann es ja gar nicht sein, du scherzt ja schon wieder!“ meinte Ellie. „Ich geh mit dich verarzten!“ meinte Dee und so ging sie gemeinsam mit Ellie und Jack noch unten in den Krankenraum. Die anderen blieben oben ratlos sitzen. „Ich weiß ja nicht wieso, aber unser Tribe scheint immer mehr auseinander zu brechen!“ seufzte Tai-San. „Das liegt an der schlechten Stimmung zurzeit!“ meinte Danni. „Benni ist auch immer ganz quengelig!“ „Vielleicht sollte ich mal wieder auf die Farm gehen, für Ellie wäre das sicher auch gut!“ sagte Alice. „Und Jack? Sie ist so fertig im Moment, dass sie ihn zu sehr vermissen würde!“ meinte Luke. „Ja, es ist wirklich schrecklich!“ sagte Amber ernst. „Was auch immer  die mit ihr getan haben, es muss, super schlimm gewesen sein.“  Bray sah in die Runde. „Ja ihre Laune schlängt ja sofort um, wenn sie im geringsten daran erinnert wird.“ sagte Ebony. „Ich würde so was Stimmungsschwankungen nennen!“ gab Gel ihren Senf dazu. „Vielleicht ist sie ja schwanger!“ meinte Amber und sah Alice an, diese schüttelte den Kopf. „Ich denke das hätten wir alle bemerkt, und außerdem hätte sie dann nicht schon lange was gesagt?“ „Ellie, ist eben nicht normal! Ich hab mal einen Film gesehen da…!“ Fing Gel an, doch Ebony unterbrach sie: „Das hier ist aber kein Film, sondern Realität!“

In dem Krankenraum suchte Dee gerade nach einem Pflaster im Schrank. „War es das wirklich wert?“ fragte Ellie Jack, die ihm die Wunde am Kopf reinigte. „Autsch! Pass doch auf!“ „Oh entschuldige,  so besser?“ „Ja, tut mir leid, aber ich konnte da doch gar nichts für!“ „Lex ist einfach auf ihn losgegangen!“ sagte Dee. Sie hatte gefunden was sie gesucht hatte und klebte es Jack nun auf die Stirn. „So das müsste langen, aber da das eine Platzwunde ist kann es sein, dass du eine schöne Narbe behältst!“ „Danke DEE!“ „Och, keine Ursache, du bist ja fast so was wie mein Schwager!!!“  „So kann man das auch sehen!“ Jack stand         auf und meinte zu Ellie: „Weißt du was, ich liebe dich!“ „Wie kommst du denn jetzt darauf?“ „Weil es so ist!“ er gab ihr einen Kuss auf die Stirn. „Na gut!“ meinte Ellie und lächelte. „ Vielleicht sollten wir mal wieder zu den anderen gehen, die warten bestimmt schon auf uns!“ meinte Dee.

Und so war es auch. Als Ellie, Jack, und Dee  wieder kamen beendete  Bray  das Treffen. „Brady schläft heute Nacht bei uns, damit sie nicht allein ist!“ sagte Amber noch.  Und dann strömten alle Mall-Rats in verschiedene Richtungen. Danni ging mit Benni in ihr Zimmer und legte ihn in sein Bettchen. „Schlaf schön mein Liebling!“ sagte sie und schaukelte das Bettchen leicht hin und her. „Darf ich reinkommen?“ Luke stand in der Tür. Danni drehte sich erschrocken um. „Ja komm rein!“ Luke betrat den Raum und meinte: „Ich geh morgen spazieren wollt ihr vielleicht mitkommen?“ „Kommt darauf an wo du spazieren gehen möchtest!“ erwiderte Danni und schenkte ihm ein lächeln. „Ich dachte da an den kleinen Bach, in der Nähe der Farm, wir könnte ein wenig mit den Füßen baden!“ schlug Luke vor. Danni überlegte kurz und dann sagte sie: „Ja, Ja ich glaube, dass wäre schön!“ „Wundervoll. Dann gehen wir morgen nach dem üblichem Tribe Treffen zum Bach?“ Danni nickte lächelnd. „Super, ich freu mich!“ sagte Luke. „Ich mich auch!“ erwiderte Danni und Luke verschwand. „TSSS!“ Danni drehte sich zu ihrem  Baby. Benni sah sie fast strafend an. „Ja mein Kleiner, ich glaube deine Mami ist verliebt!“

Jack saß am Computer während Ellie auf dem Bett lag und las. Alice kam rein! „Hallo, ihr beiden. Stör ich gerade?“ fragte sie. „Alice, nein, tust du nicht. Setz dich doch!“ antwortete Ellie und setzte sich ebenfalls auf. „Gut!“ Alice setzte sich zu ihr auf die Bettkante. „Hast du irgendwas auf dem Herzen?“ fragte Ellie und legte das Buch bei Seite. „Also Ellie, es ist so, wir machen uns alle große Sorgen um dich und wir würden gerne wissen ob das berechtigt ist oder nicht!“ „Ihr macht euch Sorgen? Um mich?“ fragte Ellie erstaunt zurück. Alice nickte. „Weißt du, du bist in letzter Zeit immer so na ja, fress mich nicht gleich auf, aber du bist ziemlich schnell schlecht gelaunt. Amber glaubt du seiest schwanger!“ „Ich schwanger?“ Ellie schüttelte den Kopf. „Nein, im leben nicht!“ Jack drehte sich um und wandte sich dann wieder dem Computer zu. „Na gut, dann ist ja alles gut, nur wenn du irgendwann mal mit jemandem reden möchtest oder jemanden brauchst…!“ Jack unterbrach sie mit einem Räuspern. „Ich meine, jemanden außer Jack. Also du kannst immer zu mir kommen, ich bin immer für dich da, das weißt du!“ Ellie nickte. „Gut, dann ist ja alles in Ordnung, dann will ich auch nicht  länger stören, ich weiß ja nicht was ihr noch vorhabt, aber ich werde mal  mein Bett aufsuchen!“ „Danke Alice!“ sagte Ellie und umarmte ihre Schwester. „Wofür denn?“ fragte Alice und drückte sie fest. „Dafür, dass du immer für mich da bist!“ „keine Ursache, ich würde fast sagen, das ist mein Job!“ lachte Alice. „Na wenn da so ist, willst du dann auch noch Bezahlung?“ fragte Ellie, Alice lächelte „Vielleicht! Gute Nacht ihr beiden!“ „ Gute Nacht große Schwester!“ Alice klopfte Jack auf die Schulter. „Arbeite nicht  so viel, sonst kriegst du noch dreieckige Augen!“ sagte sie zu ihm und verschwand dann aus dem Zimmer. „Dreieckige Augen?“ wiederholte er und sah Ellie fragend an. „Wenn ich sie Recht verstanden habe meint sie, du sollst dich mehr um deine arme Freundin kümmern.“ Sagte Ellie und lächelte. „Aha, das kannst du aus dreieckigen Augen heraus interpretieren?“ „Vielleicht muss das ja nicht interpretiert werden!“ meinte sie frech. „Gut, dann muss ich wohl den Pc ausmachen und mich auch ins Bett legen, damit ich keine dreieckigen Augen kriege!“  sagte er und klickte auf die Ausleiste. Gerade als er sich neben Ellie ins Bett gelegt hatte und sie ihr Buch auf den Nachttisch legte hörte man ein leises „Bärken!“ Ellie knipste das Licht wieder an. „Brady wo kommst du denn her?“ fragte sie und sah das kleine Mädchen, dass in Nachthemdchen vor ihr stand erstaunt an. „I nickt slafen!“ sagte Brady und kletterte auf Ellies Beine. „Das ist ja schlimm aber was machst du hier?“ „I hier slafe!“ sagte Brady und sah Ellie bittend an. „Brady du hast doch dein eigenes Bett, das ist nur bei Amber, und  Bray im Zimmer!“ sagte Jack. Brady zog eine Schippe. „I nickt hier schlafe“ fragte sie und fing an zu schreien! „Nein, nein so war das nicht gemeint!“ sagte Jack. Brady sah auf und lächelte. „hehe!“ sagte sie. „BRADY!“ draußen riefen Amber und  Bray nach ihr. „Sie ist hier  Bray!“ schrie Ellie zurück, weil sie keine Lust hatte aufzustehen und ihm bescheid zu sagen! Amber und  Bray kamen ins Zimmer. „Brady! Gott sei, dank! Wir dachten schon sie wäre auch verschwunden“ meinte  Bray und nahm Brady auf den Arm. Doch sie fing an zu schreien, zu treten, zu boxen, alles Mögliche. „Hey hör auf damit!“ sagte  Bray. Ellie sah  Jack an und sagte dann: „ Bray, lass sie hier!“ „Was, wirklich?“ fragte  Bray. „Seit ihr euch sicher?“ Fragte Amber. Auch Jack nickte. „Ja, lass sie hier! Dann habt ihr eure Ruhe und unser Bett ist mal wieder voll!“  Bray setzte  Brady zu ihnen aufs Bett. „Na, dann Gute Nacht!“ meinte  Bray und ging gemeinsam mit Amber nach draußen. „So, kleine Maus. Dann kuschel dich mach zwischen uns!“ sagte Ellie und Brady krabbelte schnell in die Mitte. Ellie deckte sie zu und meinte dann: „So und jetzt wird geschlafen! Okay!“ Brady nickte. „Gute Nacht!“ sagte Jack und gab ihr ein Küsschen auf die Wange. „Slaflied!“ sagte Brady. „Ein Schlaflied?“ fragte Ellie und sah Jack fragend an.  „Ich kenne keins!“ sagte er. „Na gut Ähm okay, ich kenne nur eins das hat mir mein Vater immer vorgesungen, wenn ich angst hatte. Er kennt es von meiner Mutter, sie ist bei meiner Geburt gestorben!“ sagte Ellie. „Dann sing es.“ Sagte er. „Also schön. Hey little Baby, you are my sunshine, you are my little Baby, i love you, and you love me, and if the sun shines tomorrow, i will know that you are here!” sang Ellie und Tränen liefen ihr über das Gesicht. “Hey ist schon gut!” sagte Jack und gab ihr ein  Taschentuch. Brady war eingeschlafen. „Alles okay?“ fragte Jack. Ellie nickte. „Es ist nur, dieses Lied hat eine sehr hohe Bedeutung für mich. Meine Mutter hat es vor meiner Geburt für mich geschrieben, Alice hat auch eines. Mein Vater hat es immer schon für mich gesungen. Und er hat gesagt, dass das letzte war, was meine Mutter sagte, sing dem Baby das Lied! Weißt du seit ich alt genug bin um zu begreifen, dass meine Mutter durch meine Geburt gestorben ist, habe ich das Gefühl ich habe Alice, die Mutter weggenommen, meinem Vater, die Frau, meinen Großeltern die Tochter, meinen Tanten die Schwester usw.“ „Aber das ist doch Blödsinn! Du kannst nichts dafür, ich meine, dafür das deine Mutter gestorben ist.“ „Nein, findest du das wirklich? Meine Oma hat immer schon zu mir gesagt, dass ich es nicht verdient habe zu leben. Das kann auf die Dauer ganz schön hart werden!“ „Ja, aber das war doch nur, weil sie deine Mutter verloren hat, oder?“ „Schon möglich, aber weißt du ich mache mir solche Vorwürfe.“ „Also Alice ist doch schon fast so was wie eine Mutter zu dir!“ „Ja, weil es ihr Job ist wie sie sagt!“ „Komm, schon, schlaf jetzt und denke nicht mehr darüber nach!“ sagte Jack, Ellie nickte und nahm dann Brady in den Arm.

Am nächsten Morgen herrschte immer noch schlechte Stimmung bei den Mall Rats. Ellie, Jack und Brady hatten die Nacht über ganz gut geschlafen, außer das Brady mitten in der Nacht aufgewacht war und angefangen hatte zu schreien wie am Spieß und Ellie alles mögliche versucht hatte um sie zu beruhigen, während Jack genervt versucht hatte weiterzuschlafen, war nichts vorgefallen. Ellie hatte Brady dann mit einem Gummibärchen ruhig gestellt bekommen, obwohl das sicher nicht die beste Lösung war. Die anderen waren alle schon beim Frühstück, nur Danni, Benni, Jack, Ellie und Brady fehlten noch. Die meisten hatten nicht gut geschlafen. Ebony schimpfte auf Gels Frühstück vom Vortag, weil ihr danach die ganze Zeit schlecht war, Jay versuchte sie zu beruhigen, Gel meinte heute Nacht wäre sie ja überhaupt nicht zum Schönheitsschlaf gekommen, Sammy nörgelte, dass seine Bettdecke zu warm war und die anderen hörten nur teilnahmslos zu. Als Ram, gefolgt von Java und Mega, mit einem Mal die Treppe hoch kam, schauten alle auf. „Guten Morgen!“ sagte Ram fröhlich. „Morgen!“ sagte Amber schläfrig. „Oh, na toll, der Morgen fängt ja klasse an!“ meinte Jack, der mit Brady auf dem Arm, neben Ellie ankam. „Ach, Guten Morgen! ZU dir wollten wir!“ sagte Java und sah Ellie an. „Wirklich?“ Ellie unterbrach sich selbst mit einem gähnen. „Was habe ich jetzt schon wieder ausgefressen? Hab ich mal wieder Lügen über euch verbreitet, die gar keine sind?“ sie setzte sich neben Ebony und wünschte ihr einen Guten Morgen. Jack setzte Brady auf einen Stuhl gegenüber von Ellie. „Also schön, Monsterfütterung, was möchtest du?“ fragte er das kleine Mädchen. „Bärken nikt, Toooooooooooost!“ sagte Brady. „Was keine Bärken?“ fragte Jack erstaunt zurück. „Nein, nikt gut für Bauk!“ sagte Brady. „Gut, dass du das auch mal einsiehst!“ meinte Ellie und schenkte  sich Orangensaft ein. Ram räusperte sich. „OH, Entschuldigung!“ sagte Ellie und sah Java erwartungsvoll an. „Was wolltest du?“ „Ich wollte dich nur fragen woher du diese Informationen hast!“ sagte sie laut und hielt ein Amulett hoch.  Ellie sah ruhig auf das Amulett „Welche Informationen? Das ihr ein dreckiger Haufen von armen Kindern seit die sich hinter Computern verstecken, oh woher weiß ich das noch mal? Ach ja richtig! Ich habe nachgedacht!“ Jack lächelte ihr zu und legte ihr ein Toast auf den Teller. „Danke, Jack!“ sagte sie und lächelte zurück. „Wirklich überaus witzig! Woher?“ fragte Java noch mal. „Ach, du meinst die über das Programm? Tja, da muss ich nur sagen, fragte eure Technos, doch mal, wenn man die fragt, was im Hotel so läuft, dann erzählen sie stundenlang Stories, ja und da kommt halt auch mal so was mit raus!“ sagte Ellie und trank einen Schluck O-Saft.  „Das haben dir Technos verraten?“ fragte Java ungläubig. „Ja, ihre Namen weiß ich nicht, aber ich glaube die waren ganz froh mal was zu erzählen, sind halt nicht alle immer loyal, hm?“ Ellie sah sie lächelnd an. „Wir kriegen das raus!“ sagte Mega. „Wer auch immer von uns das verraten hat, wir finden es raus!“ meinte auch Java, drehte sich um und ging. „Du willst nicht zufälligerweise das Programm mal ausprobieren, oder?“ fragte Ram. „Weißt du...!“ Ellie beugte sich über den Tisch und lächelte zuckersüß. „Ich bin nicht scharf darauf mein schlimmstes Erlebnis noch mal zu erleben!“ sagte sie noch. „Also nein?“ fragte Ram enttäuscht. „Richtig! Nie im Leben!“ ergänzte Ellie und fing an sich mit Brady zu beschäftigen. Ram wusste, das das Gespräch zu ende war und folgte Java und Mega. Danni kam mit Benni auf dem Arm angelaufen: „Was macht ihr denn alle für ein Gesicht? Draußen ist das wunderschönste Wetter, das man sich nur vorstellen kann und ihr? Sitzt hier rum und tut gar nichts?“ fragte sie. „Wirklich? Ist es so schön draußen?“ fragte Alice sofort interessiert. „Ja, die Sonne scheint und es sind mindestens 27° Draußen!“ erwiderte Danni. „Okay Leute ich geh zur Farm!“ meinte Alice. „Was dagegen wenn ich mitkomme? Fragte Ellie. „Nein, natürlich nicht, ist doch auch deine Farm!“ „Dann komm ich auch mit!“ meinte Jack. „Was für ein Weltwunder!“ meinte Lex. „Er ist der perfekte Hund, läuft seinem Herrchen immer hinterher, man braucht  nicht mal ne Leine!“ „Halt die Klappe Lex!“ rief Ellie. „Sollen wir Brady auch mitnehmen?“ fragte Alice. „Macht, das frische Luft kann ja nicht schaden!“ meinte Amber. „Ich will auch mit!“ rief Mouse. „Na gut sonst noch jemand?“ fragte Jack. „Ja, ich könnte mal wieder ein bisschen brauner werden!“ sagte Gel. Jack stöhnte auf. Ellie grinste und sagte: „Wenn du brauner werden willst, dann nehm  doch Make-up, davon hast du doch genug.“ „Blöde Kuh!“ „Ich? Eine blöde Kuh? Also was sagt man dazu?“ fragte Ellie. „El, nikt böd Kuh, El, gibt Bärken!“ sagte Brady und alle fingen an zu lachen. Danni und Luke hatten es irgendwie geschafft, alleine aus der Mall zu schleichen, natürlich etwas früher, da der Weg zum Bach, derselbe war wie zur Farm. Ellie hatte einen großen Korb mit Essen, Trinken, und sonst noch allerlei Dingen, wie Pflaster, Verbindzeug usw. gepackt. „Du gehst mit!“ hörte sie Jay sagen, er schob Ebony in Richtung, Treppe. „Ich will aber nicht mit, ich will hier bleiben!“ erwiderte sie. Ellie grinste, nahm den Korb und ging auf die beiden zu. „Gibt es ein Problem?“ fragte sie. „NEIN!“ riefen Ebony und Jay gemeinsam. Ellie ging die Treppe runter. Wer nicht will der hat schon!“ dachte sie. Unten stand ein Bollerwagen, in den sie den Korb stellte. Sie war so weit fertig,  nur Alice, Jack, Mouse, Brady und Gel fehlten und so setzte sie sich auf die Stufe und wartete. Ebony kam gefolgt von Jay die Treppe runter. „Was soll ich auf der Farm?“ fragte sie ihn gereizt. „Frische Luft schnappen, ein Mal ausspannen, dich erholen!“ „Mich erholen? Hast du schon vergessen, Gel kommt auch mit.“ „Ja, aber da sind, Ellie und Alice.“ Argumentierte Jay. „Wieso willst du mich so unbedingt los sein?“ fragte sie ihn. „ich will dich nicht los sein, ich will nur das du einen schönen Tag hast nichts weiter!“ „Aja? Ich habe aber nur einen schönen Tag wenn du da bist!“ „ich komm vielleicht später nach!“ „Aber warum? Warum hast du so schrecklich viel zu tun? Lass  Bray und Amber, doch die ganze Anführer- Scheiße machen, du hast damit doch nichts zu tun!“ „Ebony sie haben mich um Hilfe gebeten!“ „Na und? Wenn Gel jetzt sagen würde Jay, bitte helfe mir, ich bekomme meine Lockenwickler nicht mehr aus meinen haaren, würdest du ihr dann auch helfen?“ Jay lachte, „Du bist so richtig süß wenn du dich aufregst, aber denk doch mal an unser Baby, geh mit Ellie mit zur Farm, ich komme nachher nach und wir haben einen schönen Tag!“ Jay sah Ebony an. „Mann, du bist doof!“ sagte sie  und gab ihm einen Kuss. „Also schön ich geh mit, aber nur wenn du wirklich nach kommst“ „Ehrenwort!“ „Okay, Ellie kann ich mitkommen?“ fragte Ebony. „Na, klar!“ war Ellies antwort. „Gut  ich geh nur noch ein  bisschen was einpacken okay?“ Ebony lief die Treppe nach oben. „Seit ihr alle so hartnäckig?“ fragte Jay. „Die meisten Mall-Rat Girls sind so, ja!“ antwortete Ellie und lächelte. „Brady?“ fragte Jay, weil Brady um die Ecke gelaufen kam, mit nichts an, als einer Windel und einem Unterhemdchen. Jack kam in einigem Abstand hinter ihr her gerannt. „Du Monster! Bleib gefälligst stehen!“ schrie er. Brady drehte sich im Laufen zu ihm um und machte: „HEHE!“ Ellie stellte sich ihr in den Weg und Brady lief ihr direkt in die Arme. Ellie nahm sie mit Schwung auf den Arm drehte sich eine Runde mit  ihr, kitzelte sie am Bauch und meinte dann: „Na kleine Dame, hinter dir laufen aber die Jungs schon früh hinterher!“ Brady sah sie lachend an. Auch Jay fing an zu lachen. „Gott sei dank du hast sie gefangen!“ Jack kam keuchend neben Ellie zum stehen. „  Sie ist vielleicht ein Monster!“ sagte er und Brady lachte sich halb schlapp.  „ich habe ihr eine neue Windel umgemacht und wollte ihr das Kleid hier anziehen, da läuft sie hinter meinem Rücken einfach weg.“ Erzählte Jack. „Also Brady.. das hast du aber fein gemacht!“ „Was, Ellie sei nicht immer so respektlos!“ meinte Jack und stülpte Brady das Kleid über. Ebony kam mit einem Rucksack auf dem Rücken wieder! Auch Alice und Gel kamen an. „Kommt sie da auch mit?“ fragte  Gel. „Ja ich komme auch mit, aber nicht das du denkst ich verbringe freiwillig einen Tag mit dir, Jay hat mich gezwungen!“ „Jetzt fehlt nur noch Mouse, wo bleibt sie nur?“ fragte Ellie und setzte Brady in den Bollerwagen. „Ich bin schon da!“ meinte Mouse hinter ihr.  „Na dann kann es ja losgehen!“ meinte Alice. „Tschüss und pass auf dich und mein Kind auf!“ sagte Jay und drückte Ebony einen Kuss auf die Wange. „Du vergisst da was, es ist auch mein Kind!“ „Sorry, auf unser Kind auf!“ verbesserte sich Jay.  Mouse kletterte zu Brady in den Bollerwagen und ließ sich von Jack und Ellie ziehen. „Wie in einer richtigen Familie!“ sagte Gel als sie die Hälfte des Weges hinter sich hatten. „In einer Familie mit dir?“ fragte Ebony, doch Gel überhörte sie. „Wir hätten Danni und den kleinen mitnehmen können!“ sagte Ellie und sah Alice an. „Ja, hoffentlich ist sie nicht böse!“ antwortete Alice. „Danni ist doch eine Außenseiterin!“ meinte Gel.  „ wieso findest du das?“ fragte Ellie sie. „Ich meine unser Tribe ist ja cool und so, aber einige passen einfach nicht hinein verstehst du? Ich meine einige  sind…!“ „Ja ich weiß!“ meinte Alice. „Einige passen nicht hinein, weil sie zum Beispiel aussehen wie aus einer Schminkfabrik!“ ergänzte Ellie. „Du kannst ja gar nicht mit Schminke umgehen, weiß gar nicht was Jack an dir findet!“ gab Gel beleidigt zurück! „Leute hört auf damit!“ sagte Jack energisch, er konnte es nicht ab, wenn Gel seine Freundin beleidigte oder wenn die zwei sich wegen ihm stritten! „War ja klar du nimmst sie in Schutz!“ sagte Gel. „ich nehme niemanden in Schutz!“ verteidigte sich Jack. „Doch das tust du! Das tust du immer, nur weil sie irgendwas Schlimmes erlebt hat, läufst du ihr nach wie ein Hund! Lass sie doch in Frieden, wenn sie meint sie muss mit ihrem Leiden Aufmerksamkeit erregen!“ sagte Gel trotzig. „Was?“ Ellie traute ihren Ohren nicht. „Ich meine ich verstehe gar nicht warum du dich so vernachlässigt fühlst, Ellie! Du bist wirklich zu bedauern!“ meinte Gel. Ellie schüttelte den Kopf, sie konnte nicht fassen was Gel da sagte. „Reg dich nicht auf!“ meinte Jack und sah Ellie besorgt an, er wollte nicht, dass sich an diesem Tag irgendjemand stritt. „Hatte ich nicht vor! Hast du zugfällig ein paar Ohrstöpsel dabei?“ fragte sie ihn zurück. „nein, wieso?“ „Schade, dann hätte ich mir diese Scheiße nicht anhören brauchen!“ „Oh mein Gott wie sieht es denn hier aus?“ fragte Gel. „Die Farm!“ Ellie holte tief Luft und sah sich um. „Endlich, endlich, endlich! Mein Zuhause!“ rief sie, ließ den Bollerwagen los und drehte sich um ihre eigene Achse! „Tick nicht gleich aus!“  meinte Alice. „Aber es ist so schön wieder hier zu sein!“ gab Ellie zurück und lief ins Haus. Dann kam sie wieder raus. „Naja muss ein bisschen aufgeräumt werden, aber sonst!“ sie lief auf Jack zu und umarmte ihn. „Meine Güte und ich dachte immer du magst die Farm nicht.“ Meinte er. Ellie sah ihn vorwurfsvoll an. „Wer seid ihr?“ ein schlankes Mädchen mit blonden Haaren kam aus der Scheune. „Ähm, wir könnten dich das gleiche Fragen!“ meinte Alice. „ Wir sind die Besitzer!“ sagte Ellie. „Oh, na dann, sorry, das ich ähm störe ich hab  nur!“ erwiderte das Mädchen. „Erst mal ganz ruhig!“ sagte Ellie und ging auf die Fremde zu. Sie streckte ihr die Hand entgegen und sagte: „Ich bin Ellie!“ „Oh, Hallo ich heiße Ruby!“ sie drückte Ellies Hand. „Das sind Alice, Jack, Mouse, Brady, Gel und Ebony!“ stellte Ellie vor. „Ebony, na klar kenn ich, also hab schon viel von dir gehört!“ „Gutes?“ fragte Ebony. „Kommt darauf an, ob es überhaupt was gutes von dir zu berichten gibt!“ gab Ruby zurück. Ebony überlegte kurz. „Nein eigentlich nicht!“  sagte sie dann. „Also noch  mal Entschuldigung, aber wir haben hier eine Weile übernachtet!“ erklärte Ruby. „Schon in Ordnung!“ sagte Ellie, Ruby war ihr sympathisch. „Was heißt ihr? Bist du schwanger?“ fragte Jack. „Was, oh nein, ich und mein Freund Slade. Naja er ist nicht gerade treu, ja so würde ich das ausdrücken!“ Ruby lächelte. „Wie meinst du das?“ fragte Ebony und legte ihren Rucksack ab. „Also sagen wir es mal so, er macht fast jedem Mädchen schöne Augen! Im Moment ist er gerade dabei was zu essen aufzutreiben!“ „Was, aber im haus sind doch noch Vorräte!“ sagte Alice erstaunt. „Kann sein, wir übernachten aber überall nur in der Scheune, wir gehen nie ins Haus oder gar an die Vorräte, das gehört sich nicht!“ antwortete Ruby.

Am kleinen Bach hatten es sich Danni und Luke auf einer Decke bequem gemacht. Danni war dabei, den Korb auszuräumen. Benni krabbelte immer wieder zum Bach und patschte mit seinen kleinen Händchen ins Wasser. „Ich wusste gar nicht mehr wie schön es in der Natur ist!“ sagte Luke und sah Danni an.  Sie nickte und packte eine Flasche aus. Luke sah sie von der Seite her an und musste lächeln. „Was ist?“ fragte sie ihn und legte sich nun hin. „Ich hab nur gerade gedacht, wie wunderschön du bist!“ sagte er. Danni lachte. „OH, Bitte!“ sagte sie. „Nein, ich mein es ernst!“ „Ganz klar ein Fall von…“ Danni drehte sich auf den Bauch und sah ihn an. „von was?“ fragte er. „Von Schleimerrites!“ ergänzte sie. „Was?“ fragte Luke gespielt empört und fing an sie zu kitzeln. Sie sah ihm in die Augen. „Ich glaube ich bin krank!“ flüsterte sie. „was hast du denn?“ fragte er sie zurück. „Weißt du ich wollte mal Arzt werden!“ meinte er. „Also Herr Doktor, ich weiß nicht ob sie das kennen aber das ist immer wenn ich jemanden bestimmtes sehe, dann fühle ich mich schlecht und meine Knie werden ganz wabbelig!“ gestand sie. „Oh ich weiß was das ist!“ sagte er. „Und werde ich sterben?“ fragte Danni. „Nicht wenn ich es verhindern kann!“ erwiderte er und dann küssten sie sich leidenschaftlich.

„Wieso seit ihr den hier?“ fragte Ellie. Sie hatte  es sich neben Ruby auf einer Bank bequem gemacht. Alice und die anderen hatten sich im Haus umgesehen. „Wir wurden von den Technos verschleppt und in so ein Lager in dem wir  gequält worden sind.“ „Oh, ich war auch in so einem!“ sagte Ellie. „Es war schrecklich!“ meinte Ruby. Ellie nickte. „Ruby?“ ein Junge kam um die Ecke. „Oh, Gott sei dank, da war so ein Mädchen, die sagte du wärst weitergezogen! Hab mir schon sorgen gemacht!“ „Wer hat gesagt, sie wäre weitergezogen?“ fragte Ellie. „Oh, Hei ich bin Slade.“ „Ich bin Ellie, also wer war es?“ fragte sie. „Hey, bleib cool ist doch nicht der Rede wert.“ „Wer war es?“ fragte sie. „Meine Güte du bist aber ganz schön …!“ „Ja ich weiß, verrückt, paranoid,…!“ „Nein, ich meinte hartnäckig!“ stellte Slade richtig. „Wer war es?“ „War richtig überschminkt!“ sagte Slade nur. „OHH GEL! Na warte die kann was erleben!“ rief Ellie und rannte davon. „Mein Gott!“ meinte Slade. „Sie hat glaube ich das gleiche durchgemacht wie wir!“ sagte Ruby.  „oh!“ sagte Slade nur. Ellie hatte Gel gefunden, sie lag auf einer Liege in der Sonne und sonnte sich. „WAS FÄLLT DIR EIN?“ schrie Ellie sie an. „Was ist denn los?“ fragte Gel und sah sie erstaunt an. „DAS weißt DU GANZ GENAU!“ schrie Ellie zurück. „Ich weiß nicht wovon du redest!“ sagte Gel. „WARUM HAST DU SLADE GESAGT RUBY SEI WEG?“ schrie Ellie. „Ach, das war doch nur ein Spaß!“ meinte Gel. „Nur ein Spaß?“ Ellie sah Gel ungläubig an. „Ja, bleib mal ruhig!“ „Machst du so was noch mal, weiß ich nicht was ich mit dir mache!“ „Ellie was ist denn hier los? Warum schreist du denn so?“ Ebony kam angerannt. „Sie ist so gereizt!“ meinte Gel. „Ich gereizt?“ Ellie konnte nicht mal mehr klar denken! „Ja, ich habe das schon seit einiger Zeit bemerkt, du bist ganz schlimm.“ Meinte Gel. Jack kam auch angelaufen mit einem Eimer in der Hand. Ellie riss ihm den Eimer aus der Hand und schüttete den gesamten Inhalt auf Gel. „IHHH!“ schrie Gel und sprang auf. Jack und Ebony lachten sich halb tot, während Ellie nur da stand und Gel anstarrte. „Gel ich wollte nicht…!“ stammelte sie. „Du bist so eine blöde, paranoide, verrückte, KUH!“ schrie Gel sie an. „Gel bitte ich wollte, das nicht, das hätte ich nie tun dürfen, ich!“ stammelte Ellie und Tränen liefen ihr über die Wangen. „Das werde ich dir nie verzeihen!“ schrie Gel. „Ellie!“ Jack legte seine Hand auf ihre Schulter. „Jack, lass mich okay?“ sagte sie und lief davon. „Oh Mann!“ Ebony schlug sich gegen den Kopf. „Jack was ist los?“ rief Alice aus dem Haus. „Ellie, ist ausgerastet!“ rief er zurück. „Oh, warte ich komme mal raus.“ Ellie lief immer gerade aus, sie wusste wohin sie wollte, auf der Weide stand ihr Pferd, ein Wunder das es niemand gestohlen hatte. „Hallo mein Süßer!“ sagte sie und schwang sich auf den Rücken. Dann trieb sie ihn zum Galopp an und ritt in Richtung Wald davon.

„ich hoffe sie tut sich nichts!“ sagte Jack. Er hielt Brady auf dem Arm. „Keine Sorge sie kennt sich hier aus!“ erwiderte Alice. Gel hatte sich ein altes Kleid von Ellie angezogen, dass ihr en wenig zu groß war und sie wie ein Gespenst aussehen ließ!

Nachdem sie eine Weile im Galopp geritten war, parierte sie ihr Pferd zum Schritt durch und hielt an. Hatte sich da im Gras nicht was bewegt? Sie sprang ab und ging ein paar schritte, da saß vor ihr im Gras Benni. „El!“ sagte er erfreut. „Benni? Was machst du denn hier? Und warum bist du allein?“ Ellie nahm ihn auf den Arm und ging mit ihm zum Bach und da sah sie hinter ein paar Bäumen Danni und Luke auf sie zu rennen. „Benni!“ schrie Danni so laut, dass Ellie sie hören konnte. Als Danni und Luke neben ihr anhielten und Danni Benni entgegen nahm meinte Ellie: „Wie kommt es dass ihr den kleinen Kerl hier wegkrabbeln lasst? So schnell ist er doch nicht! Hattet was anderes zu tun, hm?“ „Wir haben uns unterhalten!“ meinte Danni. „Klar!“ Ellie wandte sich ab und fügte hinzu: „Luke eine Frage: Seit wann benutzt du Lippenstift?“ und dann schwang sie sich aufs Pferd. Luke sah sie entgeistert an und Danni meinte: „Ups, erwischt!“ „Haha, von wegen ups erwischt!“ meinte Ellie. „Wann wolltet ihr mir denn verraten, dass ihr ein Paar seid?“ „Ellie, wir sind doch erst seid ein paar Stunden…!“ meinte Danni. „Komisch dass ihr euch liebt wusste ich schon länger!“ gab Ellie zurück. „Was, wieso denn das?“ fragte Luke. „Hey du Schlaumeier! Ich weiß zufällig, wie du guckst wenn du in jemanden verliebt bist!“ „Ach ja!“ Luke schlug sich an den Kopf! „Ellie, wir wollen noch nicht das es die anderen erfahren…!“ „Kein Problem! Hab nichts gesehen und gehört! Ach und Luke, wisch dir das weg, steht dir nicht!“ mit diesen Worten gab sie dem Pferd den Befehl zum Trab und ritt in Richtung Farm davon. „Kleine Frage, was machst du eigentlich hier?“ sagte Danni und sah ihr nach. „Ist doch egal!“

Als Ellie mit ihrem Pferd auf der Farm ankam, stellte sie es gleich zurück auf die Koppel. Dann suchte sie nach Gel und fand sie auch. Sie war mit Jack im Schafstall und gab den Tieren zu trinken. „Hier habt ihr euch versteckt!“ sagte sie zu den beiden. „Ellie, da bist du ja wieder!“ sagte Jack und umarmte sie. „Ja, Gel kann ich mit dir reden? Bitte?“ fragte Ellie Gel drehte sich um und sah sie nur mit großen Augen an. Jack seufzte und  machte sich wieder an seine Arbeit. „Gel, bitte, ich muss mit dir sprechen! Es tut mir wirklich sehr leid, ich hätte das nicht tun dürfen ich...!“ sagte Ellie und stockte. „Tja, und ich hätte das nicht tun dürfen!“ meinte Gel und goss den Inhalt ihres Eimers über Ellie. Jack sah auf als Ellie vor Schreck quietschte. Gel grinste und meinte: „Jetzt guckst du mal dumm aus der Wäsche!“ Ellie fing an zu lachen und sagte: „Ich denke jetzt sind wir quitt!“ und wrang ihre Haare aus. „Ihr beiden seid wirklich blöd!“ meinte Jack. Nass wie sie war, lief Ellie nun zum Haus. Auf halben Weg kam ihr Ruby und Ebony entgegen. „Was hast du denn gemacht?“ fragte Ruby, während Ebony sofort begriff was vorgefallen war und laut anfing zu lachen. Ruby sah Ellie nur fragend hinterher. Als Ellie ins Haus trat kam ihr Brady entgegen. „El, ganz naa!“ sagte sie und zeigte auf Ellies triefende Haare. „Ja, ich weiß!“ Auch Alice kam angelaufen. „Sag mal was hat denn Ebony und wie siehst du aus?“ fragte sie. „Das war Gel jetzt sind wir quitt!“ sagte Ellie und verschwand in ihr Zimmer. Jack war ihr ins Haus gefolgt und nahm nun Brady auf den Arm. „Na du Herzensbrecher?“ fragte Alice und lachte. „Haha, witzig, wirklich sehr witzig!“ gab Jack zurück. „Jak, ich mit raus!“ sagte Brady und Jack antwortete: „ Ich nehm dich nur mit wenn du dich beträgst!“ Brady nickte heftig. „Na, gut!“ Jack ließ sich erweichen. Ellie kramte unterdessen in ihrem Schrank nach etwas anderem zum anziehen. „Wenn das so weiter geht dann bringt ihr euch irgendwann noch mal um!“ Ebony stand mit verschränkten Armen in der Tür. Ellie lachte. „ich würde doch nie jemanden umbringen!“ sagte sie und zog an einem Hosenbein. „Schon klar! Ich meine ja, nur!“ Ebony setzte sich auf das Bett. „Das ist dein Zimmer, oder?“ fragte sie und sah sich um. Ellie nickte, während sie versuchte den Knopf der Hose auf zu bekommen, die sie gerade rausgekramt hatte. „Ach ja richtig, die ist ja schon Jahre alt! Und kaputt!“ meinte Ellie und schmiss die Hose zurück in den Schrank. „Man sieht dass es deins ist?“ sagte Ebony und nahm ein Foto von dem Nachttisch. „wieso das denn?“ fragte Ellie und fügte hinzu: „ Meine Mutter und mein Vater!“ „Sie sieht aus wie du!“ meinte Ebony und stellte das Foto zurück. „Gott, ist die kurz!“ meinte Ellie und zog an den Beinen der Hose die sie gerade angezogen hatte. „Ist doch cool!“ meinte Ebony und betrachtete Ellie. „Und ist die eng! Ich krieg keine Luft mehr!“ meinte Ellie und spielte wie sie ersticken würde. „Du bist ein verrücktes Huhn.“ „Ich weiß“ „Na gut, muss ich wohl aushalten…!“ „Jack gefällt das bestimmt!“ meinte Ebony. „HAHA!“ Ellie zog sich ein altes rotes Top an. „Bauchfrei? Seit wann denn das?“ Ellie konnte es nicht glauben. „Das war mal mein Lieblingstop!“ sagte sie. „Wann war das? Als du 10 warst?“ Ellie grinste. „Kann sein, oh warte das ist besser! HAHA; passt sogar! Ich weiß gar nicht was ich machen würde wenn ich keine Mall Rat wäre, ich würde ja nur in zu kurzen Klamotten rumlaufen!“ „Dann hättest du auch entsprechend viele Verehrer!“ meinte Ebony und folgte Ellie nach draußen. „ Was kann ich machen?“ fragte Ebony und sah Ellie mit großen Augen an. „DU machst gar nichts mehr!“ sagte Ellie. „Aber wozu bin ich denn hier?“ fragte Ebony. „Zum entspannen! Leg dich in den Liegestuhl ich bring dir was zu trinken und dann ruhst du dich aus!“ „Ich soll mich zu Gel legen?“ fragte Ebony. „Naja oder mach was anderes. Aber wehe, ich sehe dich arbeiten, dann …!“ „kriege ich auch eine Dusche?“ „Vielleicht! Warte doch bis Jay kommt und dann macht ihr einen Spaziergang, oder macht euch Gedanken über einen Namen!“ „Überredet!“ Ebony ließ sich auf die Bank fallen. „Ich guck jetzt Gel beim relaxen zu. Ist ja auch nichts spannender!“ „Ganz genau!“ Brady kam auf Ellie zugerannt. „EL! EL! HILFE!“ schrie sie und versteckte sich quietschend hinter Ellies Beinen. „Was ist denn?“ fragte Ellie. „Jak!“ sagte Brady und quietschte noch mehr als Jack aus dem Stall gerannt kam! „Du kleines Monster! Ich kriege dich doch!“ rief er. „EL? Brady nikt da! Okay?“ fragte Brady.  „Wo ist sie?“ fragte Jack als er vor Ellie stehen blieb. „Wer?“ Ellie sah ihn fragend an. „Na wer wohl? Ellie halt mich nicht zum Narren! Sie ist gerade hier längs gelaufen! Wo ist Brady?“ „Wieso? Was hat sie denn gemacht?“ fragte Ellie. „ Sie hat mich in einer Pferdebox eingeschlossen!“ erwiderte Jack und Ellie grinste. „Was ist hast du sie gesehen?“ fragte Jack. „Nein, ich weiß nicht wo sie ist.“ Meinte Ellie und sah auf ihre Füße. „Du lügst!“ meinte Jack. „Wieso?“ fragte Ellie. „Weil du mich nicht ansiehst wenn du das sagst!“  „HEHE!“ machte Brady hinter Ellie. „Brady! Und du versteckst sie auch noch!“ sagte Jack und wollte hinter Ellies Beine greifen um Brady einzufangen doch Ellie hielt seine Hand fest! „Brady und ich wir gehen jetzt Heu sortieren, wenn du willst dann kannst du mitkommen!“ meinte sie. „NÖ! Mit euch will ich nicht mit!“ sagte Jack beleidigt und setzte sich zu Ebony auf die Bank. „Ich mit dir?“ fragte Brady. „ja, wenn du nichts dagegen hast!“ „NEIN!“ „Dann ab in den Stall!“ sagte Ellie und gab Brady ihre Hand, gemeinsam gingen sie in den Stall. „Eigentlich unfair!“ meinte Ebony und lehnte sich zurück. „Was denn?“ fragte Jack und lehnte sich ebenfalls zurück. „Das ich ein Baby bekomme!“ seufzte Ebony. „Wieso das denn?“ fragte Jack erstaunt zurück. „ Weil ihr viel bessere Eltern sein würdet!“ „Das ist doch Quatsch! Warum das denn?“ fragte Jack. „Nun sei doch mal ehrlich, hättest du jemals gedacht, dass ich mal ein Kind bekommen werde?“ fragte Ebony zurück. „ Nein, aber ich denke, du wirst eine tolle Mutter sein!“ „Wirklich?“ „Ja, ich meine, wenn es eine Tochter wird, dann kannst du ihr all deine Klamotten vermachen!“ „Wirklich toll!“ meinte Ebony. „Nein, ich meine es ernst! Eine Kreuzung aus dir und Jay, wird bestimmt irgendwann mal ein Anführer!“ meinte Jack. Ebony musste lachen.

Auf dem Heuboden hatten Ellie und Brady gar nicht angefangen zu sortieren, sondern hatten gleich verstecken gespielt. Ellie wusste nur zu gut, wie es war sich im Heu zu verstecken. Und Brady machte es auch sehr viel Spaß. Als Ellie sie nun zum 10ten Mal fand, lagen die beiden im Heu und lachten. Ellie kitzelte Brady und umgekehrt.  Dann kehrte mit einem Mal Ruhe ein und die beiden sahen sich an. „El, wo meine Mama?“ fragte Brady. „Ich habe keine Ahnung, Süße! Aber sie kommt wieder, bestimmt.“ „Mama, sagt, ich komme immer wieder!“ sagte Brady. „Und sie  wird auch wieder kommen, weißt du sie liebt dich.“ „ Mama hat El, auch lieb?“ fragte Brady. „Ich denke, sie hasst mich nicht gerade.“ Antwortete Ellie. „El; warum du immer so traurig?“ fragte Brady. „Ich bin doch überhaupt nicht traurig! Ich bin nur manchmal nicht gut drauf das ist alles!“ erwiderte Ellie. „DUT! Brady hat El lieb!“ „ Ich liebe dich auch, süße.“ „Das dut!“ sagte Brady und stand auf. „Wir gehen Jak, er muss bös sein, das lustig!“  „Du bist ein Schlawiner!“ meinte Ellie, stand auf und folgte ihr die Leiter hinunter. „HEY, Jak!“ sagte Brady und sah Jack an. „ Hallo ihr beiden was habt ihr denn da oben gemacht?“ fragte er. „Heu, sotiet!“ meinte Brady und lächelte. „WIRKLICH?“ fragte er sie. „Wir können doch auch Heu sortieren, ich meine, es ist nicht besonders ordentlich!“  meinte Ellie und sah Jack mit einem Augenklimpern an. „Wieso ist das nicht ordentlich? Habt ihr die ganze Zeit gespielt?“ fragte Jack. „Nein!“ sagte Brady. „Jack, du hörst dich an wie Ram wenn er mal wieder jemanden zunichte macht, das steht dir nicht.“ Meinte Ellie. „Jak, wir können, fangen pielen!“ meinte Brady. „Na gut, aber ich fange.“ „DUT!“ Brady lief davon. „Ellie siehst du mal nach Ebony, es geht ihr nicht besonders gut!“ sagte Jack. „Mach ich und jetzt lass deine Verehrerin nicht abhauen!“ meinte Ellie gab ihm einen Schubs und machte sich dann in die andere Richtung auf, um nach Ebony zu sehen. Ebony saß immer noch auf der Bank und hielt ihr Gesicht in die Sonne. Dabei hatte sie die Augen geschlossen. „ NA wie geht es dir?“ fragte Ellie und setzte sich neben sie. „Mir, wieso?“ fragte Ebony, aber hielt ihr Gesicht immer noch in die Sonne. „ Jack sagte …!“ „Was hat Jack gesagt?“ fragte Ebony zurück und sah Ellie an. „Naja, er meinte dir würde es nicht gut gehen!“ erklärte Ellie. „Mir geht es aber nicht schlecht!“ erwiderte Ebony und hielt ihr Gesicht wieder in die Sonne. „Na dann. …!“ Ellie stand auf und wollte gehen, als Ruby und Slade vor ihr standen. „Wir wollten uns bei euch bedanken, dass wir hier übernachten durften, wir wollen weiter ziehen.“ „Wieso kommt ihr nicht mit zur Mall? Ich meine erst mal, weiterziehen könnt ihr dann immer noch.“ Meinte Ellie. Ruby sah Slade an. „Können wir noch mal reden bevor wir ja oder nein sagen?“ fragte Slade. „Natürlich!“ antwortete Ellie. Ruby nickte dankbar und verschwand mit Slade um die  Ecke. „Ebony sieh nur, ich denke dir wird gleich nicht mehr so langweilig sein!“ meinte Ellie. Ebony schlug die Augen auf. „JAY!“ rief sie, sprang auf und umarmte ihn. Ellie lächelte Jay zu und machte sich auf den Weg um nach Alice zu sehen.

Ruby und Slade stritten währenddessen heftig miteinander. „Warum bist du dagegen?“ fragte Ruby. „ Ich sage nicht dass ich dagegen bin …!“ entgegnete er. „Aber du bist auch nicht dafür!“ meinte Ruby. „Warum willst du zu den Mall-Rats?“ fragte Slade. „Ich will einen Ort an dem ich sicher bin, an dem ich mich zu hause fühle, an dem ich ach ich weiß nicht…!“ „So was wie Liberty?“ fragte Slade. „Nein, Liberty kann mir niemand ersetzten, ich will einfach ein zuhause haben, wenn es uns nicht gefällt, dann können wir ja immer noch abhauen, so wie Ellie sagt…!“ argumentierte sie. „Ruby, du wirst dich da aber wohl fühlen, es wird dir gefallen!“ gab er zurück. „Woher willst du dass wissen?“ „RUBY; es sind Mall-Rats, bei denen ist es immer perfekt, ich bin aber nicht so ich bin nicht perfekt, ich …!“ Gab Slade ärgerlich zurück. „Sieh mal wir sehen uns die übrigen Mall-Rats mal an und!“ „Ruby ich will das nicht!“ „Warum  nicht? Wovor hast du angst?“ „Ich habe keine Angst, ich will mich nur auch wohlfühlen ich will…!“ er verstummte, weil Brady an ihnen vorbei lief mit Jack im Schlepptau. „Hör zu es tut mir leid, wenn du das unbedingt willst dann mach es doch, ich geh nicht dahin!“ schrie er sie an und bemerkte gar nicht das Ellie sich von hinten näherte. „Slade, was willst du damit sagen?“ schrie Ruby zurück. „Ich will sagen wenn, du dahin gehst, dann ist es aus!“ „Was? Ist das dein ernst?“ fragte Ruby und sah ihn besorgt an. Doch er drehte er sich weg und ging davon. „Ruby, wenn es wegen meinem Angebot streit gibt dann tut mir dass leid, ich wollte nie …!“  sagte Ellie, Ruby nickte nur und lief in die entgegengesetzte Richtung davon. Ellie blieb wie angewurzelt stehen, warum nur lief heute fast alles schief? Warum baute sie immer so eine scheiße? Gel kam um die Ecke gelaufen und wollte umdrehen als sie Ellie sah, doch Ellie rief ihr zu: „Gel? Lauf nicht weg! Können wir reden?“ Gel sah sie mit großen Augen an, überlegte kurz und nickte dann. Ellie deutete  auf die Bank auf der sie vorhin mit Ebony gesessen hatte und sagte: „Setzen wir uns!“ Und das taten sie auch. „Gel es tut mir wirklich furchtbar leid, was ich vorhin gemacht habe, weißt du manchmal kann ich mich einfach nicht beherrschen, dann beleidige ich Leute die es gar nicht verdienen!“ entschuldigte sich Ellie. „Schon okay, ich bin auch nicht immer nett zu dir, aber das liegt daran, dass ich … in Jack verknallt bin.“ „Ich verstehe das ja!“ meinte Ellie. „Wie kannst du das verstehen, du bist doch mit ihm zusammen?“ fragte Gel. „Ja weißt du aber ich war ja eine ganze Zeit lang weg und habe ihn nicht gesehen, es war schlimm für mich. Ich weiß auch gar nicht warum ich ihn damals so weggetan habe wegen Luke, es ist einfach so gekommen. Eigentlich hat er was Besseres verdient als mich, tja …!“ „Ich finde es gut, dass du dich so ehrlich entschuldigst!“ meinte Gel. „ELLIE!“ schrie Mouse aus dem Haus und Ellie sah sich um. Dann sprang sie auf und rannte ins Haus. „Ellie? Ach hier bist du! Alice ist im Stall. Ruby hat sich was getan, weiß nicht was, oder wie. Weißt du wo Slade ist?“ fragte Mouse sie. „Nein! Such ihn!“ meinte Ellie und rannte dann in Richtung Stall. Die Tür war verschlossen was sie wunderte und so betrat sie vorsichtig das Gebäude. „OH mein ….!“ Sie konnte nicht weiter sprechen. „Was ist passiert?“ fragte nun Gel, die Ellie gefolgt war. „Der Stapel mit den Heuballen ist umgekippt, Ruby und Jack sind da unter!“ rief Alice ihnen zu. Ellie kam langsam näher. „Brady?“ fragte sie vorsichtig. „Ist hier!“ meinte Ebony und richtig jetzt sah Ellie das sie Brady auf dem Arm hatte. Jay stand neben ihr und sah auf den Haufen Heuballen vor ihm. „Wir waren dabei, haben fangen gespielt. Und mit einem Mal kippt der Stapel einfach so um.“ Erzählte er. Ellie starrte wie gebannt auf den Haufen. „Jack ist da unter?“ fragte Gel und klammerte sich an Ellies Arm. Alice nickte beklommen. „Wir brauchen dich Jay, Slade, und am besten noch jemanden der stark ist!“ meinte Alice und versuchte einen Ballen zu bewegen. „Ich kann helfen!“ sagte Ebony. „DU? DU bleibst schön hier weg und passt auf Brady auf!“ meinte Jay. „Aber ich …!“ „Kein aber Jay hat völlig recht Ebony, schon vergessen du bist schwanger!“ sagte Alice. Ebony nickte langsam und übergab Brady Ellie, da Brady ihre kleinen Arme nach ihr ausstreckte. Brady weinte. „EL, Jak einfak wech, ich nikt für!“ schluchzte sie. „Ist gut mein Spatz! Ich weiß du kannst da nichts für!“ beruhigte Ellie sie und strich ihr über den Kopf. Slade kam, gefolgt von Mouse, in den Stall gerannt. „OH GOTT!“ stieß er hervor. „Wo ist Ruby?“ fragte er noch. „Da unter!“ sagte Gel. „Was da unter sind sonst alle okay?“ fragte Slade. Ellie schüttelte mit Tränen in den Augen den Kopf. „WER denn noch?“ fragte Slade. „Jack!“ sagte Ebony anstelle von Ellie, da ihr nun Tränen über die Wangen liefen. „An die Arbeit!“ meinte Slade und sah Alice und Jay an. Gemeinsam machten sie sich an die Arbeit. Ebony, Gel, Mouse, Ellie und Brady standen hoffnungslos daneben. Ebony strich Ellie über den Rücken. Brady hatte immer noch nicht aufgehört zu weinen. „ich nikt für!“ wiederholte sie immer wieder. „Ich Jak weg!“  „Brady hör auf damit, du kannst nichts dafür, okay?“ Ellie sah Brady strafend an. „OH EL!“ Brady umklammerte Ellies Hals. „Ich kann ein Bein sehen!“ rief Alice. „Der hier muss noch weg!“ sagte Jay und schob mit aller Kraft dagegen. Auch Alice und Slade halfen ihm, doch der Ballen war zu groß für sie. „helft uns mal!“ schrie Slade und sah die anderen an. Ellie setzte sofort Brady ab und befahl ihr genau dort stehen zu bleiben und Ebony rannte zu Jay. „Du nicht!“ sagte er. Doch sie überhörte ihn einfach. „Gel?“ fragte Ellie und drückte heftig gegen den Ballen. „Ich kann so was nicht, ich würde mir die Hände aufpieksen!“ Alice machte den Mund auf. Doch Mouse erledigte das schon für sie: „Gel komm und helfe!“ schrie Mouse und warf sich gegen den Ballen. Gel schüttelte den Kopf. Ellie sah sie an. „Gel, du wirst jetzt helfen! Denke doch einmal an die die da unter sind! Wir hätten dir doch auch Alle geholfen, wenn du es wärst!“ schrie Ebony sie an. Gel blieb regungslos stehen. „Wir brauchen dich! TU es doch für Jack!“ schrie Ellie. Gel kam auf sie zu. „Geht es noch ein bisschen langsamer?“ fragte Slade ironisch. „Okay alle zusammen 1, 2, DREI!“ und der Ballen bewegte sich. Nicht viel aber immerhin so das nun Ruby ganz zum Vorschein kam. Slade hob sie vorsichtig aus dem nun entstandenen Loch. Jack lag etwas weiter rechts, noch von einem anderen Strohballen verdeckt. Doch auch ihn konnten sie mühelos befreien. „Wir müssen sie zur Mal bringen!“ meinte Mouse. Die anderen stimmten zu und so packte Alice in Rekordzeit die Sachen ein, während die anderen versuchten Ruby und Jack zu Bewusstsein zu kriegen. Als alle fertig waren nahm Slade Ruby auf den Arm und trug sie. Jack packten sie in den Bollerwagen und zogen ihn. So schnell es ging liefen sie zur Mall. Dort angekommen, kamen auch schon die anderen Mall-Rats angelaufen. „Was ist passiert?“ fragte Amber. „Oh mein Gott!“  „Komm Dee wir sehen was wir tun können!“ sagte Patch hektisch. „Ich kenne mich auch ein wenig aus!“ meinte Slade. „Komm mit!“ sagte Dee. „Ich komm auch mit!“ meinte Ellie doch Patch schüttelte den Kopf. „Bleib hier, bitte!“ Ellie nickte und blieb stehen. Danni nahm sie in den Arm und ging mit ihr in die Küche.

Sie setzten sich und Danni lächelte Ellie zu. „Tee?“ fragte sie nervös. Ellie nickte langsam. Amber und die anderen kamen auch die Treppe hoch und setzten sich. „Was für ein Tag!“ murmelte Luke. „Wieso?“ fragte Ta-San. „Erst Ram und Konsorten und jetzt auch noch der Unfall!“ meinte Luke. „ Ram?“ fragte Ellie und sah auf. „Er wollte dich sprechen, meinte es sei wichtig und glaube mir er wollte sogar zur Farm kommen, ihr müsstet ihn eigentlich getroffen haben.“ Sagte Tai-San. „Haben wir aber nicht!“ erwiderte Ellie. „Naja, kann sein, dass ich den Weg ein wenig falsch erklärt habe!“ gab Luke zu. „Du bist ein Schlawiner!“ meinte Ellie. „Wir konnten nicht zulassen, dass er dir den Tag versaut!“ sagte Danni und stellte ihr den Tee vor die Nase. „Toll mein Tag ist schon versaut!“ entgegnete Ellie und trank einen Schluck. „Wer sind denn der Junge und das Mädchen?“ fragte Luke. „OH, die beiden, haben in der Scheune übernachtet, sie waren in demselben Lager wie ich!“ erklärte Ellie nachdenklich. „Und kennst du sie?“ fragte Danni. „Nein, ich habe sie nie vorher gesehen, aber in dem Lager habe ich nie viele Menschen zu Gesicht bekommen, außer welche die schwarz anhatten!“ Ellie trank noch einen Schluck Tee. Danni und Luke sahen sich an. Danni nickte langsam und meinte dann: „Ellie, du weißt wir sind immer für dich da!“ „Ich hoffe Jack geht es gut!“ Ellie fing an zu weinen. Luke nahm sie in den Arm. „HEY, er wird gesund werden, da bin ich sicher! Jack haut so schnell nichts um.“ Ellie sah ihn beklommen an. „HAHA!“ sagte sie trocken. „Nein im ernst!“ auch Danni setze sich jetzt zu ihnen, „Wir könnten ihm positive Energie zusenden!“ meinte Tai-San. „Ich will nichts überbringen, ich will dass ihr mich in Ruhe lasst!“ Ellie sprang auf und rannte davon. „Ich fürchte, sie ist ein wenig überspannt!“ seufzte Danni. Tai-San nickte. Ellie rannte zum Krankenzimmer und wartete dort vor der Tür. Auch Slade stand dort. „Ich stör nur!“ sagte er anstatt einer Begrüßung.  Ellie nickte und setzte sich auf eine Holzkiste, die an der Wand stand. Plötzlich kamen Patch und Dee aus dem Krankenzimmer. „Ruby ist wieder wach, aber sie hat einen gebrochenen Arm und eine Wunde am Kopf.“ Sagte Dee. „Jack, ist auch wach, aber ihm geht es nicht so gut! Er hat das Bein gebrochen und er nun ja, er erkennt niemanden! Gedächtnisschwund!“ Patch sah Ellie traurig an. „Und dürfen wir zu ihnen?“ fragte Slade. „Ja, aber Ellie? Du darfst ihm nichts weiter sagen, als deinen Namen, die Erinnerungen müssen von selbst wiederkommen!“ antwortete Dee. „Das heißt, gar nichts?“ fragte Ellie. Dee nickte. „Oh, Mann!“ meinte Ellie. „Komm, wir gehen  erst mal Hallo sagen!“ Slade schob Ellie unsanft in den Raum. „Hallo!“ sagte Ruby erfreut und lächelte. „Hallo, na wie geht es dir?“ fragte Slade und gab ihr einen Kuss auf die Wange. „ Soweit ganz gut!“ war die Antwort. „Hallo!“ sagte Ellie nervös und setzte sich auf den Stuhl, der neben Jacks Bett stand. „Hallo, ich bin Jack! Glaube ich!“ sagte Jack. „Stimmt das?“ fragte er dann noch. „Ja, ich bin Ellie!“ antwortete Ellie. „OH, Hallo!“ Slade sah lächelnd herüber. „Ich bin Slade!“ stellte er sich vor. „ Mir ist als hätte ich irgendwas vergessen!“ meinte Jack und tippte gegen seinen Kopf. „Aber ich weiß, nicht was!“ „Dann war es auch nicht wichtig!“ meinte Ellie nervös. „Ich habe mein Gedächtnis verloren, das hat mir der Junge da gesagt!“ Ellie nickte. „Also muss ich dich kennen?“ fragte Jack Ellie. „Ich weiß nicht, vielleicht!“ antwortete sie. „Du musst doch wissen, ob ich dich kennen muss!“ „Wir sind in einem Tribe!“ erwiderte Ellie und seufzte, das konnte ja noch was werden.

Ebony saß allein in ihrem Zimmer und kramte ein paar alte Fotos hervor. Jay, war  mit Amber und  Bray zum Hotel gegangen um noch einmal nach Trudy zu fragen. Sie hatte lange überlegt diese Fotos anzusehen, doch nun musste sie es einfach. Es waren Fotos, die vor dem Virus aufgenommen waren. Welche auf denen sie mit Java und Siva zu sehen war. Ebony seufzte es war eine schöne Zeit gewesen. „Kann ich reinkommen?“ fragte da jemand. Sie drehte sich um. „Ellie? Natürlich, komm rein!“ Ellie betrat den Raum und setzte sich. „Wie geht’s Jack?“ fragte Ebony und räumte die Fotos zurück in die Box. „Er erinnert sich an gar nichts!“ meinte Ellie traurig. „Das wird schon wieder!“ Ebony sah sie lächelnd an. „Ja, aber was wenn er sein Gedächtnis nie wieder bekommt und er mich überhaupt nicht mehr mag!“ „Ellie, da ist doch Blödsinn, er liebt dich und er wird es auch, wenn er sein Gedächtnis nicht wieder findet!“ „Ja, aber wenn …!“ „Kein wenn!“ „Na gut. Habt ihr schon einen Namen?“ fragte Ellie. „Einen Namen?  Wofür?“ fragte Ebony zurück. „Na für das Baby!“ „Ach ja. Nein hab ich nicht, mach doch mal einen Vorschlag“ „ ÄHM wie wäre es mit…. Ellie?“ „Du bist doof!“ „Ich weiß!“ „Hallo, ihr beiden , na wie geht es Jack?“ Jay war wieder gekommen und setzte sich zu Ebony. „Nicht so gut, also er fühlt sich schon gut, aber er erkennt niemanden, er weiß gar nichts mehr!“ „Ach, das wird schon wieder!“ meinte Jay und gab Ebony einen Kuss. „Ich geh dann mal!“ meinte Ellie und stand auf. „Ellie?“ fragte Ebony ihr hinterher. „Keep smiling!“ Ellie lächelte und ging dann in ihr Zimmer.  

Am nächsten Morgen war Ellie früh wach. Sie hatte kaum geschlafen, denn der Gedanke Jack zu verlieren hatte sie wach gehalten. Was wenn er sich jetzt in jemand anderes verliebt? Langsam und träge stand sie auf zog sich an, ging in die Küche und machte sich frühstück. Nach einer halben Stunde kam Alice mit Mouse im Schlepptau an. „Na, Schwesterherz, gut geschlafen?“ Ellie schüttelte den Kopf. „Konnte nicht einschlafen!“ murmelte sie. Nach und nach trafen auch die anderen ein. „Also wann können Ruby und Jack wieder aufstehen?“ fragte Amber. „Eigentlich schon heute Nachmittag! Aber Ellie, du müsstest für die Zeit, wo Jack sein Gedächtnis nicht wieder hat in einem anderem Zimmer schlafen, wir wollen ja nichts erzwingen!“ meinte Patch. Ellie nickte traurig. „Du ziehst zu mir!“ sagte Alice. „Danke!“ erwiderte Ellie und sah sie traurig an. „Wer bringt Ruby und Jack frühstück?“ fragte  Bray. „ich!“ erklärte sich Ellie bereit. Die anderen nickten. „Ellie, kannst du ein paar Vote-Poster für  Bray entwerfen und drucken? Das wäre ganz lieb!“ fragte Amber. „Mache ich! Was sollen die beiden Kranken denn haben?“ „ Das hier!“ Dee übergab Ellie ein Tablett mit zwei Tellern. „Bis dann.“ Verabschiedete sich Ellie und ging zum Krankenzimmer. „Sie sieht fertig aus!“ meinte Danni und sah Ellie nach. „Ja, ist sie auch, ich wette sie hat die ganze Nacht nicht geschlafen!“  sagte Luke. „Ich seh nachher mal nach ihr!“ entgegnete Danni.

Ellie klopfte gegen den Türrahmen. „Herein!“ rief es von drinnen. „Guten  Morgen! Zimmerservice! Ich bringe das Frühstück!“ Ellie versuchte gut gelaunt zu klingen. „Guten Morgen Ellie!“ antwortete Ruby und Jack sah sie mit großen Augen an. „Einmal etwas na ja breiartiges für dich und einmal für dich!“ Ellie übergab die Teller Ruby und Jack und setzte sich selbst auf einen Hocker zwischen die beiden. „Und wie habt ihr geschlafen?“ fragte sie dann. „Ganz gut! Ich hatte nur super fiese Schmerzen im Arm!“ antwortete Ruby und versuchte mit links zu Essen, es funktionierte zwar, aber nicht besonders gut. „Und du?“ fragte Ellie und sah Jack an. „Nicht so toll, ich habe mir  die ganze Zeit Gedanken gemacht, warum du mir so bekannt vorkommst!“ „ich habe auch nicht gut geschlafen!“ sagte Ellie. „Warum?“ fragte  Jack. „Ach, ich hab so über dies und das nachgedacht!“ „EL!“ rief da Brady und stürmte ins Zimmer. „Was ist denn süße?“ „Ich Jak suchen!“ sagte Brady und kletterte auf Ellies Schoß und von da aus auf Jacks Bett. „AUH, doch nicht auf mein Bein!“ knurrte er und Brady krabbelte aufs andere. „Hallo!“ meinte sie dann und grinste ihn an. „Schuldige, aber wer bist du?“ fragte Jack. „Du nikt weißt?“ fragte Brady zurück. Jack schüttelte den Kopf. Brady grinste und sagte dann: „Hallo Jak, ich Bärken!“ „OH, Hallo Bärken!“ meinte Jack unsicher. „Brady hör auf damit, dass ist fies!“ meinte Ellie und sah Brady böse an. „ Brady? Jetzt check ich gar nichts mehr!“ sagte Jack. „Sie heißt Brady und mit Bärken meint sie Gummibärchen!“ erklärte Ellie. „Ach so ein fieses Monster!“ meinte Jack. „DU sagen das immer zu mich!“ meinte Brady und lächelte. „Mir! Korrigierte Ellie. „Nein, nikt zu dich!“ Ruby fing an zu lachen und auch Jack musste grinsen.

Am späten Vormittag, war Ellie damit beschäftigt, ein Poster für  Bray zu entwerfen. „Ah, hab ich dich endlich gefunden!“ meinte jemand hinter ihr. „Jack was machst du denn hier?“ „Ich erkunde, auch wenn es doof klingt mein zuhause. Vielleicht fällt mir ja was ein.“ War seine Antwort. Er humpelte auf Krücken ins Zimmer und fragte dann: „Sieht cool aus wofür ist das?“ „Wir haben nächste Woche eine Wahl und ich mache ein bisschen Werbung für unseren Kandidaten.“ „Im Internet?“ „Auch ja, aber auch in der Zeitung, und mit Postern.“ Ellie tippte schnell Brays Wahlspruch ein „ Wollt ihr eine Zukunft mit Rechten oder schlechte Rechte ohne Zukunft!“ hieß er. Darunter fügte sie ein aktuelles Bild von  Bray ein und machte den Hintergrund in knalligen Farben. „Sieht cool aus!“ lobte Jack. „Naja, ich mache immer verschiedene, so sehen die Leute immer andere Plakate und das finden sie interessant.“ „WOW; du weißt echt bescheid!“ meinte Jack. „Ach nein, ich weiß nur worauf die Kids abfahren, weil  …!“ „Du eine Zeitung rausgibst!“ ergänzte Jack  den Satz. „Ja, richtig, woher weißt du das?“ fragte sie erstaunt. „Hast du vorhin erwähnt.“ Gab er zurück. „Du bist nett!“ meinte er und lächelte. „Danke!“ Ellie wurde rot. „Ellie, Ellie Ram ist da er will dich sehen!“ Mouse kam ins Zimmer gerannt.  „Was will der denn schon wieder?“ fragte Ellie genervt und stand auf. „Kommst du mit?“ fragte sie Jack „Ja, aber geh schon mal vor, ich bin nicht so schnell!“ „Ach, quatsch ich geh wenn schon, dann auch mit dir. Ich spring nicht gleich wenn Ram sich meldet, so verzweifelt bin ich auch nicht!“ „Ist Ram dein Freund?“ fragte Jack. „UAH, nein niemals!“ „Oh schuldige!“ „Nicht so schlimm!“ Gemeinsam gingen sie langsam zur Treppe. „Oh, hat unser armer Jack sich verletzt?“ fragte Ram. „er ist böse, oder?“ flüsterte Jack in Ellies Ohr. Sie nickte. „Was willst du hier?“ fragte sie Ram und verschränkte ihre Arme. „Ich will dich nur mal wieder besuchen, das ist alles!“ antwortete er. „Schade, ich habe gerade gar keine Zeit!“ „Oh, was machst du denn?“ „Wir haben Poster entworfen, nicht war Jack?“ Jack nickte. „was ist mit deinem Bein?“ fragte Ram. „Ich denke nicht, dass dich das was angeht!“ erwiderte Jack. „Oh, der arme Jack, wie immer so unfreundlich!“ „Ram, wir wollen dich alle nicht hier haben, also verschwinde!“ sagte Ellie. „Und, du? Bist du immer so freundlich zu Besuch?“ fragte Ram. „Nein, ich bin nur so freundlich zu Leuten die ich nicht abkann!“ Ram nickte und meinte: „Das war deutlich!“ und ging, dann. „WOW; das war cool!“ meinte Jack. „Nein, das war nur die Wahrheit.“ „Du Ellie? Kannst du mir vielleicht zeigen wo mein Zimmer ist?“ „Natürlich, da lang!“ Ellie zeigte ihm das Zimmer. „o je, bin ich ein Technikfreak?“ fragte Jack und klang ein wenig hoffnungslos. Ellie nickte. „Ellie, ach da bist du!“ Gel kam ins Zimmer. „Hey Jack!“ „Äh, Hallo!“ sagte er. „Wie geht es dir?“ fragte Gel. „Ich denke soweit ganz gut!“ erwiderte Jack. „und kannst du dich an irgendwas erinnern?“ Gel sah ihn Hoffnungsvoll an. „Nein, noch, nicht, das einzige was ich weiß ist, dass ich hier wohne, dass ich ein Technikfreak bin und das Ram oder wie er heißt böse ist! Und das habe ich fast allein rausgefunden!“ „ Schade, weißt du wenn du mal Hilfe Brauchst oder so, ich wohne zwei Zimmer weiter rechts!“ „ich werde auf das Angebot zurückkommen!“ gab er zurück. Gel gab sich zufrieden und verschwand. „Was wollte sie jetzt eigentlich von mir?“ fragte Ellie. „Keine Ahnung, aber was noch wichtiger ist wer war das? Und warum war sie so schlimm geschminkt?“  „Das war Gel!“ „Schon der Name!“ Jack verzog den Mund. Ellie lachte und meinte dann: „Ruhe dich mal aus, ich mache weiter die Plakate!“ „Danke Ellie!“ „Wofür denn?“ „Dafür, dass du mir so schön hilfst! Ich bin bestimmt nervig.“ „Ach überhaupt nicht! Schlaf jetzt und mach dir nicht so viele Gedanken, sonst explodierst du noch!“ „Okay, ey ey Sir!“ „Madame!“ verbesserte Ellie und ging lächelnd nach draußen. „Ellie, kann ich mit dir sprechen?“ Danni kam von der Seite auf sie zu. „Na, klar  wenn es dir nichts ausmacht, dass ich die Plakate mache.“ Danni schüttelte den Kopf und folgte Ellie in das Amulett-Zimmer. „Wie geht es ihm?“ fragte sie. „Etwas besser, glaube ich, aber es ist so merkwürdig, er kann sich an gar nichts erinnern.“ „Ist bestimmt nicht leicht für dich!“ „Hey worauf willst du hinaus?“ fragte Ellie. „Ach war nur so eine Frage!“ „und du und Luke? Seit ihr zwei zusammen?“ fragte Ellie. Danni nickte und strahlte. „Wir wollen es aber noch geheim halten!“ Ellie nickte und suchte nach einem neuen Foto von  Bray. „Wo ist denn Benni?“ fragte sie nach einer Weile. „Bei Luke, er ist mit ihm spazieren auf dem Markt, er fand es wäre zu auffällig, wenn wir beide gehen!“ „Danni, ich freu mich richtig für dich!“ erwiderte Ellie. „Du hast das richtig verdient!“ „Findest du?“ fragte Danni zweifelnd. „Ja, du hast so viel durchgemacht!“ Danni lächelte und sah nun zum ersten Mal, auf den Monitor. „Cool!“ meinte sie dann. „Bärken!“ Brady kam angelaufen. „Weißt du es ist richtig praktisch, das du das immer sagst, man weiß sofort wer da ist!“ Brady grinste über das ganze Gesicht und meinte: „ Mama wieder da!“ „Wirklich?“ fragte Danni erstaunt. „Ja, Mama da!“ Brady hüpfte auf und ab. Ellie und Danni sahen sich an und gingen dann in die Küche um nachzusehen. Tatsächlich war Trudy wieder da umringt von den anderen Mall-Rats. „Trudy!“ meinte Ellie und umarmte sie. „Wo warst du?“ „Ich brauchte ein wenig abstand!“ entgegnete Trudy. „Ein bisschen Abstand?“ wiederholte  Bray. „Du hast Brady ganz allein gelassen!“ „Ich habe doch einen Zettel dagelassen!“ entgegnete Trudy. „Wir haben keinen Zettel gefunden!“ antwortete  Bray. „Wer hat sich denn um Brady gekümmert?“ fragte Trudy. „Sie hat heute Nacht bei Jack und mir geschlafen!“ sagte Ellie. „Ich Bärken kriegt!“ sagte Brady zu Trudy. „So, na das ist ja toll!“ „Ja, ich war Farm, da Jak letzt, jetzt nichts mehr weiß!“ erzählte Brady. „Jack ist verletzt?“ fragte Trudy.  Ellie nickte. „Er hat ein Bein gebrochen und sein Gedächtnis verloren!“ „Das ist ja furchtbar!“ Ellie nickte. „Du darfst ihm aber gar nichts erzählen, nur Zimmer zeigen und Namen sagen!“ sagte Patch. „Er kann sich an niemanden erinnern.“ Meinte Gel. „Auch an dich nicht?“ fragte Trudy und sah Ellie an. Sie schüttelte den Kopf. „Und ihr seid?“ fragte Trudy und sah Slade und Ruby an. „ich bin Ruby und das ist Slade.“ Stellte Ruby sich und Slade vor. „Ellie hat uns überredet her zu kommen!“ sagte Slade. „Tja ich sorge halt dafür, dass unser Tribe neue Mitglieder bekommt. Außerdem Slade, du wolltest doch gar nicht her!“ antwortete Ellie. „Ich denke, wenn es keine Umstände macht bleiben wir mindestens noch bis Rubys Arm wieder Okay ist!“ Slade sah die anderen an. „Kein Problem ihr seid aufgenommen!“ meinte Danni und lächelte. „Das kannst du nicht einfach so bestimmen!“ warf Amber ein. „Wieso nicht, das kannst du doch auch!“ „Ich bin auch die Anführerin.“ „Toll und wir anderen dürfen nicht unsere Meinung sagen?“ „Das meine ich ja nicht!“ „Was dann? Du bist so von dir als Anführerin überzeugt, aber uns fragst du sonst auch nie!“ Luke stand auf und meinte: „Danni beruhige dich, so hat Amber das ja nicht gemeint!“ „Ich will mich aber nicht beruhigen!“ schrie Danni zurück. „Hört auf damit, das bringt nichts!“ schrie  Bray Amber und Danni an. „Ich verstehe nicht warum ihr euch andauernd streiten müsst!“ „Na weil sie dich beide lieben!“ meinte Gel. „Geliebt haben, aber das ist nicht der Grund! Ich bin einfach nicht einverstanden, damit was sie macht! Sie entscheidet alles allein, wenn sie zum Beispiel mit Ram oder Java oder sonst wem redet! Wir werden nie gefragt!“ Danni schrie nicht aber normal reden tat sie auch nicht.  „Du hast andere Ansichten über Demokratie wie ich, na und?“ fragte Amber zurück. „Ich habe allerdings andere ansichten!“ schrie Danni zurück. „Und ich versuche nur Problem zu bewältigen die wir ohne deinen Vater gar nicht hätten!!“  schrie Amber zurück. Das saß. Danni schüttelte fassungslos den Kopf und lief dann in ihr Zimmer. „Musste das sein?“ fragte Luke. „Seit wann ergreifst du denn für sie Partei?“ fragte Lex. „Halt die Klappe!“ gab Luke zurück.

„Hat einer in letzter Zeit eigentlich Mandy und Mike gesehen?“ fragte Tai-San mit einem Mal. „Nein!“ jetzt fiel es Ellie auch auf, die beiden waren nicht da. „Komisch, sie waren schon heute Morgen und gestern Abend nicht da.“ Sagte Amber. „Ich geh mal in ihrem Zimmer nachsehen!“ meinte Sammy und lief dann los. Nach einiger Zeit kam er mit einem Brief in der Hand zurück. „Hier der lag auf dem Bett, was steht da?“ fragte er und gab Ebony den Brief. „Du solltest mal lesen lernen!“ sagte sie und klappte den Zettel auf. „Liebe Mall Rats, wir wollen uns ganz herzlich bei euch bedanken, weil ihr so lieb zu uns wart! Ellie soll bitte nicht traurig sein, dass wir uns ohne uns zu verabschieden einfach gehen, aber wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass wir nicht zu euch passen. Vielen Dank und viel Glück beim Wahlkampf, falls wir noch in der Stadt sein sollten, werden wir für Bray stimmen!“ las sie dann vor. „Oh, toll. Ich finde nach Jahren meine besten Freunde wieder und dann gehen die einfach so!“ meinte Ellie und sah traurig auf den Brief. „Und der lag daneben, der ist für dich Ellie!“ sagte Sammy und reichte ihr einen Brief. „ich denke du kannst nicht lesen!“ „Kann ich auch nicht, aber das erste ist ein E, das weiß ich und es gibt nur dich und Ebony, und warum sollten die beiden Ebony einen Brief schreiben?“ „Schlauer Junge!“ lobte Lex. „ Ich bin in meinem Zimmer!“ sagte Ellie und verschwand. „Und was machen wir jetzt?“ fragte Mouse Brady. „Wir gehen Bärken hol!“ sagte Brady und die beiden verschwanden lachend die Treppe runter.

Ellie setzte sich auf die Couch und begann zu lesen: „Liebe Ellie, wir wissen, das es unhöflich ist einfach so zu gehen, aber du kennst Mike ja, er hasst Abschiede und erst recht von dir! Aber wir wollen gern mit dir in Kontakt bleiben, also haben wir uns E-Mail Adressen eingerichtet, sie stehen auf der Rückseite. Ich soll dir von Mike ausrichten, dass er froh ist das du so einen netten Freund hast. (Auch wenn er eifersüchtig ist!) Also halt die Ohren steif, vielleicht trägt das Schicksal uns ja mal wieder zusammen! Deine Mandy und dein Mike!“ Ellie verzog den Mund und blickte auf. „Bärken!“ rief Brady und sprang neben Ellie auf die Couch. „Du traurig?“ fragte sie. Ellie schüttelte den Kopf. „Nein!“ „Dut, wir wollen pielen!“ sagte Brady. „Und was?“ fragte Ellie. „Nicht wissen!“ war Bradys antwort. „Was haltet ihr zwei von fangen? Ich fange euch!“ „Das dut Idee!“ rief Brady und machte sich mit Mouse aus dem Staub. Ellie legte den Brief beiseite und lief den beiden nach.  Mouse und Brady waren gerade in der Küche verschwunden und sie rannte hinterher. Als sie in der Küche ankam waren sie jedoch nicht zu sehen. Doch Jack saß an einem Tisch und trank etwas. „Hey hast du Brady und Mouse gesehen?“ fragte sie und sah sich um. „Mouse und Brady? Die beiden kleinen?“ fragte er sie zurück. „Oh, ach ja sorry! Ja die beiden Kleinen!“ antwortete sie. „Schon Okay, es ist merkwürdig, ihr seid meine Freunde und ich kenne euch gar nicht mehr!“ „Das ist doch nicht schlimm!“ erwiderte Ellie. „Hast du sie nun gesehen?“ fügte sie noch hinzu. „Ja, aber ich darf dir nicht sagen  wo sie sind, sonst bringen sie mich um!“ „Okay!“ Ellie sah hinter den Kühlschrank nach und machte ihn dann auf. Sie nahm eine Tüte  heraus und fing an damit zu knistern. Jack sah sie fragend an. „Hmm, Jack möchtest du auch ein Gummibärchen?“ fragte sie. „Was?“ fragte Jack und sah die leere Tüte an.  Ellie hob ihrem Zeigefinger an dem Mund und  machte ihm so verständlich, dass er leise sein sollte. „Nein? Dann habe ich halt mehr!“ meinte sie dann und knisterte nochmals mit der Tüte. „BÄRKEN!“ rief da Brady und lief aus dem Versteck. „Brady nein!“ schrie Mouse. „Ah, da habe ich euch wohl gefunden!“ lachte Ellie und nahm ein Gummibärchen aus der Schüssel auf dem Tisch, um es Brady zu geben. „Manno, das war unfair!“ meinte Mouse und setzte sich neben Jack. „Ach quatsch, ich hatte bloß keine Lust zum Suchen.“ Antwortete Ellie, setzte sich und nahm Brady auf den Schoß! „Jack, da bist du ja, ich habe dich schon überall gesucht, ich hatte mir schon Sorgen  gemacht, sag brauchst du etwas oder soll ich irgendwas für dich tun?“ Gel war erschienen und lächelte Jack zuckersüß an. Er sah sich hilfesuchend um und meinte dann verlegen: „ Nein, ich denke, ich habe alles!“ „Aber wenn du mal was brauchen solltest, dann …!“ „Dann halte ich nach dir Ausschau, ja!“ ergänzte er ihren Satz. „Mehr Bärken?“ fragte Brady und sah Ellie fordernd an. „Nein, meine Süße sonst killt mich deine Mama noch!“ „Ich mehr Bärken!“ rief Brady. „Du musst auch mal lernen wenn man nein sagt!“ „Ich Bärken!“ schrie Brady. „Süße, glaubst du nicht, dass es schlecht für deinen Bauch ist?“ fragte Jack. „NEIN!“ war Bradys antwort. „Jack, was interessierst du dich denn für das kleine Ding?“ fragte Gel und legte ihre Hände auf Jacks Schultern. „ÄH …!“ „Was denn?“ fragte Gel. „Ich hab da was auf meiner Schulter!“ „OH, ja ich dachte du könntest eine Massage vertragen!!“ meinte Gel und fing an ihn zu massieren. Jack zog die Augenbrauen hoch. Ellie sah sich das ganze an und spürte wie Eifersucht in ihr hoch kam. Gel bemerkte das und streckte ihr die Zunge raus. „BÄRKEN!“ schrie Brady und fing an Ellie zu hauen. „SO aber nicht!“ meinte Ellie und schubste Brady von ihrem Schoß. Brady rannte nun weinend weg. „Du konntest noch nie gut mir Kindern umgehen!“ meinte Gel und sah Ellie herausfordernd an. Doch Ellie war es jetzt zu blöd und sie ging. Im vorbeigehen stieß sie mit Ebony zusammen und diese meinte: „Hey, alles Okay?!“ Ellie antwortete nicht. „Komisch!“ murmelte Ebony, doch als sie in die Küche kam wusste sie warum Ellie so sauer war. „Was geht denn hier ab?“ fragte sie und ging an den  Kühlschrank.  „Ich habe nur Jack ein bisschen massiert!“ „ Ja, das seh ich!“ meinte Ebony und setzte sich. „Du bist doch …!“ „Ebony!“ half Ebony ihm nach. „Ja genau! Ich hab das Gefühl als wenn ihr euch alle mal vorstellen müsst, so mit Hobbies, vorlieben, und am besten noch, mit denen mit denen ihr zusammen seid!“ „Vielleicht sollten wir deine Hobbies etc. Mal vorstellen!“ meinte Ebony kühl. „Ich kann ihm das ja beibringen!“ meinte Gel. „GEL, Patch hat gesagt niemand darf ihm helfen!“ sagte Ebony streng. „Okay, ihr dürft mir nicht helfen, aber warum hat Ellie mir dann mein Zimmer gezeigt?“ fragte Jack. „Das dürfen wir!“ meinte Ebony und nahm einen Schluck O-Saft.  „Sagt mal haben wir noch irgendwie Äpfel?“ fragte sie dann. „Ja, da!“ Gel zeigte auf den Tisch, der an der anderen Seite der Küche stand. „Oh, Danke! Jay und ich, wir wollen ein bisschen auf dem Dach relaxen!“ „JAY?“ fragte Jack. „Mein Freund!“ erklärte Ebony, nahm sich zwei Äpfel und verschwand.

„Jay? Ich dachte wir wollten es uns ein bisschen auf dem Dach gemütlich machen!“ Ebony sah misstrauisch auf den Rucksack, der vor Jay auf dem Bett lag! „Amber und Bray haben ärger mit ein paar Kids und ich …!“ „Du was?“ „Ich wollte ihnen ein bisschen helfen!“ „Wieso denn?“ „Weil, sie mich um Hilfe gebeten haben!“ „Weißt du was?“ „Ebby, Schatz ich weiß das du sauer bist, aber …!“ „Nenne mich nicht EBBY!“ „Ich weiß dass du sauer bist!“ „Allerdings das bin ich!“ „Aber hör doch mal!“ „Nein, ich will dir überhaupt nicht zuhören! Ich weiß nicht was du damit zu tun hast! Wenn dir die Kids da draußen eher glauben als Bray, dann ist er ja der falsche Kandidat!“ „Ebony, hör auf damit, es ist so, Bray kennt sich überhaupt nicht mit Computern aus und ich immerhin ein bisschen!“ „Was hat das damit zu tun?!“ schrie Ebony ihn an. „Reg, dich nicht so auf!“ „WAS; HAT DAS DAMIT ZU TUN?“ wiederholte Ebony. „Ebby, bitte!“ „Du sollst mich nicht Ebby nennen, mein Name ist E-B-O-N-Y!“ tobte Ebony. „Okay, Ebony, warum versuchst du nicht einmal mich zu verstehen?“ „Ich versuche dich doch zu verstehen, aber ich verstehe dich einfach nicht!“ „Was..., du widersprichst dich...!“ meinte er. „Es ist mir scheißegal, ob ich mich widerspreche oder nicht!“  „Ebony, hör zu ich komme, doch bald wieder, dann machen wir etwas zusammen!“ „Nein, ich verstehe einfach nicht warum ich immer an zweiter Stelle komme!“ „So ist es doch gar nicht! Es ist nur so das ich das wichtigere zuerst erledige!“ „Was?“ Ebony sah ihn ungläubig an. „Nein…, so war das…. nicht gemeint, ich…!“ stotterte Jay. „Du hast ganz genau gemeint was du gesagt hast!“ sagte sie beleidigt. „Ebony hör mir bitte zu!“ „Jay, lass mich zu Frieden!“ „Ebony!“ „Halt die Klappe und verschwinde!“ schrie sie ihn an. Jay sah ein dass er keine Chance mehr hatte, nahm seinen Rucksack und wollte eine Hand auf Ebonys Schulter legen, doch sie zuckte weg.  Ebony war wirklich enttäuscht.

„Gel sag mal, ich kann mich ja an gar nichts mehr erinnern

und ich  weiß die Frage ist vielleicht blöd; aber hatte ich so was wie eine Freundin? Ich meine ich kann es mir zwar nicht vorstellen aber…!“ Fragte Jack Gel, mit der er immer noch allein in der Küche saß. „Jack, du weißt doch, dass ich dir nichts verraten darf!“ entgegnete sie. „Ja schon, aber ich möchte nicht, das ich jemanden verletze, weil ich ihn nicht erkenne!“  „Also Jack du könntest mich nie verletzen.“ Gab Gel zurück. „Dich?“ fragte Jack. „UPS, da hab ich wohl was verraten, das darfst du niemandem verraten!“ sagte sie. „Ja schon klar!“ Jack sah sie erstaunt an. „Ist irgendwas?“ fragte sie. „Nein, nein schon Okay es ist nur so merkwürdig, dass ich so eine hübsche Freundin habe…!“ „Du findest mich hübsch?“ fragte Gel. „Hab ich das noch nie gesagt?“ fragte er zurück.  „Doch, doch natürlich, ich meinte findest du mich immer noch hübsch?“ Jack nickte verlegen. „Du Gel?“ „JA?“ „Warum kam mir Ellie so bekannt vor, warum hatte ich das Gefühl sie ist wichtig?“ fragte Jack. „Naja, weil sie es mir nicht gönnt, sie ist auch in dich verknallt, deswegen war sie auch so nett zu dir, vielleicht dachte sie, dass sie dich mir ausspannen kann, wenn du dein Gedächtnis verloren hast!“ „Das wäre ja gemein!“ meinte Jack. „Ja, richtig fies, aber so ist sie nun mal, sie ist ziemlich gefährlich!“  „Wieso denn das? Sie sieht so nett aus.“ „Ja, ich weiß, aber warum sie gefährlich ist, darf ich dir nicht sagen, du weißt ja, ich habe eigentlich schon zuviel gesagt!“ Jack nickt nachdenklich.

Ellie ahnte in ihrem Zimmer gerade gar nichts von dieser fiesen Lüge, die sich Gel da gerade ausgedacht hatte.

 

Sie schrieb ein paar Zeilen für das Amulett, doch sie löschte sie immer wieder, da sie sich nicht konzentrieren konnte. „Alles in Ordnung?“ Ellie zuckte zusammen. „Alice, erschreck mich doch nicht so!“ „Tu ich doch gar nicht!“ „Tust du wohl!“ Alice lächelte und setzte sich neben sie auf die Couch. „Ist alles Okay?“ fragte sie noch einmal. „Ja!“ log Ellie. „Komm schon, du warst immer schon eine schlechte Lügnerin.“ „Ich habe nichts!“ Ellie musste wieder an Gel denken, die Jack massierte. Warum um Himmels Willen hatte sie das zugelassen? „Es ist ziemlich doof, das mit Jack, nicht war?“ fragte Alice. „Kannst du Gedanken lesen?“ fragte Ellie zurück. Alice grinste. „Nein, glaube ich nicht!“ „DU bist gemein!“ „Ich wollte nur fragen ob du heute Nacht bei mir mit im Zimmer schlafen willst oder ob du wieder hier schlafen willst!“ „Ich rede ziemlich viel im Schlaf!“ meinte Ellie. „Ach, das ist doch egal!“ erwiderte Alice. „Na dann!“ …..

Ebony lag in ihrem Zimmer auf dem Bett. Ihr gingen tausend Gedanken durch den Kopf. Warum waren Jay ein paar Kids wichtiger als sie? Warum war sie nicht, das Wichtigste in seinem Leben? Sie drehte sich auf die andere Seite und seufzte. Sie liebte ihn doch, egal was er tat und was wenn er sie jetzt, nachdem sie ihn so angeschrieen hatte, verlassen würde? Hatte er das verschwinde, vielleicht auch falsch verstanden, hatte er geglaubt sie hätte Schluss gemacht? Und was, wenn es wirklich so kommen würde, würde aus  dem Baby werden? Ein Klopfen an der Tür, ließ sie hochschrecken. „JA?!“ sagte sie. „Ich habe hier etwas abzugeben!“ sagte eine ich nur zu bekannte Stimme. Es war Ram. Ebony sprang auf und sagte: „Was willst du hier?“ „Ich habe etwas abzugeben. Für dich!“ erhielt ihr einen Zettel unter die Nase. „Der ist leer, was soll ich damit?“ fragte sie schroff zurück. Ram zuckte mit den Schultern und verschwand. Ebony zog die Augenbrauen hoch. „Was sollte das denn?“ fragte sie sich selber und drehte den Zettel noch einmal. Nichts. Sie beschloss sich hinzulegen, weil sie müde war. Natürlich würde sie vor Sorge um Jay nicht einschlafen können, es war schließlich schon 23:00 Uhr.

Danni hatte sich, nachdem Amber ihr das alles an den Kopf geworfen hatte, in ihr Zimmer verzogen. Luke war mit Benni nachgekommen und hatte sie getröstet, aber sie war immer nach betroffen. Amber hatte ja Recht, ohne ihren Vater, hätten sie all diese Probleme nicht gehabt, aber niemand konnte das vergangene Rückgängig machen. Und egal was sie tat, sie würde sich wohl immer schuldig fühlen …...

Auch am nächsten Morgen war die Stimmung in der Mall auf dem Tiefpunkt. Ellie hatte kaum geschlafen, genau wie Ebony, sie hatte sich zu viele Sorgen um Jay gemacht, er war immer noch nicht zurück. Danni hatte auch nicht schlafen können, was aber mehr daran lag, dass Benni, die ganze Nacht geschrieen hatte, er bekam Zähne. Amber und Bray waren auch noch nicht zurück. „Ess was!“ meinte Ellie und schob Ebony eine Schüssel mit Cornflakes zu. „Ich habe keinen Hunger!“ war Ebonys Antwort. „Aber dein Baby vielleicht!“ gab Ellie zurück. „Ebony nickte und nahm einen Löffel, sie hatte keine Lust zu streiten. Etwas weiter entfernt saßen Gel und Jack an einem Tisch und lachten. Ellie sah auf. „Können wir auch mitlachen?“ fragte sie, fast schon eine Spur zu eifersüchtig. „Ich glaube nicht, dass du diese Art von Scherz verstehen würdest!“ sagte Gel ohne auf zu schauen und Jack lächelte sie an. Ellie war das zu blöd: „Nein, stimmt du bist ja auf einem höheren Niveau als ich!“  „Warum bist du so gemein zu ihr, sie hat dir nichts getan!“ verteidigte Jack Gel. Ellie zog die Augenbrauen hoch. Alice stieß sie an und flüsterte ihr zu: „Hey, was war das denn?“ Ellie zuckte mit den Schultern. „Da fällt mir ein lustiger Witz ein. Eine Blondine steht an einem Brezelwagen und fragt: „Wie bekommt man den Knoten da raus? Lustig nicht?“ Gel sah Ellie herausfordernd an. „Ich weiß nicht was daran so lustig sein soll!“ meinte Ellie matt. „Verstehst du ihn etwa nicht? Liegt wohl daran dass du blond bist!“ meinte Jack. Ellie war jetzt auf 180. „Ich will ja nichts sagen, aber deine neue Freundin, hat auch blonde Haare.“ Sagte sie laut. Gels kichern erstarb. Alice stieß Ellie an: „Lass es!“ „ Ich bin auch blond ja aber ich habe mehr verstand.“ Ellie stellte ihre Schüssel auf den Tisch. „Du hast mehr verstand?“ wiederholte sie. „JA und außerdem bin ich viel hübscher als du.“ „Was hat das denn damit zu tun?“ fragte Ellie. „Siehst du das verstehst du nicht“ gab Gel zurück.  „Leute hört auf zu streiten!“ meinte Danni müde. „ich mache doch gar nichts!“ meinte Ellie und stand auf. „Seit wann läufst du denn einfach so weg beim Streiten?“ fragte Gel. Ellie drehte sich um.  „Ich laufe weg?“ fragte sie. „Ja, sonst stellst du dich doch immer so tapfer dem Kampf!“ „Ja, das tue ich, aber du bist so was ja nicht!“ „Du glaubst wohl du bist was Besseres.“ Meinte Gel. „Nein, das denke ich nicht!“ gab Ellie zurück. „Du bist eine arrogante, Eingebildetete, nervige Kuh!“ warf Gel ihr an den Kopf.  „Was?“ Ellie traute ihren Ohren kaum. Sie machte gerade den Mund auf, als Alice sie zur Seite zog und meinte: „Es lohnt nicht!“ Ellie nickte und setzte sich dann ohne ein Wort zu sagen wieder auf ihren Platz. „Was hat sie denn für Komplexe?“ fragte Ebony leise, damit die anderen sie nicht hören konnten. Ellie zuckte mit den Schultern. „Keine Ahnung!“ Jack sah besorgt rüber an den anderen Tisch. Ellie stocherte lustlos in ihrem Jogurt und auch die anderen sahen nicht viel besser aus. „War das nicht ein bisschen fies?“ flüsterte er Gel zu. Sie schüttelte den kopf. „Warum, denn? Sie ist eine gemeine Person.“ Gab diese zurück. „was ist denn hier passiert?“ fragte da Bray, er kam gefolgt von Amber in die Küche. „ Da seid ihr ja wieder!“ sagte Trudy und lächelte. Ebony sah auf. Sie runzelte die Stirn und fragte dann: „Wo ist Jay?“ Amber verzog den Mund. „Das ist eine nicht so gute Nachricht!“ „Was denn?“ Ebony ließ ihren Löffel in die Schüssel fallen und stand auf. „Rege dich bloß nicht auf! Ram, Mega und Java haben ihn gefangen genommen, weil er den Kids draußen erzählt hat, dass die Technos die bösen sind, was natürlich stimmt, aber was die ja nicht zugeben wollen.“ „er ist wo?“ fragte Ebony, als habe sie nicht verstanden was Amber gesagt hatte. „Er ist im Hotel!“ wiederholte Bray. „Ich muss ihm helfen ich ... ich!“ Ebony wollte losrennen, doch Ellie, die ja neben ihr saß, hielt sie am Arm fest. „Lass mich los!“ schrie Ebony sie an. Ellie stand auf, um sie besser festhalten zu können. „Schrei mich nicht so an!“ sagte sie zu ihr. „Du sollst mich loslassen!“ schrie Ebony erneut. „Ebony, seh es doch mal so, das ist es doch was sie wollen, sie wollen, dass du in das Hotel gestürmt kommst um ihn zu retten, und das wäre bestimmt nicht gut für dich! Sie würden dich auch gefangen nehmen! Jay kann auf sich selber aufpassen!“ sagte Ellie und sah Ebony an. Nach einer Weile nickte auch sie. „Ja danke, ich wollte nicht … ich ähm … ich bin in meinem Zimmer!“ stotterte sie dann und verschwand in die Richtung ihres Zimmers.  „Die Arme!“ meinte Jack. „Es geht ihr ja nicht so schlecht!“ meinte Lex. „Halt die Klappe!“ meinte Ellie hart. „Hey, Süße, wird doch nicht gleich so widerspenstig!“ erwiderte er. „Lex, du bist unmöglich!“ sagte Ellie nur und schüttelte den Kopf.

Am Nachmittag war Danni mal wieder mit Benni bei Ellie und die beiden quatschten mal wieder. „Es ist schrecklich, wie sie sich aufspielt!“ sagte Ellie gerade. Danni nickte. „Aber keine Angst, er liebt dich!“ meinte sie und stupste Ellie an.

Dass Jack Ellie liebte sah im Moment nicht so aus. Er saß mit Gel in ihrem Zimmer und ließ sich einiges über sein Leben mit ihr erzählen. „Wir wollten sogar mal heiraten, aber wir fanden, es sei noch zu früh!“ erzählte sie ihm. Jack nickte verunsichert. Erwartete sie jetzt, dass sie doch heirateten? Und warum war Gel immer so fies zu Ellie, obwohl sie ja gar nichts gemacht hatte? „Jack, hörst du mir überhaupt zu?“ fragte ihn Gel. „Was ja, natürlich!“ meinte er, doch er versank gleich wieder in Gedanken.

„Kannst du Benni für diesen Nachmittag nehmen?“ fragte Danni Ellie. „Ich denke, das wird  klappen!“ sagte Ellie und nahm den kleinen Entgegen. „Wo wollt ihr denn hin?“ fragte sie noch. „Wir?!“ Danni tat erstaunt. „Du und Luke!“ ergänzte Ellie.  „Wir wollen im Wald spazieren gehen!“ antwortete Danni und verschwand um die Ecke. „Und wir? Was machen wir zwei?“ fragte Ellie Benni. Er lächelte sie an. „Komm wir gucken mal, was Brady und Mouse so machen und wenn sie Zeit für uns haben, dann können wir ja eine Lesestunde machen!“ er lächelte. „Na dann komm, mein Spatz.“ Ellie ging gemeinsam mit ihm zu Trudys Raum. „Trudy ich wollte nur…!“ Der Raum war leer. „Dann eben Mouse!“ meinte Ellie, doch auch Mouse konnte sie nirgendwo finden. Enttäuscht setzte sie sich mit Benni auf eine Couch in der Küche. „Was möchtest du denn  hören?“ forschte sie und hielt ihm drei Bücher unter die Nase. „DA!“ sagte er und patschte auf eines. „Märchen! Na schön!“ Sie setzte sich neben ihn. „Kann ich mithören?“ fragte da Jack, der an gehumpelt kam. „Jack?! Natürlich! Setz dich!“ war Ellies Antwort. Er tat wie ihm Angeboten und setzte sich. „Welches denn?“ fragte Ellie. „DA!“ meinte Benni. „Rotkäppchen, das hässliche Entlein, der Heiße Brei, Schneewittchen?“  „Les doch das Märchen vor, in dem  das Mädchen und der Junge im Hexenhaus gefangen sind!“ meinte Jack. „Hänsel und Gretel?“ fragte Ellie und sah im Inhaltsverzeichnis nach. „Da ist es, vor langer, langer Zeit …!“
Später hatte  Ellie eine Unterhaltung mit Patch. „Du darfst ihm nichts sagen!“ ermahnte er sie noch einmal. „Ja, das weiß ich doch, aber was wenn ihm was einfällt, aber das ist nicht richtig so?“ „Dann auch nicht, es muss von alleine kommen!“ antwortete Patch. Ellie nickt traurig. „Ich weiß, dass das für dich nicht leicht ist. Mich hat er ja auch nicht erkannt!“ tröstete Patch sie. „Kommt ihr Abendessen?“ Dee kam in den Raum. „Wir kommen schon.“ Ellie stand auf und folgte Patch und Dee in die Küche, die anderen saßen schon alle. Jack stand auf seinen Krücken am Tisch und setzte sich dann schwerfällig. Dabei fiel ihm die Krücke um. Ellie, die gerade vorbei ging, hob sie auf und lehnte sie gegen den Tisch. „Danke“ meinte Jack. „Bitte!“ erwiderte Ellie du setzte sich zu Alice und Ruby an den Tisch. „Wie geht es dir, Jack?“ erkundigte sich Lex. „Gut, mir ist einiges eingefallen!“ antwortete Jack. „Wirklich was denn?“ fragte Lex. „Naja, dass wir alle Mall-Rats heißen, dass Ellies Zeitung Amulett heißt und dass ich mit Gel zusammen war oder vielmehr bin.“ Ellie ließ ihren Löffel fallen und starrte den Löffel an, als wäre er ein Alien. Jack sah sie an. Doch sie fischte nur ihren Löffel aus der Suppe und trocknete ihn mit Hilfe des Tischtuches. Patch hatte ihr gesagt, dass sie ihn nicht korrigieren durfte. Die anderen Mall- Rats sahen Ellie, ebenfalls mit großen Augen an. „Ellie,…!“ fing Luke an, doch Danni trat ihm auf den Fuß. „Was ist?“ Ellie hatte bemerkt, dass die anderen sie anstarrten. „Nichts gar nichts!“ erwiderte Trudy. „Du, El Ich darf slafen, bei dich?“ fragte Brady. „Brady, das ist doch ...!“ fing Trudy an. „Nein, lass sie Trudy. Natürlich darfst du bei mir schlafen!“ „Das dut, ich mich freuen!“ sagte Brady und lächelte, Ellie grinste zurück. „Ich denke, ich habe keinen Hunger mehr!“ Sie schob ihren Teller weg und ging in den Amulett-Raum. Jack sah ihr nachdenklich nach. Hatte er sich getäuscht, oder hatte Ellie gerade so ausgesehen, als ob sie geschockt wäre? Und warum, um alles in der Welt spürte er jedes Mal dieses Kribbeln, wenn er sie sah ….

Ellie hatte sich einfach auf die Couch geschmissen. Wie konnte Jack nur denken, dass er mit Gel zusammen war? Merkte er denn nicht, dass sie ihn liebte? Oder war er einfach nur blind? Blind vor Liebe zu Gel? Es zerriss ihr fast das Herz. Sie liebte ihn und sie war gerade dabei ihn zu verlieren. Wie konnte sie seinem Gedächtnis nur auf die Sprünge helfen, ohne dass sie ihm was erzählte? Nachher würde sie noch als Lügnerin dastehen, denn Gel gefiel ganz bestimmt, was Jack gesagt hatte. Sie weinte und weinte. Keinen klaren Gedanken konnte sie fassen. Nach einer halben Stunde, hörte sie auf und wischte sich das Gesicht trocken. Eines war ihr klar geworden, sie konnte nichts tun! Sie konnte Jack die Wahrheit nicht erzählen, weil Patch sagte es wäre nicht gut. Als sie sich das Gesicht getrocknet hatte, kam Brady im Nachthemd angelaufen. Trudy hinterher. „Brady! Es ist noch keine Schlafenszeit!“ rief sie ihrem Kind zu. Brady blieb stehen und drehte sich um. „MAMA, “ sagte sie fast vorwurfsvoll, „Ich gehen zu El, weil El immer traurig!“ „Ich bin aber doch gar nicht traurig!“ mischte Ellie sich ein. „Nein, El, nikt heut, aber sonst!“ meinte Brady und krabbelte auf die Couch. „Lass sie Trudy! Wir machen es uns gemütlich! Nicht wahr Süße?“ Brady nickte. „Na gut, Schlaf schön Schatz!“ Trudy gab ihrer Tochter einen Kuss. „Und nun?“ fragte Ellie und setzte sich auf den Schreibtischstuhl. „Nikt weiß!“ war Bradys Antwort. „Wo Jack?“ fragte sie dann. „Weiß ich nicht!“ antwortete Ellie. „Aber Jack mit slafe in de Zimmer!“ meinte Brady. „Nein, nicht mehr Süße.“ „Warum?“ „Das war damals auch eine Ausnahme, so wie bei dir jetzt!“       log Ellie. „A so!“ Jack kam ins Zimmer gehumpelt. „Jak, du slafe mit in de Zimmer?“ fragte Brady. Jack lächelte und schüttelte den Kopf. „Nein!“ „Was möchtest du?“ Ellie versuchte normal zu klingen, aber es klang mehr heraus gewürgt.  „Nur was fragen!“ antwortete Jack. „WAS?“ fragte Ellie. „Ist alles Okay mit dir? Du bist so schnell gegangen und ich dachte… nun… vielleicht habe ich was Falsches gesagt!“  er lächelte verlegen und spürte dass er rot wurde. Ellie vermied es ihn anzusehen. „Nein, wieso?“ „Ich dachte nur!“ „Du hast nichts Falsches gesagt und falls es so ausgesehen hat, dann tut es mir leid!“ sie sah ihn mit funkelnden Augen an. Was sagte sie da nur? Was machte sie da? Wieso bestrafte sie ihn mit  so einem fiesen Tonfall? Was war los mit ihr? Er nickte und drehte sich um. Dann meinte er noch „Gute Nacht!“ und humpelte nach draußen. „Du nicht nett!“ meinte Brady. Ellie nickte. „Ich weiß Süße! Ich weiß!“ sagte Ellie und setzte sich zu ihr. „Sag mal, möchtest du hier schlafen? Die Couch lässt sich ausziehen oder möchtest du bei Alice im Zimmer schlafen?“   fragte sie nach einer Weile! „Ich nikt wissen!“ antwortete Brady. „Na gut komm, wir holen uns noch was zu trinken und dann gehen wir zu Alice, die freut sich bestimmt auch wenn sie uns sieht!“ Sie stand auf und wandte sich zum Gehen. „Was ist? Kommst du?“ fragte sie dann. Brady schüttelte den Kopf. „Ich nikt laufen!“ „DU Monster!“ Ellie ging zu ihr und nahm sie auf den Arm. „So dut!“ meinte Brady. Während sie liefen sagte Ellie: „Also eigentlich bist du viel zu groß zum Tragen! Du kannst doch laufen und das sogar sehr gut!“ „Ja ich wissen, aber laufen nikt lustig!“ „Du bist ein ziemlich gewitztes Kind!“ Ellie stupste ihr gegen die Nase. IN der Küche saßen Gel und Jack und unterhielten sich. „Na, wie geht es euch?“ fragte Gel, als sie Ellie und Brady erblickte. „Gut, wie soll es uns sonst gehen?“ fragte Ellie zurück und setzte Brady auf den Stuhl neben Gel. „Was möchtest du trinken?“ fragte sie. „Ich nikt wissen!“ meinte Brady. „Kannst du noch was anderes sagen als  weiß ich nicht?“ fragte sie Ellie fast schon ein bisschen genervt. „Weiß ich nikt!“ wiederholte Brady. Ellie lachte „Schon verstanden!“ sie öffnete die Kühlschranktür. „Und freust du dich, dass du bei Ellie schlafen darfst?“ fragte Jack Brady. Sie nickte und drückte ihren Teddy noch mehr. „Nikt ohne Ted ich slafe!“ „Schon klar, ich, hatte früher bestimmt auch ein Lieblingstier, zu dumm, dass ich mich nicht mehr daran erinnern kann.“ Sagte Jack. „EL wann gehen zu Alike?“ fragte Brady. „Gleich Schatz, warte ha, da ist sie doch! Die Ultimative Apfelschorle! Magst du die?“ fragte Ellie Brady. Diese holte Luft, aber Ellie meinte: „Nein, sag es gar nicht, ich weiß schon weißt du nicht!“ Brady  nickte. „Wir nehmen sie einfach mal mit und wenn jemand sie sucht dann, tja ist sie halt nicht da!“ sie gab Brady ihre Hand. „Wart ich noch Jak Nakt sagen!“ Brady lief zu Jack und gab ihm einen Kuss auf die Wange. „Und ich?“ fragte gel. „DU nikt, du dumm!“ „Weißt du überhaupt was das heißt.“ Fragte Gel empört zurück. „Gel mach dir nicht gleich ins Hemd! Natürlich weiß sie nicht was das heißt und du nimmst dir das auch nicht zu Herzen, es sei denn du weißt dass es wirklich so ist!“ antwortete Ellie für Brady „wieso tickst du immer gleich aus, wenn du mich siehst?“ fragte Gel zurück. „Ich ticke gar nicht aus wenn ich dich sehe, nur wenn du irgendwas sagst, dann …!“ „dann wirst du zur Furie! Du kannst es nicht ab das ich Jack habe und du nicht! Geb es doch zu!“ schrie Gel sie an. „Jack ist mir so scheißegal, und das weißt du auch! Ich bin doch nicht auf jemanden eifersüchtig, der nicht mal weiß wie sein Name geschrieben wird!“ brüllte Ellie zurück. „Mädels Bitte!“ Jack stand nun auf und sah die beiden Hilflos an. Doch in ihm kam ein Gefühl hoch, ein Gefühl, das er kannte. Woher? Hatte er früher schon mal einen Streit von den beiden miterlebt? Er sah von einem zum Anderen. In Gels Augen war Hass, doch in Ellies Augen stand Stolz, der Stolz recht zu behalten, ihre Meinung zu vertreten. „Natürlich weiß ich wie mein Name geschrieben wird!“ schrie Gel zurück. „Es geht mir um das Prinzip! Du hast immer nur deine Klappe auf, es ist dir egal ob das was du sagst, ob du jemanden verletzt oder nicht, es ist dir egal ob du damit jemandem auf die Füße trampelst! Die anderen mögen sich das ja gefallen lassen, aber ich lass mir das nicht gefallen!“ sagte Ellie dann ruhiger. „Ich trampel niemanden auf den Füßen rum.“ Meinte Gel und verschränkte die Arme vor der Brust. „Nein? Dann überleg mal was du den ganzen Tag bei mir tust!“ Ellie war es jetzt zu viel und sie ging. „Sie ist so gemein!“ meinte Gel und sah Jack an. „Ich weiß nicht, irgendwie wirkt sie nicht so!“ war seine Meinung. „DU lässt dich von der Vergangenheit beeinflussen! Das ist nicht nötig! Sie ist diejenige, die dich damals verlassen hat,….. ups!“ „Verlassen? Wir waren mal zusammen?“ fragte Jack.  „Das ist lange her! Sie hat dir damals sehr wehgetan. Aber dann hast du mich gefunden!“ log Gel. „Wieso hast du   das nicht gleich gesagt?“ fragte Jack sie. „Es ist doch nicht wichtig!“ meinte sie und gab ihm einen Kuss auf die Wange. Jacks Gehirn spielte verrückt. Von allen hier war Ellie ihm an bekanntesten und auch am nettesten vorgekommen und sie sollte ihn damals verlassen haben? Wenn ja warum? Und vor allen Dingen störte ihn dieses Gefühl, das ihn überkam, wenn er sie  sah. Er wusste, dass er mit Gel zusammen war, aber er konnte es sich selber nicht erklären, er hatte nicht im Geringsten Gefühle für sie. All die Gefühle, die er eigentlich haben sollte wenn er Gel sah, die hatte er wenn er Ellie sah. JA er hatte sich in sie verliebt. In die Art wie sie sich verteidigte, in den Stolz, der in ihren Augen war, in sie hatte er sich verliebt. Oder liebte er sie vielleicht immer noch? Hatte er vielleicht nie aufgehört sie zu lieben, auch nachdem sie ihn verlassen hatte? Er wusste es nicht, er wusste nur, dass er nichts mehr aus seinem Leben wusste, außer  dem was Gel ihm gesagt hatte…

Brady hatte Ellie auf dem Weg zu Alice nur angestarrt und kein Wort gesagt. „Hallo Alice! Hier ist besuch für dich!“ meinte Ellie und versuchte fröhlich zu klingen. „Hallo ihr beiden! Ich habe schon auf euch gewartet.“ Begrüßte sie die Beiden und nahm Ellie Brady ab. „Guck mal ich habe dir schon ein Bett gemacht!“ Alice deutete auf einen kleinen Mattenhaufen in der Ecke, zwischen den beiden anderen Betten. „Dank sön!“ meinte Brady und krabbelte gleich rauf. „So  ich denke es ist Schlafenszeit für dich!“ sagte Alice und deckte Brady zu. „Gute Nacht!“ sie gab ihr einen Kuss. „Gute Nacht und träum was Schönes!“ auch Ellie gab ihr einen Kuss,  was Brady sehr gefiel. Nach kurzer Zeit war sie eingeschlafen. „Was ist los, Ellie?“ fragte Alice ihre Schwester. „Ich habe mich mit Gel gezofft! Oh, Alice, ich kann es nicht ab sie und Jack zusammen zu sehen. Ich weiß gar nicht wie er, drauf kommt mit ihr zusammen zu sein! Ich meine merkt er denn nicht, dass ich ihn liebe?“ Ellie schüttelte den Kopf und eine Träne lief ihr über das Gesicht. Alice nahm sie in den Arm. „weißt du, ich glaube er weiß selber nicht was er fühlen soll! Er weiß überhaupt nichts mehr über dich und die anderen.“ „das hilft mir aber nicht weiter! Ich liebe ihn und eigentlich liebt er doch auch mich, oder?“ Alice konnte es fast nicht mit ansehen wie Ellie litt. „Er muss sein Gedächtnis doch noch wiederfinden und dann weiß er alles wieder!“ „Und wie lange dauert das? 1 Jahr oder 2? Ich will ihn nicht für 2 Jahre missen müssen.“ „Ellie, ich verstehe dich ja, aber was sollen wir denn tun?“ „Alice, wenn nicht bald ein Wunder passiert, habe ich für immer verloren, dann werde ich Jack nicht wiederbekommen, dann bin ich allein! Womit habe ich das alles verdient? Zuerst nimmt mir meine Geburt meine Mutter, dann nimmt mir der Virus auch noch Dad, Grandma und Grandpa, dann nehmen mir die Chosen Jack weg, dann  komme ich mit Luke zusammen und verletzte meine große Liebe, dann verlässt Luke  mich, dann nehmen die Technos dich weg, dann finde ich wieder zu Jack, da nehmen mir die Technos auch ihn, und dann bringen sie mich in dieses Lager, na gut ich hatte es verdient; aber den Rest doch nicht!“ schluchzte Ellie. „Ist gut, Schwesterherz ich bin ja bei dir! Alles wir gut werden!“ Doch da war sich Alice nicht so sicher ….

Danni und Luke saßen zusammen in Dannis Zimmer und redeten gerade über den Vorfall beim Abendessen. „Ich weiß nicht, arme Ellie. Wie muss sie sich jetzt nur fühlen?“ Danni schüttelte den Kopf. „Das war als würde Jack öffentlich bekannt geben, dass er sie nicht mehr liebt!“ meinte auch Luke ratlos. „Ich unternehme Morgen was mit ihr, okay?“ fragte Danni. Luke nickte. „Aber nur, wenn ich dich morgen auch zu Gesicht bekomme!“ „Natürlich!“ „Dann ist ja gut, ich würde nämlich sonst sterben!“ scherzte Luke. „LUKE! Damit macht man keine Scherze!“ regte sich Danni auf. „Na gut!“ Luke lächelte und gab ihr einen Kuss.

Um Ebony hatte sich niemand mehr gekümmert. Sie lag allein auf ihrem Bett und fragte sich was Jay wohl gerade machte. Würde Ram ihn bestrafen? Sie könnte es nicht ertragen, wenn es so wäre, dann musste sie ihm helfen. Sie konnte doch nicht tatenlos zusehen, wie Ram, Mega oder Java Jay bestraften, dafür, dass er die Wahrheit sagte.  Sie musste etwas tun und ihr fiel nichts anderes ein, als zum Hotel zu gehen. Schnell stand sie auf und nahm ihre Jacke vom Stuhl. Sollte Ram sie doch ebenfalls gefangen nehmen, dann war sie jedenfalls bei Jay. Leise schlich sie die Treppe runter und schob mucksmäuschenstill das Gitter hoch. Dann machte sie sich auf dem Weg zum Hotel. Als sie fast angekommen war, kam ihr ein Gedanke, hätte sie einen Zettel da lassen sollen? Sie warf ihn beiseite und stellte sich vor die Wachen. „Was willst du mitten in der Nacht?“ fragte der eine. „Tja, also, …!“ verdammt was sollte sie sagen, sonst war sie ja auch nicht auf den Mund gefallen. „Ich muss Ram sprechen, wegen dem Projekt, ihr wisst schon, das Programm dieses mit der Zukunft und so!“ sagte sie dann schnell. „Your Future your dreams? Was hast du damit zutun?“ wollte der Wachposten wissen. „Ich bin Testperson, wisst ihr das nicht, war heute Nachmittag auf Citynet!“ „Sag das doch gleich, natürlich haben wir das gesehen, stimmts Bud?“ meinte der eine. Bud nickte. „Klar!“ Ebony lächelte zuckersüß, „also lasst ihr mich jetzt rein?“ fragte sie und wunderte sich über soviel Blödheit in zwei Personen. Natürlich hatte es diese Sendung gar nicht gegeben! „Klaro, tritt ein!“ Sie machten den weg frei. „Danke!“ meinte Ebony und trat ein. Jetzt musste sie nur noch rausfinden, wo Jay war. Doch das schien nicht so einfach zu werden. Sie sah sich immer wieder um und mit einmal stand Ram vor ihr. „Sieh an! Sieh an! Kommst du um deinen Held zu retten?“ fragte er sie. Ebony verschränkte die Arme. „Vielleicht! Vielleicht auch nicht!“ „soso! Und was sollte sich so spät in der Nacht sonst herführen?“ forschte Ram. „Sag du es mir!“ antwortete sie frech. „Keine Ahnung!“ „Kannst du dir vielleicht vorstellen, dass ich hier bin um dich zu loben?“ „Mich loben?“ wiederholte er. „WOW!“ dachte er. Sie war einfach unglaublich, seine Ebony. Er konnte tun was er will, er liebte sie einfach. Dass sie ihn damals wegen Jay verlassen hatte, hatte ihn zwar schwer verletzt aber er liebte sie immer noch. Innerlich grinste Ebony. „Ich finde es wunderbar wie du Jay eingesperrt hast!“ meinte sie dann und kreuzte die Finger hinter dem Rücken. „Wirklich?“ er begann ihr zu glauben. „Ja!“ sie strich ihm über die Schulter. „Es muss schwer für dich sein, die ganze Stadt so allein zu regieren, wenn ein paar Versager ewig dazwischen funken!“ sagte sie und sah ihn mit einem Augenaufschlag an. „Ich dachte immer du gehörst dazu!“ sagte er. „Oh, Ram du kennst mich überhaupt nicht, denkst  du ich hänge freiwillig da rum?“ „Ich dachte, du würdest wegen Jay da sein!“ „OH Bitte! Ich gebe mich nur mit Verlierern ab, wenn sie was nützen und jetzt nützt Jay nichts mehr!“ „Und das Baby?“ fragte Ram. „Welches Baby?“ fragte Ebony zurück. „Verstehe, aber jetzt sag warum bist du hier!“ „um bei meinem Ehemann zu sein!“ antwortete sie. „Deinem Ehemann? Ich dachte du hättest dich scheiden lassen!“ „Niemals, du bist derjenige den ich will!“ antwortete Ebony und hoffte, dass Jay ihr das alles verzeihen würde. Sie tat es doch nur für ihn! Sie trat einen Stück dichter an ihn ran und küsste ihn. Ram war sprachlos, er hätte nie für möglich gehalten, dass Ebony ihn liebte. Diesen Moment nutzte Ebony  und schlug zu. Ram war nicht drauf vorbereitet und somit konnte er sich gar nicht währen und war ohnmächtig. „Sorry!“ meinte Ebony lächelte, stieg über Ram und rannte  in die Richtung aus der er gekommen war. Sie kam auf eine Tür zu, auf der Stand: „Nur für Personal!“ sie versuchte sie zu öffnen, doch es klappte nicht. „Bitte Code eingeben!“ sagte eine Computerisierte Stimme, die aus dem Lautsprecher über ihr kam. „Was? Wo denn?“ sie konnte keine Tastatur oder ähnliches entdecken. „Codewort eingeben!“ wiederholte die Stimme. „Äh, Ram?“ versuchte sie. „Falsches Codewort! Noch zwei versuche!“ „Oh Mist!“ „Wieder falsch nur noch einen versuch!“ „Ebony, denk nach!“ meinte Ebony zu sich selber. „Sie können den Raum jetzt betreten!“ „Was?“ Ebony starrte den Lautsprecher an. Dann klickte das Schloss der Tür und Ebony drückte sie auf. Jay stand vor ihr und riss die Augen auf: „Ebby! Was machst du denn hier?“ rief er. „Dich befreien, na los mach zu!“ schrie sie ihm zu. Das ließ Jay sich nicht zweimal sagen. „Was hast du denn mit dem gemacht?“ fragte Jay, als er über Ram stieg. „Och, nicht so schlimm, der wacht bestimmt wieder auf!“ meinte Ebony und rannte zum Haupteingang, doch da unterhielt sich Java mit den Wachposten. „Hier lang!“ flüsterte Ebony und deutete auf die andere Tür. Sie schlüpften hindurch. „Was ist denn hier?“ fragte Jay. „Früher waren hier mal die Zimmer die nicht so luxuriös waren.“ Antwortete Ebony und machte das Licht an. „Haha, ich wusste es! Durch das Fenster können wir abhauen!“ sie deutete auf das Fenster am Ende des Raumes. „Du bist großartig, weißt du das?“ sagte Jay zu seiner Freundin und gab ihr einen Kuss. „Jetzt lass uns verschwinden!“ Ebony zog ihn zum Fenster. Er krabbelte vor und sie hinterher. Sie hatten es geschafft! Doch wo sollten sie hingehen? Ram würde Morgen sofort in der Mall suchen. Erst mal gingen sie aber trotzdem in die Mall und dann riefen sie die anderen zusammen.  „Was ist denn?“ fragte Jack verschlafen. „Ich hab Jay befreit!“ meinte Ebony stolz. „Und wir wollen nur sagen, dass  wir gehen, weil Ram sofort hier  suchen würde!“ sagte Jay. „Ihr müsst doch nicht gehen, ich weiß ein Versteck, da findet euch niemand!“ meinte Ellie. „wirklich?“  fragte Ebony. „Ja, da hab ich Luke versteckt, als die Chosen ihn suchten!“ „Was ist mit mir?“ Luke und Danni trafen zu den anderen. „Warum kommt ihr denn erst jetzt?“ fragte Amber. „Oh, ich habe euch nicht gehört und da hat Danni mich geweckt, ihr wisst ja, ihr Zimmer liegt in der Nähe von ihrem!“ „Nein, ist es nicht!“ meinte Mouse. „Natürlich ist es das, wenn man anders rum geht!“ verteidigte sich Danni. „Hört zu das ist doch jetzt nicht wichtig, wir müssen Ebby und Jay verstecken!“ rettete Ellie die beiden. „Kommt mit!“ Ellie zeigte den Beiden das Versteck. „es ist nicht das größte, aber  immerhin! Schlaft schön!“ so verließ sie die beiden. Als sie wieder unten bei den anderen ankam, standen Ram, Java, Mega und viele Technos vor den anderen Mall Rats. Ram klebte ein Pflaster auf der Stirn. „Warum kommst du denn erst jetzt?“ fragte Java. „Äh, ich …!“ Ellie wurde rot. „Hast du sie nicht gefunden?“ fragte Jack Ellie. „Was?“ fragte Ellie zurück und dann merkte sie dass er gerade versuchte sie zu retten. „Meine Krücke!“ „Nein, ich weiß nicht wo du sie gelassen hast!“ gab sie zurück. „Schade, dann muss ich wohl auf einer laufen!“ antwortete er und lächelte. „Du hast die Krücke gesucht?“ fragte Mega. „Ja, darf ich das nicht?“ meinte Ellie frech. „Wir suchen Ebony und Jay.“ erklärte Ram. „Ich dachte Jay ist bei dir!“ meinte Amber. „War er auch! Bis Ebony kam und ihn befreit hat!“ sagte Ram gereizt. „Aber ist Ebony denn nicht hier?“ fragte Jack und sah sich um. „Nein!“ sagte Java barsch. „Oh nein, ich hätte vorhin mit ihr reden müssen. War ja klar, dass sie eine Dummheit machen würde!“ schauspielerte Ellie. „Mach dir keine Sorgen, du hast keine Schuld!“ meinte Jack. „Ich mache mir aber Sorgen!“ gab Ellie zurück. Jack grinste. Sie war eine gute Schauspielerin. „Sie wäre ja nicht die erste, die austickt, weil ihr Freund sie verlässt oder krank ist oder so!“ meinte Gel und sah Ellie mit funkelnden Augen an. „Was soll das denn heißen?“ fragte Ellie zurück. „Ach,  nur dass, ich meinte dich ja gar nicht!“ Ellie zog die Augenbrauen hoch und nickte. „schon klar!“ „Girls Bitte!“ mischte sich Jack ein. „Fangt nicht gleich wieder an rum zu schreien!“ „Rum schreien?“ wiederholte Ellie.  „Ich meine …!“ fing Jack an. „Ich schrei also immer gleich rum, so? Dann versteh ich dich ja noch viel besser!“ brüllte Ellie ihn an „Was meinst du mit du verstehst mich besser?“ fragte er irritiert. „Ich meine, dass du mit Gel…“ Sie unterbrach sich selber mitten im Satz und hielt sich vor Schreck den Mund zu. Jack starrte sie an. „Dürfen wir die mall durchsuchen?“ fragte Java. „Na klar, wenn es sein muss!“ sagte Amber schnell und ging mit den Technos mit. „Willst du auch was Trinken?“ fragte Alice Ellie. Sie nickte nur und wandte dann ihren Blick von Jack ab. „Ja, ja, ja danke Alice!“ stotterte sie und folgte ihr in die Küche. Auch Jack humpelte hinterher. Jetzt war er noch mehr durcheinander, er wurde aus Ellie einfach nicht schlau. Ellie setzte sich zu Alice an den Tisch und nahm dankbar das Glas in die Hände. „Ellie, warum bist du eigentlich so aggressiv?“ fragte Gel und setzte sich mit Jack zu ihr an den Tisch. Ellie wollte den Mund aufmachen doch Jack sagte zu Gel: „Es ist langsam genug Gel!“ „ich habe sie nur was gefragt!“ verteidigte Gel sich. „Ja, aber merkst du nicht, dass du es dadurch noch schlimmer machst? Du reizt sie doch nur noch mehr!“ sagte Jack und wollte Ellie zulächeln, doch sie starrte nur auf ihr Glas, aber sie schien es gar nicht richtig zu sehen. Er sah Alice fragend an. Sie zuckte mit den Schultern. „Hat Brady schon geschlafen?“ fragte er dann. „Brady!“ meinte Ellie und stellte das Glas mit lautem Knall auf den Tisch. „Wo ist sie eigentlich?“ fragte Gel. „Scheiße! Scheiße! Scheiße!“ schrie Ellie und rannte los. „Was hat sie denn?“ fragte Jack und stand ebenfalls auf. „Sie hatte doch vorhin, als sie die Krücke gesucht hat Brady auf dem Arm, oder?“ meinte Alice und schlug sich an den Kopf. „OH ja, stimmt!“ Jack humpelte nach oben. Dort versuchte Ellie gerade Ram klar zu machen, dass Brady nur die Namen wiederholte  nach denen  Ram sie gefragt hatte. „Sie hat Ebby und Jay da gesagt!“ sagte er. „Sie wiederholt doch nur!“ sagte Ellie. „Kleine Brady wo sind Ebony und Jay?“ fragte Ram erneut. Brady drückte sich an Ellies Bein. „Ich nikt wissen!“ sagte sie dann. „Sie ist fast noch ein Baby!“ sagte Jack. „Sie weiß gar nicht was los ist! Sie, sie läuft auch andauernd vor mir weg wenn ich sie wickeln will, oder sie anziehen will!“ fügte er hinzu. Ellie sah ihn mit großen Augen an. „Schön dann such ich weiter!“ Ram lief zu Java, die etwas weiter hinten suchte. „Was?“ fragte Jack, als er bemerkte, dass Ellie ihn so ansah. „Du hast dich an was erinnert!“ meinte sie glücklich und sprang ihm um den Hals. Er klopfte ihr leicht auf den Rücken. Diese Umarmung war tausend Mal besser, als jede Massage von Gel. Sie löste sich aus seinem Arm und wurde rot. „ich, ähm entschuldige, das wollte ich nicht! Komm Brady!“ Ellie nahm Brady an die Hand und drehte sich um. „du brauchst dich doch nicht zu Entschuldigen.“ Erwiderte Jack. Ellie nahm Brady auf den Arm und ging die Treppe wieder runter. Er schüttelte den Kopf. Irgendwie war sie mysteriös. Was auch immer sie tat oder machte, sie entschuldigte sich immer gleich! Und er verstand das nicht!

Die Technos fanden Ebony und Jay natürlich nicht. Und am nächsten Morgen konnten die beiden wieder aus ihrem Versteck.  Beim Frühstück saßen sie umringt von den anderen an einem Tisch. Alle wollten wissen was passiert war. „Uaah! Guten Morgen, was ist denn hier los?“ Ellie kam in die Küche und streckte sich. „Setzt du dich zu mir?“ fragte Jack sie, der an einem anderen Tisch abseits saß. „Was? Ja natürlich!“ sie holte sich ein Toast und nahm sich etwas Kaffe und setzte sich dann  zu ihm. „Gut geschlafen?“ fragte er. Sie nickte. „Sind die beiden jetzt Helden?“ fragte  sie und biss in das Toast. Jack nickte. „Ich glaube Ebony gefällt es!“ meinte er dann. „Klar sie ist ja auch im Mittelpunkt! Danke noch mal!“ „wofür?“ „du hast mich gestern gleich 2 Mal gerettet, schon vergessen?“ „Nein, ich hab es gern getan.“ Er lächelte ihr über den Rand seiner Tasse zu. Sie grinste zurück und wurde rot. Dann sah er ihr tief in die Augen. Ellie hatte das Gefühl, als würde sie in seinen Augen ertrinken. „Guten Morgen Ellie!“ sagte Gel, aber sie hörte sie gar nicht. „Jack, alles okay?“ fragte Gel. „Was oh Gel. Ja es ist alles, … Was hast du gesagt?“  entgegnete Jack. „Hört ihr mir zu?“ fragte Gel. „Ja, eigentlich schon!“ meinte Ellie, sah Jack aber immer noch an. „HEY!“ rief Gel und winkte mit ihrer Hand vor Ellies Gesicht. „Sieh meinen Freund gefälligst nicht so an.“ Ellie schloss die Augen und schüttelte dann den Kopf. „Hast du gut geschlafen Gel?“ fragte sie Gel dann. „Ja habe ich!“ sie setzte sich und nahm einen Schluck Kaffee aus Jacks Tasse. „Hey, das ist meiner!“ protestierte Jack. „DU kannst dir ja einen neuen holen!“ sagte sie nur! „Morgen, huch was ist denn hier los?“ Danni kam fröhlich angelaufen, mit Benni auf dem Arm. „Ich frage mich was mit dir los ist?“ fragte Gel. „Nichts, ich habe nur gute Laune!“ war die Antwort. Danni gesellte sich zu den anderen. „Ich glaube sie hat einen neuen Freund!“ meinte Gel und sah ihr  nach.  „Danni und einen Freund?“ fragte Ellie. „Stimmt, sie ist viel zu verklemmt!“ sagte Gel daraufhin. „Verklemmt? Danni?“ Ellie prustete ihren Kaffee wieder in die Tasse. „Gel, sie hat doch ein Kind, oder?“ war Jacks Meinung. „Ja, aber seit Bray hat sie niemanden mehr angesehen oder?“ „Oh, Gel, das geht dich doch überhaut  nichts an!“ sagte Ellie. „DU hast sowieso keine Ahnung. Sieh mich an! Ich könnte jeden haben den ich will, aber ich bin Jack treu!“ entgegnete Gel. Ellie musste grinsen. „DU könntest was?“ fragte sie und stellte die Tasse auf den Tisch, damit sie sie nicht fallen ließ. „Sieh dich doch mal an. Typveränderung hat noch niemandem geschadet. Und es ist ja nicht grad so, als würden dir viele Männer hinterher schauen.“  „Gel, dein Problem ist, dass du es nicht bemerkst wenn mir jemand hinterher schaut!“ gab Ellie zurück und grinste. „Ach, Quatsch, ich kenne niemanden der dich zur Freundin haben wollen würde!“ Gel war beleidigt. Ellie lachte nun nur noch mehr und Jack dachte: „Gel ich glaube so jemand sitzt genau neben dir!“ Er lächelte Ellie verlegen zu und wollte aufstehen um sich eine neuen Kaffe zu holen. „Kaffee?“ fragte Ellie und stand auf. „ja, aber es ist nicht nötig, dass du…!“ Doch Ellie hörte nicht auf ihn. Sie holte ihm einen Becher Kaffee. „Danke!“ „ELLIE?“ fragte da jemand hinter ihr. „JA!“ sagte sie und sah in das Gesicht eines Technos. Die anderen Mall Rats stellten sich so vor Ebony und Jay, dass der Techno sie nicht sehen konnte. „Was ist denn?“ fragte Ellie und ging ein Stück weiter in die andere Richtung, damit, es nicht so auffällig war, dass die anderen alle auf einem Haufen standen.  „Ich soll dich zu Ram bringen!“ sagte der Techno in einem fiesen Tonfall. „Sagt wer?“ fragte Ellie und verschränkte die Arme vor ihrer Brust. „Sagt Ram!“ antwortete der Typ barsch. „Kein Grund mich gleich zu an zufahren, oder?“ fragte Ellie zurück. Alice schüttelte den Kopf und bedeutete ihr so, dass sie die Klappe halten und sich nicht mit  ihm anlegen sollte. „Habe ich dich angefahren?“ fragte er. „Tut mir sehr leid, aber ich habe meinen Führerschein noch nicht lange!“ fügte er hinzu. „Was will Ram?“ fragte sie und stellte ihren Teller auf den Tisch. „Dich sehen!“ antwortete er. „Warum?“ „Darum?“ „Weshalb?“ „Deshalb!“ antwortete er. Ellie lächelte und dann fiel ihr ein Wort ein auf das er nicht so antworten konnte. „Wieso?“ „Dieso! Ach nein quatsch! Kein Wunder das hinter dir so viele her sind!“  „Wer denn?“ sie fand es lustig ihn so auszuquetschen, anscheinend war er noch nicht lange bei den Technos und er war verunsichert. „Na, hör mal! Alle reden von dir! Alle wollen ein Autogramm auf ihr Amulett, alle,… HEY! DAS DARF ICH DIR GAR NICHT SAGEN!“ Ellie nickte verständnisvoll und lächelte. „Weißt du, … Sag ihm einfach, dass ich heute irgendwann vorbei kommen werde, wenn ich Zeit habe.“ Obwohl er ein Techno war kam er ihr sympathisch vor. „Was hast du denn vor?“ „Ich muss Autogramme geben!“ Jack verschluckte sich hinter ihr an dem Kaffee vor lachen und auch die anderen stimmten ein.  „Du wirst kommen nicht wahr?“ fragte er sie. „JA, klar!“ sie lächelte. „Und noch eins!“ „Was denn?“ „Bring ein Amulett mit, ich liebe die Zeitung, aber mach es so, dass Ram es nicht mitkriegt, er hasst es doch!“ Dann verschwand er. „Soviel zum Thema loyal!“ meinte Ellie und lachte. „Wirst du hingehen?“ fragte Jack sie, „ Klar, willst du mich beschützen?“ fragte sie zurück. „Nein, danke, ich muss Gel schützen!“ meinte Jack und lächelte Gel zu. Ihm kam es nämlich so vor, als würde er im Moment ein wenig zu viel mit Ellie flirten.  „GUT; ich bin im Amulett Raum. Ich muss mal wieder schreiben, es kribbelt!“ sie bewegte ihr Finger abwechselnd und meinte dann: „Böse Finger! Ich bin dann weg!“ sie schnappte sich einen Kaffee und verschwand. „ Was ist denn mit ihr los?“ fragte Gel. „Ich glaube bei ihr ist ein Blitz eingeschlagen!“ meinte Sammy. „Was denn für ein Blitz?“ fragte Gel. „Der Techno!“ meinte Sammy. „QUATSCH!“ meinte Jack, ein wenig zu schnell. „Doch, ganz sicher!“ stimmte nun auch Gel ein. „Hast du nicht gesehen, wie sie mit ihm geflirtet hat?“ fragte Sammy. „Ach, ihr seid doch, …!“ Jack fing Alice Blick ein. „Ja, ihr habt recht!“ meinte er dann.

Ellie hatte überhaupt keine Ahnung warum sie mit einmal so eine gute Laune hatte. Sie machte sich für den Besuch bei Ram fertig, sie wusste gar nicht warum er sie sehen wollte, in letzter Zeit hatte sie nichts mehr geschrieben! Sie schnappte sich ihren Rucksack und machte sich auf den Weg. Auf der Treppe traf sie auf Jack. „Hi, ich wollte grad zu dir gehen!“ begrüßte er sie und lächelte. „Möchtest du was Bestimmtes?!“ fragte sie und ging eine Stufe tiefer. „Ähm, nein, nur dich besuchen und sagen, dass du vorsichtig sein sollst. Ram ist unberechenbar, glaube ich!“ „Ich bin vorsichtig, keine Sorge ich bin ein großes Mädchen, ich kann auf mich aufpassen!“ antwortete sie. „Ich meine es ernst! Es wäre nicht gut, ich meine ich würde es nicht schön finden, wenn du, ich meine …!“ Stotterte Jack. Ellie musste grinsen. „Was willst du eigentlich sagen?“  fragte sie dann. „Es wäre nicht gut für den Tribe wenn du weg wärst:“ meinte er. „Aber ich bin doch eh nur die böse, gemeine Zicke wenn man Gel glaubt!“ meinte sie ironisch. „Gel sagt nicht immer die Wahrheit. Ich denke sie kennt dich überhaupt nicht richtig, oder will dich nicht kennen lernen.“ „Du weißt warum Gel und ich uns andauernd streiten!“ stellte Ellie fest. Er nickt verlegen. „Ich kann ja verstehen, dass du sauer bist weil wir zusammen  sind, aber ich kann da doch nichts für!“ meinte er. Ellie spürte, dass ihr Röte ins Gesicht schoss. Sie wurde mit einem mal wieder traurig. Durch das Gespräch am Morgen hatte sie neuen Mut geschöpft, dass Jack sie vielleicht doch mochte, oder sie immer noch liebte. Aber jetzt wusste sie warum er so nett zu ihr war. Er fühlte sich schuldig, weil er mit Gel zusammen war, oder weil er zumindest glaubte es zu sein! „Habe ich was falsches Gesagt?“ fragte er und sah sie bedrückt an. Sie schüttelte den Kopf. „Ich bin nur gestresst, dass ist alles. Ich muss zu Ram, du weißt ja …!“ sie drehte sich um und ging die Treppe schnell runter. „Es tut mir leid, Ellie!“ flüsterte Jack zu sich selber. „JACK?!“ Ruby kam angelaufen. „Hast  du Ellie gesehen? Alice sucht sie, es ist dringend!“ sie kam oben an der Treppe zum  Stehen. „Sie ist gerade weg!“ meinte er traurig und humpelte die Treppe hinunter.

„Ebony?“ Danni kam vorsichtig in Ebonys Zimmer. „Ja, oh Danni!“ Ebony legte die Zeitschrift, in der sie gelesen hatte zur Seite und stand auf. „Stör ich?“ fragte Danni. „Nein. Was ist denn?“ erwiderte Ebony. „Kannst du auf Benni aufpassen, es ist dringend, ich muss, …, ich habe einen Termin und Ellie ist nicht da, Rubys Arm ist gebrochen , außerdem hat sie zu viel mit Slade zu tun und Amber ist selber nicht da und Trudy, ach wer weiß wo sie steckt, du bist meine letzte Rettung.“  Ebony grinste und ging auf Danni zu. „Natürlich! Aber ich glaube dir nicht, wenn du sagst, dass du einen Termin hast.“ Ebony nahm ihr Benni ab. „Und wieso nicht?“ fragte Danni zurück. „Hm, das sagen wir der Mama nicht, gut mein kleiner!“ Benni nuschelte ein „JAP!“. „So klein und schon ein richtiger

Casanova.“ Meinte Ebony entzückt. „Ich komme nachher wieder!“ rief Danni, runzelte die Stirn und verschwand. „Na wie heißt ihr Termin?“ fragte Ebony und kitzelte ihn am Kinn. „Nuke!“ meinte Benni. „Ja, dass glaube ich auch!“

Ellie stand vor dem Hotel  und meinte zu den beiden Wachen: „ Ich will ja nichts sagen, aber ich gehe gleich wieder, wenn ihr mich nicht durchlasst und dann kriegt ihr den Ärger, weil Ram mich her bestellt hat!“ „Süße reg dich nicht auf! Alles total cool!“ „Ich bin nicht deine Süße!“ zischte Ellie. „Nein, richtig, du bevorzugst ja Streber!“ konterte er. „Streber!“ wiederholte der andere. „Falls ihr von Jack sprecht,…!“ fing sie an, doch der eine unterbrach sie, „Ja richtig, Jack heißt er. Netter, Schleimtyp!“ „wir sind nicht mehr zusammen!“ meinte Ellie genervt. Ram trat hinter die beiden. „Was ist los, ihr Trottel! Sie ist eingeladen!“ schrie er sie an und sagte dann in einem Netten Tonfall zu Ellie: „Komm rein, Ellie, ich habe mich schon auf dich gefreut!“ Ellie lächelte kurz verlegen und trat ein. Ram führte  sie in den Hauptraum und setzte sich, sie blieb unsicher stehen. „Na los, setz dich!“ forderte er sie auf. Ellie setzte sich. „Was willst  du?“ fragte sie. „Mit dir reden!“ war die Antwort, „Wirklich?“ fragte sie und hob die Augenbrauen. „Darf ich das nicht?!“ fragte er zurück. „Ich weiß nicht, ob du es dir erlauben kannst mit einem Virt zu sprechen!“ gab sie zurück. „Oh, ich denke, dass geht in Ordnung!“ meinte er. „Ich möchte mich mit dir über dein Leben unterhalten!“ „Wie bitte?!“ platzte es aus Ellie raus. „Ich habe gehört, dass es dir nicht gut, geht in letzter Zeit und ich frage mich, ob die Mall ein guter Platz für ein so Computerbegabtes Mädchen ist!“ „Ein guter Platz?“ fragte Ellie. „Weißt du eigentlich, dass ich hier meine Zeit verschwende, ich werde niemals die Mall Rats verraten, ich bin nicht, wie du, dir ist alles egal so lange du Macht hast, mir aber nicht! Und die Mall Rats sind meine Freunde, nein mehr noch meine Familie, und es ist egal was zwischen mir und Jack passiert ist, deswegen, verlass ich doch nicht die Mall Rats!“  sie holte Luft und riss die Augen auf, Was hatte sie da nur gesagt? „ Soso, zwischen dir und Jack ist was vorgefallen?“ fragte Ram belustigt. „JA, äh ich meine Nein, nichts was dich angehen könnte!“ sie drehte sich um und stürmte aus dem Hotel. Ram lächelte, das war es was er haben wollte, jetzt hatte er genug Stoff für eine „nette“ Animierte Sendung, über die Mall Rats und ihre Liebesprobleme. Er würde jedem irgendetwas Peinliches anhängen, irgendwie vor allen Zuschauern lächerlich machen. Und er wusste auch schon wie. Ebony sollte dafür büßen, was sie ihm angetan hatte und Ellie, dafür dass sie ihn so angeschrien hatte und alle anderen, deswegen weil sie eben Mall Rats waren.

Ellie rannte und rannte, Tränen liefen ihr über das Gesicht, ihr war es egal, ihr war alles egal, Hauptsache sie hatte gegenüber Ram nichts gesagt, was für ihn wichtig sein könnte, nein das hatte sie bestimmt nicht, oder doch? Ellie rannte, als sie in der Mall war jedoch nicht in Alice Zimmer oder in den Amulett-Raum, sondern aus Gewohnheit in das Zimmer, das sie gemeinsam mit Jack bewohnte, ihr fiel es auch nicht auf, weil niemand da war und sie schmiss sich einfach auf das Bett und weinte und weinte.  „Ellie? Was machst du denn hier?“ Jack kam ins Zimmer gehumpelt und setzte sich zu ihr aufs Bett. Ellie sah auf und sich erst mal um. „OH, Sorry, ich habe mich äh, wohl in der Tür geirrt!“ meinte sie und setzt sich. „Ich gehe aber wieder, keine Panik ich habe mich nur im Raum geirrt!“ sie wollte aufstehen, aber Jack hielt sie am Arm fest. „Du hast ja geweint!“ sagte er, fast mit einem strafenden Tonfall. „Nein, habe ich gar nicht!“ meinte Ellie und wich seinen Blick aus. „Und wieso ist deine Schminke, dann so verlaufen?“ fragte er sie. „Weil,…!“ setzte Ellie an, doch ihr fiel nichts ein. „Du hast geweint, und ich würde gerne wissen, warum du so traurig bist!“ sagte Jack zu ihr und reichte ihr ein Taschentuch. „Es ist wegen nichts, ich bin nur mal wieder ein bisschen wehleidig, das ist alles!“ meinte Ellie. Jack sah sie ungläubig an. „Hat Ram dir was getan?“ fragte er. Sie schüttelte den Kopf. „Sonst irgendjemand?“ fragte er weiter. „Nein!“ schluchzte sie. „Und warum bist du dann hier und weinst dir die Augen aus, das ist wirklich schade, weil sie wunderschön sind!“ „Meine Augen?“ wiederholte sie. Er nickte, „Die schönsten die ich je gesehen habe!“ sagte er sanft  und Ellie erkannte am Tonfall, dass er es ernst meinte. Sie kamen sich immer näher und hätten sich fast geküsst, wenn Gel nicht ins Zimmer gekommen wäre. Ellie schreckte zurück und sprang auf. „Ich bin weg!“ stotterte sie und rannte an Gel vorbei. „Was hat sie denn?“ fragte Gel Jack. Er zuckte mit den Schultern. „Ich weiß nicht, sie meinte sie hätte sich in der Tür geirrt!“ „Wie geht es dir?“ fragte Gel und setzte sich zu ihm. „GUT, danke!“ meinte Jack. „EIN bisschen Fieber! Ellie Fieber!“, dachte er.

Am nächsten Morgen, kamen sehr viele Technos in die Mall. „Was wollt ihr?“ fragte Bray und baute sich vor ihnen auf. „Eine Ankündigung von Lord Ram.“ Sagte der Techno schroff. „OH, bitte, Lord?“ betonte Ebony, die Aussage des Technos. „JA, Lord Ram.“ Wiederholte er. „WO ist eigentlich Ellie?“ fragte Alice und sah sich fragend um. Alle schüttelten die Köpfe. „Ich soll euch sagen, heute Mittag wird ein ganz exklusives Programm laufen, das werdet ihr nie gesehen haben!“ führte der Techno seinen Befehl aus, dann gab er seinen Männern ein Zeichen und verschwand. „Das kann Ram uns nicht auf Citynet sagen?“ fragte Amber und schüttelte den Kopf. „Weißt du, wo Ellie ist?“ fragte Alice Jack, der mit ihr und Gel an einem Tisch saß! „Ich habe sie das letzte Mal, gestern Abend gesehen, sie war ziemlich aufgelöst, warum weiß ich nicht!“ „Sie war aufgelöst? Was hat sie gemacht?“ wollte Alice es genau wissen: „Ich habe wirklich keine Ahnung, ich habe sie auch gefragt, aber sie hat nichts gesagt!“ „Ist sie zu dir gekommen?“ fragte Alice erstaunt. „Nein, sie hat gesagt, sie hat sich verlaufen, weil sie in meinem Zimmer auf dem Bett lag und geweint hat!“ „Sie hat sich verlaufen? Ach so, das macht sie manchmal, wenn sie aufgelöst ist!“ entgegnete Alice, obwohl sie genau wusste, warum Ellie sich verlaufen hatte. „Guten Morgen!“ sagte da Ellie, die in die Küche kam und sich die Augen rieb.  „Guten Morgen!“ wünschten Alice und Jack ihr gleichzeitig. „Wie hast du geschlafen?“ fragte Alice. Ellie setzte sich. „Schrecklich!“ meinte sie und stützte ihren Kopf, auf die Hände. „WIESO`?“ fragte Alice gutmütig. „Ich konnte erst gar nicht einschlafen und dann habe ich andauernd quatsch geträumt!“ erklärte Ellie. „Ich habe heute Nacht auch nicht gut geschlafen!“ sagte Jack, doch Ellie sah ihn nicht einmal an. „Ich habe geschlafen wie ein Stein!“ meinte Gel und fügte hinzu: „Ich brauche ja auch meinen Schönheitsschlaf!“ „Du brauchst noch viele Nächte, um schön zu werden!“ warf Ellie ihr gähnend an den Kopf. „HAHA! Miss oberschlau hat gesprochen!“ gab Gel beleidigt zurück. „Lass mich doch zufrieden!“ knurrte Ellie und ging dann. „Sie hat einen schlechten Tag erwischt!“ meinte Alice und sah ihr nach.

Gegen Mittag, saßen alle Mall Rats vor dem Computer in der Mall und warteten auf das was kommen würde. Eine neue DVD hatten sie eingelegt, da sie die Sendung aufzeichnen wollten. Java erschien auf dem Bildschirm. „Herzlich willkommen bei unserer Show!“ sagte sie. “Wir zeigen euch heute, ganz echtes aus dem Leben der Mall Rats! Den Tribe, den ihr alle so sehr mögt! Nun, es gibt in diesem Tribe sehr viele Paare, und sehr viele Unstimmigkeiten! Aber kann man es anders sagen, als jeder in der Mall hatte mit jedem etwas!“ „Das ist eine Unverschämtheit!“ regte sich Amber auf, doch Java redete weiter: „Während einige der Mall Rats bei anderen nicht so beliebt sind, ….!“ Bilder von Luke, Danni, May, Trudy, Tai San, und Patch liefen über den Bildschirm. „ … Sind andere, auch wenn man es nicht ganz versteht, umso beliebter!“ Bray, Amber, Jay, Lex, Salene und Pride wurden gezeigt!“ Es kommt oft zu Streitigkeiten unter ihnen!“ Ein Streit, der Ellie sogar ganz bekannt vorkam, weil sie ihn selber mit Gel gehabt hatte, wurde gezeigt! „Wie kommt er an so was?“ fragte sie die anderen. Gel meinte nur: „Gott seh ich da gut aus!“ „Aber wenn man es so will, ist diejenige, die mit den meisten Männern etwas anfängt, keine Andere als : …“ Java machte eine Pause und holte tief Luft, „ELLIE!“ „WAS?“ fragte Ellie und sah noch einmal hin, doch das auf dem Bildschirm war wirklich sie. „Wir werden sie jetzt interviewen, denn sie sitzt hier ja neben mir! Hallo Ellie!“ Java gab ihr die Hand. „Was machst du, damit dir die Jungs hinterher laufen?“ „Ich kann allen da draußen nur empfehlen, seid nicht so wählerisch!“ antwortete die virtuelle Ellie. „Das ist doch!“ schrie die echte. „Wie würdest du die Situation in der Mall beschreiben?“ „Nun, ja niemand, weiß wer mit wem zusammen ist, aber das ist auch nicht wichtig, weil das sowieso stündlich ändert!“ antwortete die unechte Ellie. Die echte schüttelte den Kopf. „Nun, es gibt ja auch einige Babys bei euch in dem Tribe, wie läuft es da?“ „Nun es ist so, dass Ambers Baby keinen wirklichen Vater hat, da niemand weiß wer es ist! Und ich bezweifle, dass Ebony weiß wer es ist!“ entgegnete die gefälschte Ellie. „Das ist doch überhaupt nicht war!“ schrieen Ebony und Amber gleichzeitig. Die letzte Frage: Bist du glücklich?“  Die falsche Ellie antwortete mit „Ja, sie könne allen nur empfehlen Mall Rat zu werden, weil es immer jemanden gibt, der sich um einen kümmert!“ „Danke für dieses Gespräch!“ meinte Java, gab ihr die Hand und sagte dann: „Und jetzt werdet ihr die Highlights sehen, die ihr nie gesehen habt, wusstet ihr, das meine lieben Schwestern sich einen Mann teilen?“ Es wurden Bilder gezeigt, die noch nie jemand von den Mall Rats gesehen hatte. Zum Beispiel Bilder von Siva und Jay, und Ebony und Jay. Ebony stand auf und meinte: „Ich seh mir das nicht an! Das ist einfach nur Scheiß, das sieht doch jeder, dass das nicht echt ist!“ Auch von Ellie und Jack wurden Bilder gezeigt, diesmal waren sie aber ausnahmsweise echt. Auch von Ellie mit Luke, Bray, Pride, Lex  und Jay! Ellie stand auf und verschränkte ihre Arme vor der Brust. „SO, Ram du willst also Krieg, dann kannst du ihn haben!“ sagte sie ernst. „Ellie, was hast du vor?“ fragte Alice besorgt. „Nichts weiter, ich werde nur mal wieder schreiben!“ entgegnete sie. „Wir hoffen wir haben euch ein bisschen Einblick, gewährt, in das Leben von den Mall Rats!“ „Ich habe eine Idee!“ meinte Ellie  dann, als Java vom Bildschirm verschwunden war. „Und welche?“ fragte Bray. „Was wäre wenn, wir den Menschen draußen mal einblicke in das Leben der Technos hinter den Kulissen zeigen würden?“ antwortete sie. „Du sprichst in Rätseln, was können wir über die Technos verbreiten, das nicht schon jeder draußen kennt?“ fragte Ebony und legte Jays Arm bei Seite, der auf ihrer Schulter gelegen hatte, um dann aufzustehen. „Naja, niemand weiß wie es …!“ Ellie machte eine Pause. „wie es in den Lagern aussieht!“ vervollständigte sie ihren Satz. „In den Lagern?“ wiederholte Alice. „Bist du krank?“ „Wieso denn?“ „Wie willst du den Menschen zeigen wie es in den Lagern ist?“ Amber war interessiert und sah Ellie fragend an. „Es ist nur eine Idee, aber es müsste klappen! Ihr habt euch doch schon mal in das Citynetprogramm eingeschlichen, oder?“ Amber nickte. „Das dürfte nicht das Problem sein, aber woher willst du das beweisen?“ fragte Jay. „Your Future, your dreams!“ antwortete Ellie knapp. „Wie bitte?“ Alice verstand  nicht worum es ging. „Also, wir besorgen uns ein paar von den Dingern. Das dürfte nicht schwierig sein, weil sie ja bald überall verteilt  werden. Die  Teile sind so programmiert, dass sie entweder die Zukunft zeigen, oder das was man sich für sie wünscht oder sie zeigen die schlimmsten Zeiten die man je hatte.“ Erklärte Ellie. „Und was hat das mit den Lagern zu tun?“ fragte Alice. „Von was für Lager redet ihr überhaupt?“ fragte Jack, der gar nicht verstand worum es ging. Ellie winkte ab. „Nicht jetzt Jack, also, wir besorgen uns diese Teile und dann probieren wir aus, welches die Vergangenheit zeigt!“ meinte sie dann und stützte sich auf die Lehne des Stuhles, auf dem sie gesessen hatte. „Ich verstehe!“ warf Luke ein und trat einen Schritt vor. „Ich weiß nicht ob du es so meinst, aber ich finde, das ist ziemlich wie     soll ich sagen, fies!“ meinte er dann zu Ellie. „Du meinst das richtige, ich werde mir dann den Helm aufsetzen und das was ich sehe, werden wir dann auf Citynet bringen.“ Sagte Ellie ein wenig bedrückt. Die anderen fingen laut zu diskutieren an. „WAS?“ rief Alice und stand auf. „Ellie, das kannst du nicht tun! Du hast ja jetzt schon Alpträume, und wenn …!“ Meinte Jack. Ellie sah ihn mit offenem Mund an. Alle anderen verstummten. „Was hast du gesagt?“ fragte Ebony. „Ich sagte sie hat ja jetzt schon Alpträume und da muss sie, Oh mein Gott, ich habe mich an was erinnert!“ Ellie lächelte, doch innerlich freute sie sich mehr als äußerlich. „TOLL!“ rief Mouse und klatschte in die Hände. „Doll!“ meinte auch Brady und machte es Mouse nach. „Ellie, das können wir nicht von dir verlangen!“ meinte Danni. „Aber wenn wir die Technos endlich besiegen wollen, dann muss es sein!“ erwiderte Ellie und sah sie nicht an. „aber das was du erlebt hast ist schrecklich, das musst du nicht tun, wir werden die Technos auch so besiegen!“ meinte Ebony. „Aber wenn es eine Möglichkeit gibt das schneller herzuholen, dann muss es sein!“ „nein, nichts muss sein, du schadest dir damit selber!“  Alice konnte Ellie nicht verstehen. „Alice, ich will nicht mehr einfach so niedergemacht werden, nur weil ich meine Meinung sage, ich will nicht nach jedem Amulett, indem ich Kritik schreibe angeschwärzt werden.“ „Aber du kannst das unmöglich tun!“ Jack  klang besorgter, als alle anderen und das spürte Ellie auch, aber sie musste es tun. Es gab keinen anderen Weg, Jack war auch in einem Lager gewesen, aber er war nicht so streng behandelt worden und außerdem konnte er sich an nichts mehr erinnern. „Ich denke, wir versuchen es!“ entschied Amber dann. „Wenn es nicht funktioniert, dann haben wir Pech!“ „Okay;“ Ellie sah in die runde, „aber es gibt einen Haken!“ „welchen?“ fragte Patch, der sich auch ein bisschen mit Computern auskannte. „Wir brauchen Jacks Programme und somit sein Passwort!“ „Scheiße!“ meinte Jack selber. „Ich weiß ja nicht mal mehr, wie ich so ´n Ding anbekomme!“ Amber seufzte. „und da ist noch was!“ warf Ellie ein. Die anderen sahen sie fragend an. „Ich brauche Computerwissen, das niemand von uns hat, Jay nicht, Patch nicht, ich nicht, nur Jack!“  Sie sah Jack an. Er zuckte mit den Achseln. Wie gern hätte er Ellie geholfen? „Aber wir können es auch ohne ihn schaffen!“ meinte Ebony optimistisch. „Und wie???“ fragte Amber und sah sie an. „Kommt schon Jacks Passwort zu knacken ist nicht schwer, Ellie hat ja, äh auch mal mit dem Computer gearbeitet, und das mit dem Pc wissen, was sagt ihr zu Java?“ „Java?“ wiederholte Jay. Ebony nickte. „meine liebe Schwester! Wo ich mir mit der einen schon den Mann teile kann ich mit ihr ja mal das Pc wissen teilen!“ „Und wie willst du das anstellen?“ „Ganz einfach, die Technos, haben doch so was wie ein Internet und da surfen wir ein wenig und dann, mal sehen, ich kenne die Schwächen von Java am besten.“ „Zur Not bin ich auch noch da!“ sagte Siva.  Ebony nickte. „Okay, tun wir es!“ Amber schlug in die Hände. „Aber erst nach der Wahl, Okay?“ fragte Ellie. „Warum?“ wollte Lex wissen, „bekommt Miss ich bin die Heldin, angst?“ „Nein, aber die Technos werden sowieso nur mit euch Kooperieren wollen, sie werden eh die Stadt weiter anführen. Aber wenn Bray Anführer ist, dann können wir die Sendung sogar, als Nachrichtensendung getarnt ankündigen! Ohne dass jemand etwas merkt!“ Ellie lächelte Lex an. „Brillant!“ meinte Jack. „Jack, lass sie doch einmal in Frieden! Die Arme weiß schon gar nicht mehr, wie rot sie noch werden soll!“ meinte Lex. „Und wenn ich nicht gewählt werde?“ fragte Bray. „Dann machen wir eben eine Schwarz Sendung!“ meinte Ebony und sah ihn böse an. „Außerdem wirst du gewinnen!“ fügte sie hinzu. „Meint ihr?“ fragte er. „JA!“ riefen alle.

Ebony und Ellie hatten sich gemeinsam in das Amulett-Zimmer verkrochen. Während Ellie am Computer saß, las Ebony aus einem Vornamenbuch, Namen vor, die dort standen. „Adolf?“ „Nein!“ entgegnete Ellie und drehte sich um. „Sag mal von wann ist das Buch? Warum nennst du es  nicht gleich, Albert Einstein?“ fragte sie. Ebony lachte. „Dein Baby braucht was Fetziges!“ sagte Ellie und wandte sich wieder ihrem Pc zu. „Fetzig? Okay, Moment was ist mit Flex?“ „Wie bitte? Das klingt wie ne Zahnpaste!“ erwiderte Ellie. „Okay, ich suche weiter! MAX?“ „Schon besser! Aber wer sagt, dass es ein Junge wird?“ Ellie drehte sich erneut um „ Du hast auch immer was zu Meckern!“ meinte Ebony. Jack kam herein. „Äh, Dusty?“ fragte Ebony und sah auf. „Bäh!“ Ellie verzog das Gesicht, „erinnert so an ein Pferd! Schneller Dusty, schneller!“ „Hey, darf ich mich zu euch gesellen?“ fragte Jack. „Klar! Setz dich!“ Jack nickte und setzte sich auf einen Hocker, der zwischen der Couch und dem Schreibtisch stand. „Was haltet ihr von: Neil?“ fragte Ebony. „Ieh! Das ist doch nicht fetzig!“ wiedersprach Ellie. Jack sah von einem zum anderen. „Wie dann? Warum nicht gleich Rocker?“ fragte Ebony zurück. „Rocker?“ wiederholte Ellie und musste lachen. „Das ist doch kein Name für ein Baby!“ meinte sie, als sie sich wieder gefangen hatte. „Du kriegst ein Kind?“ fragte Jack und sah Ellie erstaunt an. „Nein, nicht ich! Ebby!“ meinte Ellie. „Nenn mich nicht ewig Ebby!“ „Okay, Ebby!“ meinte Ellie und Ebony verdrehte die Augen. „Okay, kommen wir zu den Mädchennamen!“ Ebony blätterte ein wenig  rum und fand dann die Seiten. „Ich denke, wir machen ein anderes Mal weiter!“ meinte sie dann und stand auf. „aber du musst nicht gehen!“ sagte Ellie. „Ich muss aber mal wieder zu Jay, mal sehen was er zu Rocker meint!“ sie drehte sich um und verschwand. „Sie ist ja richtig aufgedreht!“ sagte Jack. „Ja, wärst du das nicht wenn du Vater werden würdest?“ fragte sie zurück. „Das werde ich ja nicht!“ meinte er schnell. Sie zog die Augenbrauen hoch. „Also mach mich mit dem Ding vertraut!“ sagte er und rollte den Hocker näher. Ellie grinste. „Also, das hier, ist der Bildschirm!“ sie zeigt auf den Monitor. „Schon klar!“ „Okay hier findest du die einzelnen Programme, aber die hier sind nicht die besten! Um dir zu zeigen wie es funktionieren müsste, müsste ich mit dir an deinen Computer!“ „Das ist jetzt nicht so passend, Gel hat gerade ihre Maske aufgelegt und sie scheint dich nicht zu mögen!“  „Ich gehe ihr auch lieber aus dem Weg!“ erwiderte Ellie. „Sie kann schon ziemlich nervig sein!“ antwortete Jack. „aber du liebst sie ja!“ meinte Ellie und sie fand, dass es schon fast wie ein Vorwurf anhörte. „JA!“ sagte er, doch es klang nicht sehr überzeugend. „Das hört sich nicht überzeugend an!“ meinte sie. „Natürlich liebe ich sie!“ verteidigte Jack sich. Ellie nickte. Was hatte sie schon erwartet? Ein nein, ich liebe dich? Wohl kaum, obwohl sie es sich gewünscht hätte. „Ich gehe dann mal!“ Jack erhob sich. „Wenn ich irgendwas Falsches gesagt habe, tut es mir leid!“ sagte Ellie. „Nein schon gut! Gel wollte mir noch den Verband wechseln.“ Log jack und humpelte aus dem Zimmer. „Ellie beiss dir sofort die Zunge ab!“ sagte Ellie zu sich selber und kaute auf ihrer Lippe.

Am nächsten Morgen war die Stimmung in der Mall so gut, dass es schon fast nicht mehr normal war. Ebony kam, sich streckend, in den Restaurantbereich. „Guten Morgen, ich habe wunderbar geschlafen!“ begrüßte sie die anderen.  „Setz dich doch zu mir!“ sagte Ellie und deutete auf den Platz der neben ihr frei war. „Guten Morgen!“ Gel kam angelaufen und setzte sich zu Ellie. „HEY!“ Ellies Begrüßung fiel spärlich aus. „Wo hast du Jay gelassen?“ fragte Ellie. „Ich weiß doch nicht, wo der Kerl steckt! Ich setzte mein leben auf das Spiel um ihn zu  retten und was macht er? Er verschwindet!“ Ebony schüttelte den Kopf. „Morgen ist Wahltag!“ rief Bray, als er ankam. „Wundervoll! Schon aufgeregt?“ fragte Ellie zurück. Doch Bray kam nicht dazu zu Antworten, da der Techno, der Ellie schon vor ein paar tagen zu Ram bringen sollte, vor sie trat. Fast zeitgleich kam Jack angehumpelt. „Was willst  du denn schon wieder?“ fragte er den Techno. „Lass mich raten?  Will Ram irgendwas?“ fragte Ellie und kratzte den Rest Yoghurt aus ihrem Becher. „Nein, ich möchte mit dir sprechen!“ sagte er. „Mit mir?“ wiederholte Ellie und sah ihn erstaunt an. „Ja mit dir!“ antwortete er. „Okay, schieß los!“ „Nicht hier, lieber unter 4 Augen!“ erwiderte er. „Okay!“ Ellie stand auf und ging mit ihm um die Ecke. „Elender Schleimer!“ knurrte Jack und setzte sich. „Du bist nicht zufällig eifersüchtig, oder?“ neckte Ebony ihn. Er sah sie mit großen Augen an. „NEIN!“

„Was ist denn?“ fragte Ellie. „Ich weiß, dass du mir zuhören wirst.“ „Was ist denn los?“ fragte Ellie erneut. „Ram plant etwas, etwas schlimmes, er will euch alle einsperren oder so, ich kann das nicht, ich will das auch gar nicht, ich verlasse die Technos.“ „Eine gute Entscheidung, aber was plant Ram?“ hakte Ellie nach. „was genau weiß ich nicht.“ „DANKE! Du hast uns sehr geholfen. Moment noch du kennst nicht zufälliger weise ein Computerprogramm mit dem man so tolle Sendungen machen kann wie die Technos, oder?“ „Doch, klar, die Technos machen das mit C-T-O-2067. Ist das wichtig?“ „Nein, nur so!“ meinte Ellie und lächelte, wenn er wüsste was er ihr gerade für eine wichtige Information gegeben hatte. Lächelnd ging sie zurück zu den Mall Rats. Später würde sie nach dem Programm an Jacks Computer suchen.

„NEIN JAY! ICH SEHE DAS GAR NICHT EIN!“ schrie Ebony in der Küche. „Ich bin nur schnell draußen!“ sagte er und ging an ihr vorbei. „DAS IST DOCH!“ meinte Ebony und stemmte die Arme in die Hüften. „Manchmal habe ich das Gefühl, er hat ne andere!“ sagte sie dann beleidigt. „QUATSCH!“ widersprach Ellie. Ebony zuckte mit den Schultern. „Hat das Baby halt zwei Mütter, warum auch nicht!“ „Du bist unmöglich!“ meinte Ellie und stieß sie an. „NEIN, für das unmöglich sein, bist du eigentlich zuständig!“ gab Ebony zurück. „DU bist doof!“ sagte Ellie und setzte sich zu Alice an den Tisch. „Na Schwesterherz? Sind alle wieder mal gemein zu dir?“ fragte sie und lächelte. „JA, alle ausnahmslos!“ antwortete Ellie und seufzte.

Nach dem Frühstück nahm Ellie Ebony mit zu Jacks Zimmer, da sie dort nach dem Programm suchen wollte. Nur schien Jack irgendwas dagegen zu haben. „Ich habe jetzt keine Zeit!“ sagte er immer wieder. „Jack, ich brauche dich nicht um an deinen Pc zu kommen! Was nützt du denn? Du weißt ja nicht mehr Mal das Passwort!“ warf Ellie ihn an den Kopf. „Nein nicht jetzt!“ meinte er erneut. „Ich weiß nicht was dein Problem ist!“ schrie Ellie, doch Ebony legte ihre Hand auf Ellies Schulter. „Ellie, reg dich doch nicht auf! Es ist sein Pc! Er kann bestimmen was damit passiert!“ „GENAU!“ stimmte Jack zu. „War ja klar das ihr zusammenhaltet, ihr seid ja eh alle gegen mich!“ Ellie stürmte davon. Ebony zuckte mit den Schultern. „Sie ist ein bisschen, …!“ fing sie an. „Ein bisschen was?“ fragte Jack. „Ein bisschen überdreht! Nein, das ist nicht das richtige Wort, ein bisschen …!“ „SAUER?“ fragte Jack. „Ja!“ Ebony lächelte, nickte und drehte sich dann um. „Ebony eins noch!“ meinte Jack. „Was denn?“ sie drehte sich wieder zu ihm. „ÄH, kann es sein, dass Ellie und ich richtig gute Freunde waren?“ fragte er vorsichtig! „Kommt drauf an was du unter Freunde verstehst, Jack!“ antwortete Ebony und ging dann.  Toll, jetzt weiß ich bescheid! Dachte Jack.

„Ellie!“ rief Ebony und winkte ihr zu. „Was willst du?“ fragte Ellie barsch zurück. „Ich wollte nur sehen, was los ist!“ „WIE was los ist?“ fragte Ellie und sah sie böse an. Ebony setzte sich zu ihr auf die Stufe. „Du bist wirklich merkwürdig!“ „Merkwürdig?“ „NEIN, nicht so, nur du bist, na ja, so verändert!“ „Ich weiß auch nicht was mit mir los ist, es ist total merkwürdig manchmal würde ich Jack am liebsten an die Wand klatschen und wenn ich ihn ein anderes Mal sehe, dann könnte ich ihn sofort umarmen und abknutschen!“  „Das ist doch völlig normal! Bei mir und Jay ist das genau so!“ „Echt?“ „Ja, hast du noch nie mitbekommen wenn wir uns streiten?“ „Doch, aber ich dachte , ich meine ihr seid so ein tolles Paar!“ „Sind wir das wirklich?“ fragte Ebony. „Ja, hast du da etwa Zweifel?“ fragte Ellie zurück. „Ich weiß nicht, ich habe manchmal das Gefühl, er liebt mich gar nicht richtig!“ „Natürlich tut er das!“ Ebony nickte und klopfte Ellie auf die Schulter. „HEY wie wär’s wenn wir beide noch ein Paar Bray Plakate verteilen gehen?“ „Gute Idee, nur wegen uns wird er gewählt!“ Ellie stand auf. „Aber Moment Mal! Jay hat vorhin zu dir  gesagt, dass du nicht rausgehen sollst, ohne ihn!“ „Na und? Ich mache doch nicht was der Typ sagt! Wer glaubt er ist er, dass er mir Befehle geben kann?“ Ellie zuckte mit den Schultern. „Na also ich hole meine Jacke. „Okay! In 10 Minuten wieder hier!“ Ellie lächelte und ging in ihr Zimmer. Sie schnappte sich ihre Jacke und aus ihr fiel die Pfeife, die Jack ihr einmal geschenkt hatte. Sie hob sie langsam auf und stopfte sie in ihre Tasche. Ebony wartete schon auf sie. „Ich habe schon mal ein paar Kopien besorgt!“ rief sie ihr zu und schwenkte ein paar in der Luft hin und her.  „Super, dann können wir ja los!“ „EBONY! ELLIE! Wo wollt ihr hin?“ Ruby kam angelaufen. „Nach draußen!“ antworteten sie gleichzeitig. „Könnt ihr euch mal nach Slade umschauen? Ich suche hier weiter nach ihm, aber ich fürchte er ist weggegangen.“ „Das glaube ich nicht!“ beschwichtigte Ebony. „Doch, also werdet ihr nach ihm schauen?“ Ellie nickte. „Klar!“ „Danke, ihr habt was gut bei mir!“ mit diesen Worten verschwand sie um die Ecke. „Also los geht’s!“
Nach einer halben Stunde, hatten Ellie und Ebony fast alle Zettel verteilt, als sie auf Jay trafen. „Ups, versteck mich!“ meinte Ebony und deutete mit dem Finger nach vorn. Jay stand dort und verteilte Bray Voteblätter, Bray Fotos und ein paar Amuletts. „Oh je, pass auf wir schleichen uns einfach an ihm vorbei!“ sagte Ellie und hielt sich die Zettel vor den Kopf. „EBONY?“ Jay hatte sie bereits gesehen. „Oh, Hey JAY, ich habe dich gar nicht gesehen!“ stammelte Ebony. „Du solltest doch nicht rausgehen!“ meinte er und sah sie strafend an. „Denkst du, du kannst mir sagen, was ich zu tun und zu lassen habe?“ fragte sie ihn. „JA!“ „Und woher nimmst du das Recht?“ wollte sie wissen. „Ebony, es ist doch nicht so, dass ich dich  bevormunden will es ist nur so, dass ich einfach nicht riskieren will, dass dir was passiert!“ „warum sollte mir …!“ fing Ebony an, doch sie brach mitten im Satz ab, weil ein Mädchen hinter Jay auftauchte. „Jay, ich bin fertig, hast du noch Arbeit für mich?“ fragte sie und sah Jay lächelnd an. Ebony zog die Augenbrauen hoch und verschränkte die Arme vor der Brust. „Ja hier, ich komme gleich wieder!“ er gab ihr einige Zettel. „Das will ich doch hoffen, ohne dich ist es doch langweilig! Außerdem fühle ich mich viel sicherer wenn du in der Nähe bist!“ Ebony räusperte sich. „Oh HI, ich bin Soraya!“ dann ging das Mädchen zurück zum Stand und verteilte einige Zettel an die Leute, die sich alle gegenseitig zur Seite drängelten. „Soraya, hm?“ fragte Ebony. „Ebony, das ist nicht dein ernst!“ meinte Jay und wollte seine Hand auf ihre Schulter legen, doch sie zog sie weg. „Woher kommt diese Frau?“ wollte Ebony wissen. „Sie gehört zu keinem Tribe, sie hilft uns einfach.“ Erklärte Jay. „So und warum darf sie dir helfen und ich nicht?“ „Ich...“ wollte Jay sich rechtfertigen, doch seine Freundin ließ ihn nicht aussprechen. „Weil ich doch eh nur zweite Wahl bin, stimmts?“  „Ebony, du redest quatsch.“ „Ach tu ich das?“ fragte sie. „Ja, du weißt doch, dass das nicht stimmt.“ „Ich weiß nur, dass du lieber in ihrer Gesellschaft bist als in meiner, was soll ich dazu noch sagen?“ sie drehte sich um und rannte in Richtung Mall weg. Jay schüttelte den Kopf. „Ihre verdammte Eifersucht!“ fluchte er. „Weißt du warum sie andauernd so ist?“ fragte er dann Ellie. „Tut mir leid, aber ich verstehe auch nicht recht warum du sie nicht

einfach mit nimmst zum verteilen, ich meine, wenn sich jemand verteidigen kann, dann Ebony.“ „Ich habe Angst um sie, ich will sie doch nicht verlieren.“ Ellie nickte. „Kannst du mit  ihr reden?“ fragte er. „Nein, Jay, das musst du machen. Ich verteile hier mit Soraya.“ „Danke, Ellie, du bist echt ein Schatz!“ „Na, na, lass das mal lieber nicht Ebony hören.“ Scherzte sie. Er lächelte. „Du hast Recht! Aber ein Engel bist du trotzdem.“ „erzähl das mal Jack!“ seufzte Ellie. „Es nimmt dich ziemlich mit, nicht wahr?“ er lächelte ihr aufmunternd zu. Sie nickte. „Ich weiß nicht wie er auf sich und Gel kommt!“ „Ich auch nicht, wenn ich die Wahl hätte zwischen dir und Gel, ich würde dich nehmen!“ meinte er. Ellie grinste. „Kein Wunder, dass Ebby immer so eifersüchtig ist!“ „Naja, ich geh dann mal.“ Er verschwand. Ellie ging zu Soraya. „Wo ist Jay?“ fragte sie. „Er muss was erledigen!“ antwortete Ellie. „Oh, ich bin Soraya.“ „Ich bin Ellie!“ stellte ich Ellie vor. Die Menschenmenge nahm ab. Soraya setzte sich auf einen Eimer. „Er ist süß nicht wahr?“ fragte sie. „Wer Bray?“ fragte Ellie zurück. „Nein, Jay!“ antwortete Soraya. Ellie zuckte mit den Schultern. „Wo musste er so schnell denn hin? Er hat sich ja nicht mal, von mir verabschiedet!“ wollte Soraya wissen. „Er ist wegen seiner Freundin weg, die beiden müssen sich noch einen Namen für das Baby ausdenken!“ Ellie lächelte, als sie Sorayas Gesicht sah. „EBONY?“ fragte sie. Ellie nickte. „tut mir leid, dass er schon vergeben ist!“ Soraya zuckte mit den Schultern. „ Mich nimmt eh keiner!“ „Och, das würde ich nicht so eng sehen, irgendwann kommt bestimmt einer!“ meinte Ellie. „Hast du einen Freund?“ fragte Soraya. Ellie schüttelte den Kopf. „Nicht mehr!“ sagte sie. „Hat er dich verlassen?“ fragte Soraya. Ellie zuckte mit den Schultern. „Wir beide sind ein wenig merkwürdig, wir waren schon tausend Mal zusammen und auseinander und wieder zusammen! Mal kommt ein Mann dazwischen mal eine Frau!“ „Du hast ihn auch schon mal betrogen?“ wollte Soraya wissen. Ellie nickte. „Aber es war saublöd und das weiß ich auch. Jetzt hat er eine andere!“ Wie blöd das klang, er hatte eine andere! Ellie musste den Kopf ein wenig schütteln. Eigentlich müsste er sich ja bald wieder erinnern können und dann? Glaubte sie im Ernst er würde Gel einfach so fallen lassen? Wie naiv sie doch war.

Jay fand Ebony, wie er erwartet hatte auf dem Dach. Sie saß dort auf einem Eimer und blickte auf die Dächer der Stadt. „Hey, hier oben weht ein ganz schöner Wind!“ begrüßte Jay sie. Ebony starrte weiterhin auf die Dächer. „Nimm meine Jacke, du frierst doch bestimmt!“ redete er weiter und zog sich seine Jacke aus. Ebony blickte zu ihm auf. „Mir ist nicht kalt!“ sagte sie und wandte ihren Kopf wieder den Dächern zu. „Na gut, aber sag nachher nicht, dass ich sie dir nicht angeboten habe.“ Er setzte sich auf den Boden, da kein Eimer oder sonst was da war. Sie schwiegen eine weile. Dann fragte Ebony mit trauriger Stimme: „ Liebst du mich?“ Er sah sie von der Seite an und sagte: „Das weißt du doch!“ „Ich habe dich was gefragt!“ „Ja, das tue ich!“ „Und warum sagst du es dann nie zu mir?“ Ebonys Stimme klang traurig und enttäuscht. „Habe ich das in letzter Zeit nicht zu dir gesagt?“ fragte er. Ebony schüttelte den Kopf und starrte weiter auf die Häuser. „OH je!“ Jay stand auf, kniete sich vor Ebony und nahm ihren Kopf zwischen die Hände. „Ich liebe dich!“ sagte er dann laut und deutlich. „Ehrlich?“ Er grinste. „Nein, das sage ich nur, weil ich dich vom Dach runter kriegen will! Natürlich liebe ich dich!“ Ebony sah ihn fast erleichtert an. „ich weiß, ich bin eifersüchtig bis zum geht nicht mehr, aber ich muss einfach wissen, ob du mich wirklich, wirklich, von ganzen Herzen liebst, oder ob du nur bei mir bleibst weil ich ein Baby von dir erwarte!“ „Ebony, auf so einen Gedanken, darfst du nicht mal kommen! Ich liebe dich und ich bin mit dir zusammen, weil ich dich liebe, nicht weil ich mich verpflichtet fühle!“ „Dann ist ja gut, ich dachte nur …!“ Jay legte seinen Finger auf ihren Mund. „Du denkst zu viel!“ meinte er dann. „Und Soraya?“ „Ach, die ist ziemlich nervig!“ „Ich nicht?“ „Nein!“ Jay küsste sie und Ebony erwiderte  den Kuss.

Auch Danni und Luke waren mal wieder zusammen. „Wann sagen wir es den anderen, denn endlich?“ fragte Luke, während er Benni wickelte. „Noch nicht!“ Danni umarmte ihn von hinten und sah, über seine Schulter zu, wie er die Windel wechselte. „Warum, denn?“ fragte er. „Ich will mich nicht mehr verstecken, es soll ruhig jeder wissen, dass ich dich liebe!“ fügte er hinzu. „Ja, ich weiß, aber lass uns das Spiel doch noch ein wenig spielen! Ellie scheint ja auch nichts zu verraten.“ „Sie hat auch genug andere Probleme, oder?“ Danni nickte und lächelte, da Benni so mit den Beinen strampelte, dass Luke die neue Windel nicht zumachen konnte. „Kann es sein, dass er mal wieder Auslauf braucht?“ fragte er und grinste. „Vielleicht!“ „Und seine Mama? Braucht die einen Sparziergang, zum Beispiel im Wald?“ „Wald, ganz allein? Nein, da habe ich Angst!“ „nun, ich würde dich beschützen!“ „Und Benni?“ fragte Danni und seufzte. „Vielleicht ist Ellie ja da!“ meinte Luke. „Wir können ihn doch nicht andauernd abschieben.“ „Komm schon nur das eine Mal noch!“ „Okay!“ Danni nickte und machte schnell die Windel zu, da Ihr baby aufgehört hatte zu Strampeln.

Jack saß an seinem Computer. Irgendwie musste er ihn doch bedienen können, früher war er ja auch damit zu Recht gekommen. Anbekommen hatte er ihn auch, aber alle seine Dateien waren mit Passwörtern geschützt. Er hatte eine Datei entdeckt, die Tagebuch hieß. Vielleicht, erfuhr er hier mehr aus seinem Leben. Doch auch diese Datei war mit einem Passwort geschützt. Seufzend lehnte er sich zurück. Vielleicht konnte Ellie ihm helfen. Doch woher sollte sie seine Passwörter wissen? Ebony hatte gesagt, sie habe auch schon mal an dem Pc gearbeitet. Ihm kam ein Gedanke, sollte er …! Nein, das war nicht möglich, oder doch? Wenn ja, war es eigentlich zu einfach. Er gab seinen Gedankenblitz blitzschnell ein. „Passwort abgelehnt!“ stand nun auf dem Bildschirm. „Ellie also nicht!“ dachte er. Und Gel? Was war mit Gel? Er gab den Namen ein, doch er blieb auch diesmal erfolglos. „So ein Mist!“ fluchte er und schlug mit der Hand auf den Tisch. Er konnte sich einfach nicht erinnern. „Jack? Alles in Ordnung?“ Tai-San betrat den Raum. „Ja, schon gut, äh, …!“ „Tai San.“ Half sie ihm: „Ja klar, sorry.“ „Schon gut! Ich wollte nur mal sehen, wie es dir geht.“ „Setz dich doch!“ meinte Jack. „Danke!“ sie setzte sich auf das Bett. „Du arbeitest am Computer?“ „Ja, ich dachte,  ich könnte was rausfinden, über mich. Ich habe auch ein Tagebuch, aber alles ist mit einem Passwort geschützt, und an das kann ich mich nicht erinnern.“ „Ich hatte auch schon mal Amnesie!“ erzählte Tai San. „Oh, wirklich?“ sie nickte. „Ellie auch!“ „Ellie?“ fragte Jack zurück und runzelte die Stirn. „Ja!“ „Okay, und wie habt ihr euer Gedächtnis wiedergefunden?“ wollte Jack wissen. „Ich habe alles mit einmal wieder gewusst und Ellie durch einen kleinen Schock!“ Jack nickte. „Wenn man sein Gedächtnis verliert, ist das wirklich nicht angenehm!“ meinte er dann. „Ich weiß!“ „Ich meine, ich weiß fast gar nichts mehr und wenn ich mich dann an was erinnere, dann hat das irgendwas mit Ellie zu tun!“ „Und was sagt dir das?“ fragte Tai San. Jack zuckte mit den Schultern. „Keine Ahnung, vielleicht, das ich viel mit ihr zu tun hatte?“ „Vielleicht!“ sagte Tai San. „Ich weiß, dass ich mal mit ihr zusammen war!!“ erklärte Jack. Tai-San nickte. „Und woher weißt du das?“ „Gel hat es mir gesagt!“ Tai San nickte. Also lag sie doch richtig. „ Nein, Brady, lass Jack zufrieden!“ rief draußen eine Stimme. Brady kam ins Zimmer gerannt. Gefolgt von Ellie, die Benni auf dem Arm hatte und versuchte Brady am Kragen zu packen. „Huch, Hallo Brady!“ begrüßte Jack sie. „Du kleines Monster! Bleib hier!“ zischte Ellie. „Hallo Jak!“ sagte Brady. „Ja, jetzt hast du Hallo gesagt, jetzt lass uns wieder gehen, Jack braucht auch seine Ruhe!“ Ellie zupfte Brady am Ärmel. Brady drehte sich um und stemmte die Arme in die Hüften. „El, nein i nikt geh, i Jak geben Bärken!“ Sie drehte sich um und hielt ihre Hand auf. „Bitte Jak, nehme Bärken!“ Ellie seufzte und setzte sich zu Tai San. „Na, musst du aufpassen?“ fragte sie. Ellie nickte. „Leider, sie macht einen fertig, erst musste sie Ebony unbedingt ein Bärchen geben, ich konnte sie noch rechtzeitig von der Tür wegzerren, Ebony und Jay suchen nämlich Namen aus und da wollen wir lieber nicht stören, na gut, dann wollte sie baby Bray Bärchen geben, mit dem kleinen Fehler, der ist nicht da und nun auch noch Jack!“ „ich weiß aber gar nicht ob ich die mag!“ sagte Jack zu Brady. „Jak, du magst! Alle magen!“ „OH na gut!“ Jack probierte eins. „Kein wunder, dass du danach so süchtig bist kleine Maus.“ Brady lächelte. „Jack, du bist am Computer, irgendwas Neues?“ fragte Ellie. „Frag mal, überall Passwörter!“ „Oh!“ Ellie lächelte. „komm Brady, wir gehen wieder“ Sie stand auf, nahm Brady an die Hand und ging. „Habt ihr Streit?“ fragte Tai San. „So kann man das nicht nennen, sie ist super lieb zu mir, aber ich weiß nicht, ich bin überhaupt nicht nett zu ihr.“ Tai-San  nickte. „Aber ich weiß auch nicht, woran es liegt!“ verteidigte Jack sich. „Vielleicht solltest du es herausfinden!“ mit diesen Worten stand Tai-San  auf und verschwand. „Was heißt, das jetzt wieder?“ fragte Jack sich selbst.

 Ellie saß mit Brady und Benni auf der Couch und machte Backe, backe Kuchen. Benni, der auf ihrem Schoß saß klatschte in die Hände und freute sich. Brady sang leise vor sich hin, während sie auf dem Boden saß und mit einem Auto spielte. „Und noch mal, Backe, backe Kuchen, der Bäcker hat gerufen, wer will einen Kuchen backen, der muss haben 7 Sachen, …!“  Ebony trat zu ihnen. „HI!“ sagte sie und setzte sich. „Hallo Ebny!“ sagte Brady und sang weiter. „ lalalalalala!“ Ebony grinste. „Hallo Brady. Was macht ihr?“ „Wir singen!“ antwortete  Ellie und Benni klatschte laut in die Hände. „Hey, kleiner nicht so doll!“ Benni sah sie traurig an und lachte dann. „und was singt ihr?“ fragte Ebony. „Backe, Backe Kuchen!“ entgegnete  Ellie. „Cool!“ Ebony lächelte. „alles in Ordnung?“ fragte  Ellie. „Ja, was soll denn sein?“ „Ich meine nur!“ „Nein, alles Okay! Ich muss dann auch wieder! Tschüs, ihr kleinen.“ Ebony stand auf und ging dann. „Na Benni, das war aber merkwürdig, oder?“ Benni klatschte in die Hände. „ Du, El, i nickt wissen, warum Jak nickt weiß, er mag Bärken?“ fragte Brady sie. „Süße, er hat doch sein Gedächtnis verloren!“ „Gedäknis?“ wiederholte Brady. „Sein Gedächtnis, ja er weiß gar nichts mehr!“ antwortete  Ellie. „Das nickt dut!“ meinte Brady und spielte weiter.  Ellie nickte. Überhaupt nicht gut. „El, er nickt wissen, du bist El?“ fragte Brady dann. „Nein, er wusste es nicht, aber ich habe es ihm gesagt!“ „Dann er wissen, wer du?“ wollte Brady wissen. „Ja, jetzt schon.“ „Aber Jak hat bei dich geslafe, er das nickt wissen?“  Ellie lächelte. „Nein, und nach Möglichkeit, soll er das auch nicht wissen!“ „Warum?“ fragte Brady. „Weil er alles selber rausfinden muss!“ „Warum er mit Gel?“ fragte Brady. „Ich weiß es nicht!“ antwortete  Ellie. Brady nickte. „Er hat el nickt lieb?“ „Ich glaube nicht! Nicht mehr!“ „Warum?“ „Darum!“ Brady grinste. „wieso?“ „Du Schlawiner Kind, du kleines! Hast du dir das bei mir abgeguckt?“ fragte  Ellie. Brady schüttelte den Kopf. „ aber El, hat lieb Jak, i das wissen!!“ Ellie nickte kaum merklich. „Toll, Brady, du bist echt super, was würde ich ohne dich nur machen?“ fragte sie das kleine Mädchen „Dich mit dir selber unterhalten?“ antwortete jemand hinter  Ellie. Sie drehte sich um. Jack stand vor ihr und lächelte sie breit an. „Jack, was machst du denn, hier?“ fragte sie erschrocken. „Ich dachte, ich darf mich in der ganzen Mall frei bewegen!“ antwortete er, humpelte um die Couch rum und setzte sich dann. „Ja, klar, darfst du auch. Äh, wie lange stehst du schon da?“ „Ziemlich lange!“ entgegnete er und warf Brady einen kleinen Ball zu. Ellie nickte und sah ihn von der Seite an. Er fing, den nicht besonders gut geworfenen Ball von Brady und warf ihn ihr zurück. „Na los Benni, fang an zu klatschen: Backe, Backe Kuchen!“ fing Ellie an, doch Benni fing mit einemmal an zu schreien. „ Huch, was ist denn nun kaputt?“ fragte Jack und sah auf. „Er mag mich nicht singen hören!“ antwortete Ellie, grinste und stand dann mit Benni auf. „Ist gut mein, kleiner, was ist denn? Brauchst du eine neue Windel?“ „Ich glaube Danni hat gesagt, er bekommt Zähne, oder?“ sagte Jack. Ellie nickte. „ Auaaaaaaaaaa!“ schrie Benni. „Wo tut es denn weh?“ fragte Ellie. „DA!“ meinte er und zeigte auf seinen Mund. „Okay, es sind wirklich die Zähne. Ich geh schnell ein Mittel holen!“ sagte Jack und stand auf. „Ach, quatsch, ich bin viel schneller!“ Ellie gab ihm Benni und sprintete los. Unten im Krankenzimmer angekommen traf sie auf niemanden, und so beschloss sie einfach mal zu suchen. Schon bald hatte sie gefunden wonach sie Suchte. Schnell lief sie zurück zu Jack! „ich habe was gefunden!“ rief sie ihm zu. „Gut, aber er hat schon aufgehört!“ sagte Jack. „Toll!“ Ellie stellte, das Fläschchen auf den Tisch und setzte sich.  „Brady war ganz brav, sie hat mir nur, das Auto um die Ohren geworfen!“ meinte Jack und gab Benni zu Ellie. „Brady? Warum bist du denn so gemein?“ fragte Ellie. „ El, I nickt demein, i nur nickt mag Jak nickt wissen alles!“ antwortete Brady und krabbelte zu Jack auf den Sessel. „Aber Jack kann da doch auch nichts dafür!“ meinte Ellie. „Aber er müssen sich äh, er müssen wissen wieder!“ „Ich hoffe, das kommt bald alles wieder, warum regst du dich denn so auf?“ fragte Jack. „I nickt regen mich auf! I nickt wollen El traurig, i nickt wollen Jak traurig, i wollen alle glucklich!“ meinte Brady. „Aber warum ist Ellie denn  traurig?“ fragte Jack Brady. „Das stimmt doch gar nicht!“ warf Ellie ein. Jack sah sie böse an und wandte sich dann wieder Brady zu. „ El, immer traurig, El traurig wegen Tennos, El traurig wegen Jak, El traurig wegen alles!“ Ellie holte Luft. „Stimmt das?“ fragte Jack. „Brady, was erzählst du für einen Blödsinn? Ich bin gar nicht traurig, guck mal ich lache sogar!“ sagte Ellie. „Stimmt das?“ wiederholte Jack. „Sie erzählt totalen Schwachsinn!“ verteidigte Ellie sich. „Gut, du hattest deine Chance, wenn du meinst, dass sie lügt dann ist das deine Schuld, ich kann nichts dafür!!!“ sagte Jack beleidigt und stand auf. „Jack ich habe nicht!“ fing Ellie an, doch Jack humpelte schon davon. „Scheiße!“ fluchte Ellie. „El, das mackt man nikt sagen!“ sagte Brady. „Ach sei, doch nicht ewig so streng zu mir!“ seufzte Ellie.
 „Jay?“ Ebony trat in das Zimmer. Er war nicht da. „War ja klar!“ meinte sie und schmiss sich auf das Bett. Würde sie halt noch ein bisschen Namen lesen, warum auch nicht? Das war in letzter Zeit ja auch ihre Hauptbeschäftigung.

„JACK!“ Ellie kam in sein Zimmer, mit Brady auf dem einen und Benni auf dem anderen Arm. „Was?“ knurrte er zurück. „Ich wollte nur sagen, dass …!“ fing Ellie an doch Jack unterbrach sie. „Ja, ich weiß, dass du alles nicht so gemeint hast und das es dir leid tut, blah, blah, blah!“ „Das ist nicht wahr!“ entgegnete Ellie. „Lass mich zufrieden, ich bin dabei, das Passwort zu knacken!“ „Schön!“ Ellie drehte sich um und rief ihm dann im Rausgehen zu: „Probier´s doch mal  mit Fiesling!“ Jack war sauer, sauer auf sich selber.

Der nächste Tag war der Wahltag! Alle Mall Rats waren früh aufgestanden und waren fröhlich, alle bis auf Ellie und Jack. Alice saß mit ihm, Ebony, Gel und Jay an einem Tisch. „Setz dich zu uns!“ rief Ebony Ellie fröhlich zu. „Nein, danke, ich bin ja eh nicht erwünscht!“ „Was redest du für einen Blödsinn?“ fragte Jay. „Das musst du nicht mich fragen!“ sagte Ellie nur und setzte sich allein an einen Tisch. „Was ist denn mit ihr?“ fragte Alice. „Vielleicht hat sie mal wieder ihre drolligen 5 Minuten!“ meinte Gel. „Was meinst du Jack?“ „Könnt ihr mich nicht einfach alle zufrieden lassen?“ murmelte er. „Schon okay!“ meinte Jay. „Du solltest dich zu Ellie setzen die hat genau so schlimme Laune!“ Sagte Ebony. Jack schlug mit der Hand auf den Tisch. „Ihr sollt mich zufrieden lassen!“ „Wisst ihr was? Ich komme, doch zu euch!“ Ellie setzte sich zu ihnen. „Gut geschlafen?“ fragte sie dann. „Ja, ich habe geträumt, dass wir das Baby, Jebony genannt haben! Uah,!“ Ebony schüttelte sich bei dem Gedanken. Jay grinste. „Toller Name!“ „Meinst du das ernst?“ fragte Ebony. „Ja, wieso nicht!“ „Jay, das ist nicht dein ernst!“ „Doch!“ „Du hast echt einen merkwürdigen Geschmack!“ meinte Ebony. „Ich habe von Passwörtern geträumt!“ meinte Jack. „Wie spannend! Hast du sie dir aufgeschrieben?“ fragte Gel. Jack sah sie ungläubig an. „GEL; ich habe geschlafen! Ich kann nicht schreiben und schlafen zugleich!“ „Tschuldige, das leuchtet mir ein.“ Gel lächelte. „Ich habe gar nichts geträumt!!“ sagte Alice. „Und du? Hast du von Pinocchio geträumt? Nach dem er gelogen hat wird seine Nase immer länger!“ sagte Jack zu Ellie gewandt. Sie sah ihn mit funkelnden Augen an. „Ich wüsste nicht was dich meine Träume angehen!“ „Oh je, schon wieder Albträume?“ „NEIN!“ schrie Ellie zurück. „Nein, Komisch! Ich dachte, du würdest jede Nacht davon träumen!“ „Wenn du es genau wissen willst, ja ich habe einen Albtraum gehabt! Ich habe von dir geträumt!“ brüllte Ellie schmiss ihren Löffel in den Joghurt und stürmte davon. „Jack du bist so fies!“ meinte Alice. „Ach das muss sie abkönnen!“ meinte er nur! Ebony schüttelte den Kopf. „warum bist du so fies zu ihr?“ fragte sie ihn. „ich bin überhaupt nicht fies!“ „Nein, bist du nicht, sie ist viel zu nett zu dir, dafür, dass du so zu ihr bist!“ entgegnete ALICE. Jack sah sie böse an. Irgendwo hatte sie ja Recht, Ellie konnte nichts dafür, dass er sie liebte.

„Also ich erwarte einen fairen Wettkampf!“ Ram stand auf einer Erhöhung in der Stadt, neben ihm Bray, Java, Moz, David von den Gulls und Henk von den Demon Dogs. „Ihr werft eure Stimmer hierein und fertig. Ihr braucht den Namen nur anzukreuzen, den ihr wählen wollt. Für diejenigen, die nicht lesen können, haben wir die einzelnen Teilnehmer mit Nummern markiert! Java Nummer 1, Bray Nummer 2, Moz die 3, Henk, die 4 und David die 5! In allen Sektoren sind Wahlkabinen aufgestellt und für alle stehen, Stände, mit Fanartikeln, eurer Lieblinge aufgestellt! Viel Spaß!“ Ram schlug die Hände über dem Kopf zusammen. Die Menge jubelte, und überall in der Stadt, stimmten die Städter mit ein, denn es waren Sendetafel aufgestellt worden, damit alle mitbekamen, was Ram ansagte. Vor Rams Bühne standen auch die meisten der Mall Rats. „Hast du Ellie gesehen?“ fragte Jack Alice. Sie schüttelte den Kopf. „Wahrscheinlich schmollt sie, aber sie wird kommen! Pass auf, dass dich niemand umläuft!“ sie lächelte und verschwand in der Menge. „Jack? Hast du Alice gesehen?“ Ellie kam auf ihn zu, sich durch zwängend, da alle auf einmal wählen wollten. „Sie ist da lang!“ sagte er und deutete in die Richtung. Ellie nickte. „Danke!“ sie wollte gehen, doch Jack hielt sie am Arm fest. „Warum hast du gestern gelogen?“ fragte er. Sie sah ihn erstaunt an. Dass er sie so direkt darauf anspricht hatte sie nicht erwartet. „Ich habe nicht …!“ „Du tust es schon wieder!“ meinte er. „Nein!“ „Und schon wieder!“ Ellie sah ihn hilflos an. „Also? Ich erwarte eine Antwort.“ „Hast du mit irgendjemandem gesprochen?“ fragte sie. „JA, mit Tai-San gestern und mit Alice heute!“ antwortete er. Sie nickte. „Okay, du willst eine Antwort? Dann bekommst du sie jetzt, aber wunder dich nicht. Ja ich bin eifersüchtig. Eifersüchtig auf Gel, weil sie bei dir sein darf und ich nicht, und ich weiß dass ich es ihr gönnen sollte und ich weiß dass ich nicht eifersüchtig sein sollte, aber ich bin es nun Mal und dafür hasse ich mich selbst! Aber ich liebe dich nun mal.“ Jack sah sie mit großen Augen an. Das war es was er sich in den letzten Tagen immer und immer wieder gewünscht hatte. Dann bemerkte er, dass sie Tränen in den Augen hatte. „Darf ich jetzt gehen?“ fragte sie, leicht schluchzend. Er nickte. Wie sollte er das nur einrenken ohne, dass er Gel verletzte? Am allerbesten wäre es, er würde sein Gedächtnis wieder finden, aber das war gar nicht so einfach! Ellie war schon längst an ihm vorbei, zu den Wahlkabinen gelaufen, als er Gel auf sich zukommen sah. „Jack, Liebling, sie nur ich habe uns was zu trinken besorgt!!“ sagte sie und reichte ihm ein Glas mit blauer Flüssigkeit! Er nickte dankend.

Ebony irrte zwischen allen Menschen hin und her und suchte Jay. Nirgendwo konnte sie ihn finden. Wo er bloß wieder steckte? Sie blieb stehen, als sie Jack erblickte, der langsam auf sie zu gehumpelt kam. Sie strich sich ratlos, über den eigentlich noch gar nicht vorhandenen Bauch. „Hey!“ begrüßte Jack sie. „Hi Jack, hast du Jay gesehen?“ fragte Ebony. „Nein, hast du Ellie gesehen?“ fragte er zurück. Ebony schüttelte den Kopf. „Ist es wichtig?“ wollte sie wissen. Jack nickte. „Was ist eigentlich los mit euch beiden, ihr habt euch ja so nicht mehr gezofft seit Lukes Zeiten!“ „Lukes Zeiten?“ wiederholte Jack. „OH, tut mir leid ich, wollte nicht, ich darf ja eigentlich gar nicht, Schitt“ „Nicht so schlimm!“ erwiderte Jack und lächelte. „Gut, ich gehe dann mal weiter Jay suchen!“ Ebony verschwand.

Im Gewusel der Leute konnte sie gar nichts sehen. Die meisten waren eh viel größer als sie und sie war somit im Nachteil. Mit einem Mal, war sie jedoch auf ein Stück Straße gestoßen, auf dem keine Menschenseele zu sehen war.  Sie drehte sich um die eigene Achse. „Komisch!“ sagte sie. „Wieso denn?“ hinter ihr standen 5 Typen. „ach nur so, weil da vorn doch so viele Leute sind und hier niemand!“ antwortete sie. „Du bist hier in der Fennel-Street!“ sagte einer. Ebony blickte automatisch zu dem Straßenschild. Natürlich, wie konnte sie nur so unachtsam sein? Die Fennel-Street war dafür bekannt, dass in ihr viele „Bad-Tribes“ wohnten. Ein ziemlich schlechtes Viertel in dem man wenn man nicht aufpasste auch mal ganz aus versehen, abgeschossen werden konnte. Sie lächelte und sah sie an. „Danke, dass ihr mich daraufhingewiesen habt. Ich habe mich nur ein wenig verlaufen. Ich gehe dann mal wieder!“ sie wollte an den Typen vorbei, doch sie ließen sie nicht. „Nicht so schnell, so ein hübsches Ding, haben wir hier lange nicht mehr gesehen!“ „Schön, und das hübsche Ding wird jetzt auch wiedergehen, da sie ihren Freund suchen muss!“ sie schob sich an ihnen vorbei. „Und was wenn wir den Spieß mal umdrehen?“ fragte einer der Boys. Ebony drehte sich um. „Wie bitte?“ „wenn dein Herzbube, dich mal suchen muss.“ „Tsss, ihr spinnt doch!“ Ebony winkte ab, doch da war auch schon der eine, der Typen, bei ihr und hielt sie fest. Da Ebony eine ziemlich schnelle Reaktion hatte, drehte sie ihm in null-Komma-nichts, den Arm um und er fiel zu boden. „Das hättest du nicht tun dürfen!“ sagten die anderen in bedrohlichem Tonfall. Gegen 4 Gegner hatte Ebony keine Chance. Sie hielten sie fest und drehten ihre Hände auf den Rücken. „Das werdet ihr noch bereuen!“ meinte Ebony eigensinnig. „Ja, klar! Nur wird dich heute keiner vermissen, weil alle mit der Wahl beschäftigt sind und morgen? Vielleicht! Wir werden dich schon gut verstecken.“ Ebony trat ihm trotzig gegen das Schienbein. Der andere, der etwas größer war hielt ihr einen Zapper unter die Nase. „Willst du, dass wir den hier gebrauchen?“ fragte er sie. Ebony blickte wie erstarrt auf den Zapper, der bedrohlich auf ihr Herz zielen würde, würde man ihn jetzt abdrücken. Sie schüttelte den Kopf und ließ sich von zwei der Typen wegführen.

Ellie hatte gewählt und saß mit Ruby auf einer Mauer. Die beiden sahen zu wie die Leute unten auf der Straße zusammen tranken, lachten, redeten  und einfach glücklich waren. „Wie in einem Wunder!“ meinte Ruby. „Was?“ „Dass die Menschen so miteinander reden und fröhlich sind. Und das bei dem was die Technos abziehen!” Ellie nickte. “Sieh nur wie Java sich aufführt, als hätte sie schon gewonnen! Ich hoffe niemand wählt sie!“ sagte sie. „Ja, das hoffe ich auch.“ Eine kurze Pause trat ein. „Du wurdest sehr hart rangenommen in dem Lager, nicht war?“ fragte Ruby schließlich. Ellie sah sie erschrocken  an. Noch nie hatte sie jemand so direkt danach gefragt. Dann nickte sie. „Ich habe aber auch etwas Unverzeihliches getan und davon träume ich sogar immer noch!“ „Ich habe davon gehört ja!“ „Ebony hat es mir verziehen, aber ich habe es mir nicht verziehen. Und werde ich das jemals können?“ „Du hast sie doch nicht umgebracht!“ meinte Ruby. „Ja, aber versuchen einen Menschen umzubringen,  jemanden das Leben zu klauen, das ist genau so schlimm!“  „Ich finde nicht!“ erwiderte Ruby. „Natürlich! Wenn ich es doch nur gedacht hätte, dann wäre es schon schlimm gewesen, aber ich habe es versucht, Ruby, ich wollte sie umbringen, dafür gibt es keine Entschuldigung. Ich rege mich immer über Ram auf, weil er die Menschen so quält, aber im Grunde bin ich auch nicht viel besser!“ „Ellie, so was darfst du nicht mal denken, du bist tausend Mal besser als Ram und Java und der Rest der Bande.“ „Aber ich habe meine Strafe bekommen oder? Ich habe den Menschen verloren, den ich am meisten liebe!!!“ „Er lebt doch noch!“ Ellie sah sie mit einem Hundeblick an. „Ellie, ich fass es einfach nicht wie du dich hängen lässt! Du bist doch eigentlich mehr der Typ Frau, der kriegt was er will!“ „Und was soll ich deiner Meinung nach machen?“ „Geh hin zu ihm und küsse ihn, mach irgendwas, damit er sieht, dass du die richtige für ihn bist!“ war Rubys Antwort. „Du hörst dich an wie Alice.“ Ruby grinste.

Der Tag ging zu Ende und durch die Stadt hallte ein quietschendes Geräusch, die Wahlzeit war vorbei, wer jetzt nicht gewählt hatte, der hatte Pech gehabt. Doch es gab nur en paar, die nicht gewählt hatten. Eine davon war Ebony. Sie saß in einem dunklen Zimmer auf einer Kiste. Das Fenster war mit Brettern vernagelt, sodass kaum Licht in den Raum fiel. Dieser kleine Lichtstrahl, der sie blendete war ihre einzige Hoffnung, denn im Moment hörte es sich nicht so an, als würden sich die Typen so schnell wieder blicken lassen. Angst kam in ihr Hoch. Was wenn sie gar nicht wiederkamen? Was wenn sie sie hier verhungern ließen? Sie schüttelte den Gedanken ab. Um Hilfe rufen konnte sie auch nicht, da sie ihr den Mund verbunden hatten. Auch ihre Hände waren an ein Rohr neben ihr  gefesselt worden, die Füße waren ebenfalls an der Kiste

Festgebunden. Sie versuchte mit der Kiste ein Stück dichter an das Fenster zu kommen, doch die seile schnitten ihr so sehr in die Hände, dass sie zusammen zuckte. So klappte es nicht, wie dann? Sie wusste keinen Ausweg mehr. Draußen hörte sie Stimmen. Sie kamen also doch zurück. Die Tür wurde aufgestoßen, das Licht angeknipst. „Das ist sie!“ sagte der Typ, den Ebony vorhin den Arm umgedreht hatte. „Hübsches Ding, wo hast du sie her?“ fragte der andere, der im Schatten, des ersten stand und den Ebony nicht kannte. „Stell dir vor, sie ist uns in die Arme gelaufen!“ war die Antwort. „Marco, du machst Witze!“ „Nein, ganz im ernst!“ Der andere nickte. „Und wie ist dein Name?“ fragte er. Ebony schüttelte den Kopf. „Geknebelt? Wie Sünde!“ meinte der, der sie gefragt hatte. Er ging auf  sie zu und riss ihr den  Leukoplaststreifen vom Mund. Ebony hätte schreien können, doch sie tat es nicht. „Also, wie ist dein Name?“ „Das weißt du nicht?“ antwortete sie. „Frech auch noch? Klasse!“ er schien sich zu freuen. „Wie ist dein Name?“ fragte Marco. „Meinen Namen wollt ihr wissen? Warum?“ „Weil wir ihn brauchen werden!“ war die knappe Antwort. „Ihr wollt meine Freunde erpressen!“ sagte Ebony. „Schlaues Ding!“ „Ich bin kein Ding!“ „Entschuldige! Aber so lange du uns deinen Namen nicht verrätst, werden wir dir einen kleinen Spielkameraden hier lassen, was hältst du davon?“ „Jetzt wollt ihr mich auch noch erpressen? Toll, wie gut, dass meine Freundin eine Zeitung hat und …!“ „Eine Zeitung????“ fragte Marco. Ebony biss sich auf die Unterlippe. „Zufällig, The Amulett?“ Sie zuckte mit den Schultern. „Vielleicht!“ „DU Blödmann Marco! Natürlich, die. Sonst schreiben nur die Technos eine Zeitung und sie hat keine Technouniform an.“ „Also bist du eine Mall Rat?“ Ebony antwortete nicht und blickte zu Seite. Sie hatte, fand sie, genug gesagt. „Ebony!“ sagte mit einem Mal Marco. Sie reagierte auf ihren Namen und sah ihn an. „Wusste, dass das funktioniert!“ sagte Marco dann. Der andere kniete sich vor sie. „Ebony, also? Rede gefälligst!“ Sie nickte. „Komisch, dachte immer, die große Ebony wäre so eine Kämpferin!“ „Manchmal habe ich keine Lust zu kämpfen, weil ich müde bin!“ „Müde? Soso! Ich wünsche dir eine angenehme Nacht!“ mit diesen Worten knallte die Tür zu und es wurde wieder dunkel. Ebony schloss die Augen. Sie musste einfach durchhalten und Jay würde sie früher oder später auch finden, oder?

Ram stand draußen auf der Bühne, in seiner Hand ein Zettel! „Liebe Stadt, ich halte hier die Ergebnisse in den Händen.“ Er machte eine Pause und genoss die Aufmerksamkeit. „Also, Henk hat  136 Stimmen!“ in der Menge wurde spärlich applaudiert, anscheinend gab es nicht viele, die ihn hier gewählt hatten. Wahrscheinlich waren die meisten Demon Dogs in ihrem Sektor zur Wahl gegangen. „Moz hat 145 Stimmen!“ verkündete Ram. Es wurde laut geklatscht. Neben Ellie und den anderen Mall Rats standen eine ganze Menge Mosis. „David hat 210 Anhänger!“ sagte Ram. Laute Buh- Rufe schallten in den Abend. Langsam wurde es dunkel. „Und nun zu den beiden Finalisten! Java oder Bray? Na was glaubt ihr?“ Einige in der Menge schrieen Javas Namen, einige Brays. „Nun Bray hat 302 Stimmen und Java hat 303 Stimmen! Ich erkläre hiermit Java als rechtmäßig anerkannte Anführerin der Stadt!“ Die menge applaudierte. „Ich glaube es einfach nicht!“ meinte Ellie. „Glaube es ruhig!“ Sagte Jack, der mit einem Mal neben ihr Stand. Erschrocken drehte sie sich um. „Also doch eine Unerlaubte Sendung!“ meinte er. Sie nickte und wurde rot. „Ich verstehe das nicht! Warum muss diese Kuh eine Stimme mehr haben?“ fluchte Ellie. „Kuh, ist nicht das richtige Wort!“ meinte Jack. „Schlange trifft es besser, hast Recht!“ Er lachte. „Ich wette, wir bekommen jetzt ziemlich ärger! Besonderes du,  mit dem Amulett!“ „Daran habe ich noch gar nicht gedacht!“ sagte Ellie und sah ihn an.

Die Mall Rats waren alle enttäuscht. „Bray, du kannst doch nichts dafür!“ meinte Trudy. „Du bist doch noch unser Anführer!“ warf Siva ein. „Wir stehen hinter dir!“ ermutigte Amber ihren Freund. Bray war nämlich nervös und lief in der Küche hin und her. „Na gut!“ er setzte sich. „Aber ihr habt doch alle eure Stimme für  mich gegeben, oder?“ fragte er. Die anderen nickten. „Moment mal, wo ist eigentlich Ebony?“ fragte Jay und sah sich um. „Vorhin hat sie dich gesucht!“ antwortete Jack. „Wann war das?“ wollte Jay wissen. „Kurz nach Anfang der Wahl!“ Jay nickte. „Komm schon um Ebony brauchst du dir keine Sorgen zu machen!“ meinte Danni. „So wie wir sie kennen, feiert sie bestimmt gerade ausgelassen mit Java, ihren Sieg!“ meinte Trudy. „Sag das noch mal!“ forderte Jay sie auf. „Was denn? Java hat Macht, Ebony wollte sie schon immer, glaubt ihr sie hat sich so sehr geändert????“ Trudy blickte die anderen an. „Du hast doch gehört, dass sie darauf verzichtet hat sich aufstellen zu lassen!“ nahm Ellie Ebony in Schutz. „Du musst sie gerade in Schutz nehmen!“ blaffte Trudy sie an. „Was willst du damit sagen?“ fragte Ellie mit empörtem Ton. „Wir wissen alle wie sehr du sie magst oder?“ antwortete Trudy laut. „Mama, nikt El, schreien, sie nikt böse!“ meinte Brady. „Komisch wie konnte ich nur denken, dass ihr das Thema irgendwann mal vergesst?“ schrie Ellie und stand auf. Dann sagte sie zu Jay gewandt: „Ich denke, du brauchst dir keine Sorgen um sie machen!“ Er nickte ihr dankend zu und sie ging. „Meine Güte ist sie empfindlich!“ stöhnte Trudy.  „Lass sie zu Frieden!“ sagte Jack und klang als ob er ihr drohen wollte. „Willst du mir etwa drohen???“ fragte Trudy. „Nein, ich sage nur du sollst sie zufrieden lassen, das ist alles!“ „Seit wann nimmst du sie denn in Schutz???“ fragte Trudy. „Ich nehme sie nicht in Schutz!“ verteidigte Jack sich. „Nicht wirklich!“ fügte er hinzu. „Ich denke, wir sollten schlafen gehen, wir sind ja alle fertig mit den Nerven und es bringt nichts wenn wir uns angiften!“ meinte Bray und sah Trudy und Jack böse an. Die anderen waren einverstanden. Alice ging müde in ihr Zimmer. Ellie saß auf ihrem Bett, an die Wand gelehnt. „HI!“ sagte sie. „Na!“ Alice ließ sich auf ihr Bett fallen. „Was ist los mit dir???“ fragte sie dann. Ellie sah sie an. „wieso?“ „Nun ja, du gibst dich so oft in letzter Zeit geschlagen, das kenne ich gar nicht. Du warst eigentlich schon immer der Typ, der sich durchsetzten konnte!“  Ellie grinste. „Stimmt!“ „Also was ist los! Ich spüre doch, dass dich was bedrückt!“ „Nichts, außer das was du eh weißt!“ gab Ellie zurück. „Und was weiß ich???“ fragte Alice. „Das mit Jack!“ antwortete Ellie. „Was ist eigentlich mit euch los?“ wollte Alice wissen. „Alice ich habe ihm heute gesagt, dass ich ihn liebe!“ Alice Augen wurden Groß. „WOW!“ meinte sie sprachlos. „Und was hat er gesagt?“ „Nichts!“ war Ellies Antwort. „Wie nichts? Hat er nichts gesagt???“ Ellie schüttelte den Kopf. „Du hast gesagt ich liebe dich und er sagt Schönes Wetter heute, oder wie?“ „Er hat nichts gesagt, gar nichts überhaupt nichts!“ antwortete Ellie. „Oh!“ Alice nickte versonnen. „Alice?“ „Ja?“ „Ach schon gut!“ „nein sag schon!“ Ellie schüttelte den Kopf. „nein, war nicht wichtig!“ Alice musterte sie. Ihre Schwester war ziemlich groß geworden in letzter Zeit. Sie hatte sich komplett verändert. „Wirklich alles in Ordnung?“ fragte sie. „Ja, ich ähm ich glaube ich schlafe jetzt! Ich bin hundemüde!“ Ellie streckte sich auf dem Bett aus. „das was du tun wolltest, mit dem Head-Set und so, ich wollte nur sagen, ich fand, das zwar Wahnsinn, aber ich wäre Stolz auf dich gewesen!“ sagte Alice. „Wer sagt, dass wir es nicht machen?“ fragte Ellie. „Bray hat nicht gewonnen und um in das Programm zu kommen, muss Jack sein Gedächtnis wiederfinden! Das passiert aber vielleicht nicht so schnell!“ Ellie nickte. Auch Alice legte sich hin und bald war ein Schnarchgeräusch zu hören. Ellie jedoch konnte nicht einschlafen. Was musste Jack nur von ihr denken? Sie hatte ihm auf offener Straße gesagt, dass sie ihn liebte. Wenn sie es doch nur rückgängig machen könnte! Zu viele  Gedanken kreisten ihr im Kopf umher, so dass sie nicht einschlafen konnte.

Auch zwei andere Personen waren wach. Jay, der auf dem

Bett saß und überlegte, ob an Trudys Bemerkung doch irgendwas dran sein  konnte und Ebony, die hilflos auf ihrer Kiste saß und nur daran dachte, wie sie am besten fliehen konnte. Jay kaute auf seinem Daumen herum. Nein, seine Ebony konnte ihn nicht verraten haben. Das konnte sie nicht getan haben, oder? Hatte sie nicht darauf verzichtet sich aufstellen zu lassen? Wegen dem Baby, ja? Was aber wenn es kein Baby gab, wenn sie ihn angelogen hatte? Er schüttelte den Kopf und ließ sich in die Kissen fallen. Das konnte nicht sein! Sie liebte ihn sonst wäre sie nie so eifersüchtig gewesen! Irgendwann schlief er ein und träumte, träumte von ihm und Ebony, wie sie beide in einem schönen Haus wohnten mit Kindern im Vorgarten die spielten ….

Ebony hatte keine Chance auch nur die Beine auszustrecken. Sie waren fest an die Kiste gebunden. Die  Hände an dem Rohr neben ihr. Das Schlimmste war, dass sie über ihrem Kopf festgebunden waren, so dass Ebony ihre Arme kaum noch spürte, weil sie lahm wurden. Wie konnte sie nur fliehen? Würde Jay nach ihr suchen? Das musste er einfach. Die Dunkelheit machte ihr Angst. Sie war schon mal gefangen gehalten worden. Von Zoot damals, als sie noch bei den Locos war. Und dann von Spike. Er hatte von ihr verlangt, dass sie bettelte. Sie war zu Stolz gewesen und hatte es nicht getan. Nur knapp war sie damals dem Tod entkommen, da Tai San und Alice nach ihr gesucht hatten. Lieber nicht dran denken! Dachte sie. Dann kam ihr ein Gedankenblitz. „HILFE!“ schrie sie aus Leibeskräften. Und noch mal „HILFE!“ von draußen wurde die Tür geöffnet. Marco trat ein. „Hey schrei nicht so, dich hört eh keiner! Sind alle auf der Party, der Technos!“ „Party der Technos?“ wiederholte Ebony ungläubig. „Ja, Java hat gewonnen! Eine Stimme mehr, als dein Freund von den Mall Rats!“ „Mist!“ dachte sie. „Meine Stimme die fehlt!“ denn sie hatte noch nicht gewählt gehabt, als die Typen sie aufgegriffen hatten. Sie wollte sich mit Jay zusammen anstellen, doch daraus war ja nichts geworden. „Wie heißt dein Kumpel eigentlich?“ fragte sie. „Gonzo!“ war die Antwort. Sie nickte. „So und jetzt hör auf zu schreien und schlaf endlich!“ er knallte die Tür wieder zu. Ebony schreckte zusammen. Panik kroch in ihr hoch. Wenn alle auf der Party waren, würde sie mit Sicherheit auch niemand suchen! Traurig versuchte sie zu Schlafen.

Am nächsten Morgen waren alle Mall Rats schlecht drauf. Die meisten hatten nicht gut geschlafen und saßen so müde und erschöpft in der Küche. „Java Anführerin? Ich kann das gar nicht glauben!“ meinte Jack. „Wieso?“ fragte Brady, die auf seinem Schoß saß. „Naja, sie ist böse!“ meinte Jack. Ellie lächelte und sagte: „Sehr böse!“ „Nok böse wie Rem?“ fragte Brady. Ellie nickte und trank einen Schluck Tee. Jack lächelte sie an. Sie mied seinen Blick. „Wieso, Ja, Ja, sie böse wie Rem?“ wollte Brady wissen. „Sie ist böser wie Ram, weil …!“ begann Jack und sah Ellie fragend an. „Ja warum eigentlich?“ fragte er dann. „Oh i vergesst Jak nikt wissen alles!“ Brady lächelte ihn an. „Schläft Gel noch?“ fragte Ellie. Er nickte. „Vielleicht ist sie auch schon wach und schminkt sich, das kann dann etwas länger dauern!“ meinte Jack und nahm ein Schluck Kaffe. Ellie empfand es als unhöflich, über die Bemerkung zu lachen und tat es nicht.  „Möchtest du noch was essen?“ fragte sie dann, als sie sah, dass Jacks Teller leer war. Er schüttelte den Kopf. „Warum bist du so nett zu mir???“ fragte er zurück. „Weil El dich hat lieb!“ sagte Brady. Ellie wurde rot und Jack lächelte. „Wir haben uns doch alle lieb!“ sagte Jack und Ellie blickte ihn dankbar an. „aha!“ sagte Brady. „Was machst du eigentlich hier? Wo ist Trudy?“ wollte Ellie wissen. „Mama slafen nok!“ meinte Brady und zuckte mit den Schultern. „Hey ihr seht ja fast aus wie eine Familie!“ Alice setzte sich zu en beiden. „Ach Qua …!“ fing Ellie an doch Jack unterbrach sie. „Findest du?“ fragte er. Alice lächelte überrascht und nickte. „Sonst würde ich es nicht sagen!“ „Alice, du spinnst doch!“ sagte Ellie, da ihr die Bemerkung ihrer Schwester peinlich war. Jay stürmte in den Raum. „NEIN Amber! VERSUCHE GAR NICHT ERST MICH ABZUBRINGEN!“ schrie er. Amber folgte ihm „Jay das ist Wahnsinn, du weißt doch gar nicht was Java am ersten Tag macht!“ „DU BRINGST MICH NICHT AB! ICH SUCHE SIE!“  „Jay, lass es!“ „ICH WERDE MEINE FREUNDIN JETZT SUCHEN UND WENN ES DIR NICHT PASST; DANN MACH DOCH; ACH DANN IST MIR DAS DOCH EGAL! DU HAST MIR NÄMLICH GAR NICHTS ZU SAGEN!“ brüllte er Amber an und stürmte an ihr vorbei. „Meine Güte!“ meinte Amber und schüttelte den Kopf. „Ist sie also nicht wieder aufgetaucht!“ schlussfolgerte Alice. „Ich würde sie auch suchen gehen!“ meinte Ellie. „Ich würde auch krank vor Sorge sein wenn die Frau die ich liebe nicht nach hause kommen würde!“ sagte Jack und sah Ellie tief in die  Augen. Verwirrt stand sie auf und nahm ihren Becher vom Tisch. „Du, auch Kaffee, ähm!“ „Alice!“ half Alice ihr. „Mein ich doch!“ Alice nickte. Ellie  ging zur Kaffeemaschine und holte einen Becher aus dem Schrank. „Das solltest du nicht tun!“ meinte Alice zu Jack. „Was denn?“ „Ihr so tief in die Augen sehen!“ Jack lächelte „Und warum!“ Alice zuckte mit den Schultern. „weil sie sich verlieben könnte!“ „Das wäre doch nicht schlimm!“ meinte er. „nein, aber was wäre wenn du dich verlieben würdest?“ fragte Alice. Er sah sie verdutzt an. Konnte sie etwa Gedanken lesen? Alice grinste, weil er so schrecklich verwirrt aussah. „Hey, der Kaffee ist da!“ meinte Ellie neben ihr und stellte die Tassen auf den Tisch. „Danke!“ sagte Alice. Ellie nickte. „Brady was hast du denn für Pläne für den Tag??“ fragte sie. „I nikt wissen. I gehen pielen!“ „Schlauer Entschluss!“ meinte Jack. „Wir können ja nachher zusammen spielen!“ fügte er hinzu. „I und du und El!“ sagte Brady. „Wenn Ellie nichts dagegen hat!“ entgegnete Jack. Ellie lächelte und schüttelte den Kopf. „Was hältst du denn von fangen und du musst uns fangen!“ erwiderte sie und sah Jack grinsend an. “Gute Idee, nur habe ich euch dann morgen noch nicht gefunden, wegen dem Fuß!“ „Eben, haben wir zumindest eine Chance! Nicht wahr Brady?“ war Ellies Antwort. Brady fing an zu lachen. „Er nikt hat Sanse wenn er nikt Bein taputt! I viel su snell für Jak!“ „Wollen wir doch mal sehen wer hier keine Chance hat!“ sagte Jack.

Ebony hatte auch den Rest der Nacht nicht wirklich geschlafen. Immer wieder war sie hochgeschreckt, weil sie entweder von Zoot oder Spike geträumt, oder ein Geräusch gehört hatte, das ihr nicht bekannt vorkam. Es musste Morgen sein, das wusste sie, da durch den kleinen Spalt ein wenig Licht  fiel. Sie hatte Angst, die Angst vergessen zu werden. Auf ihrem Mund klebte wieder ein Stück Leukoplast, da sie in einem der Träume „NEIN“ geschrieen hatte. Sie bekam nur schwer Luft und wurde immer hektischer. Sie versuchte die Fesseln los zu werden, doch sie hatte keine Chance. Ihre Arme und Beine taten höllisch weh und ihr Magen knurrte bis ins Unendliche. Draußen tat sich etwas. Die Tür ging langsam und mit einem fürchterlichen Knarren auf. Gonzo und Marco traten ein. „Oh, sie nur wie friedlich sie dort sitzt!“ meinte Gonzo gehässig. Ebony wollte ihn anlächeln, doch es funktionierte nicht, da ihr Mund ja beklebt war. Marco trat einen Schritt auf sie zu und riss genau so brutal wie am Vortag den Streifen von ihrem Mund. Diesmal tat es noch mehr weh, doch auch diesmal versuchte Sie nicht zu schreien. „ Tapferes Mädchen also auch noch!“ meinte er. „Mach sie los!“ befahl Gonzo. Marco tat wie  ihm geheißen. „Steh auf!“ forderte Gonzo dann Ebony auf. Wie schön es doch war seine Hände runter nehmen zu dürfen. Mit weichen Knien lief sie zwischen Marco und Gonzo mit. Sie brachten sie in einen Raum, in dem es eine Couch, einen Tisch, einen Computer, und einige Stühle gab. Das Licht, das durch die vielen Fenster fiel, blendete Ebony, da ihre Augen die Helligkeit nicht gewöhnt waren. „Setz dich doch!!“ meinte Gonzo und wurde freundlicher. Sie sah ihn misstrauisch an. „Ich sagte setz dich!“ brüllte er. Sie zuckte zusammen und setzte sich. Eigentlich wollte sie nicht sitzen, sie hatte die ganze Nacht gesessen und ihr tat der Po noch immer weh. „Du hast sicher Hunger!“ meinte Gonzo und reichte ihr einen Teller mit Obst. Sie schüttelte den Kopf. „Warum willst du nichts essen?“ „Ich habe keinen Hunger!“ log Ebony, obwohl ihr Magen heftig knurrte. „Du glaubst es sei vergiftet!“ meinte Gonzo. Ebony zuckte mit den Schultern. „liege ich nicht richtig???“ fragte sie. „Nein, sonst würdest du uns ja nichts nützen!“ war die Antwort. „nichts nützen?“ fragte Ebony und zog die Augenbrauen hoch. „Tja, wir werden deine Lieben Freunde mal von deiner Gefangennahme unterrichten!“ Ebony lief ein Schauer über den Rücken. Jetzt erpressten sie die Mall Rats auch noch. Sie sah sich um. Konnte sie nicht? Eigentlich schon. Gonzo und sie waren allein im Raum. Gut Marco stand vielleicht draußen vor der Tür, aber mit dem konnte sie schon fertig werden. Als könnte er ihre Gedanken lesen, zog er einen Zapper aus der Tasche. „Nur, dass wir uns richtig verstehen, wenn du versuchst zu fliehen, werde ich dieses Ding benutzen. Ist das klar?“ Früher wäre es ihr vielleicht das Risiko wert gewesen, aber nun ließ sie sich durch das kleine Technogerät beeinflussen. Sie konnte nicht zulassen dass ihr etwas passierte, sie war glücklich gewesen und wollte auf keinen Fall riskieren, dass sie getötet wurde. „Ist es auch auf löschen gestellt?“ fragte sie um ihre Angst zu überspielen. „JA, ich denke schon!“ Sie nickte und sah auf das kleine Gerät. „Okay, ich denke, deine Freunde sind schon wach! Wollen wir ihnen doch einen schönen Morgen bescheren.“

 

In der Mall waren Ellie und Danni dabei den Abwasch zu machen, als Jay in die Küche kam. „Und?“ fragten beide interessiert. Er schüttelte den Kopf. „Niemand hat sie gesehen, geschweige denn eine Spur von ihr!“ „Trink das, es wird dir gut …!“ fing Danni an und stellte ihm ein Glas mit Orangensaft auf den Tisch. Mitten im Satz wurde jedoch unterbrochen, da ein lautes knacken von dem Computer im Wohnzimmer ausging. Ellie ließ ihr Handtuch fallen und ging in den Wohnraum. Danni und Jay folgten ihr. Jack und Brady, die auf der Couch saßen und spielten sahen auf. Gonzo erschien auf dem Bildschirm. „Guten Morgen!“ sagte er. „Wir wollten nur sagen, dass ihr euch um eure Freundin Ebony keine Gedanken machen braucht, wir haben sie.“ Er zog Ebony ins Bild. „Sag Hallo!“ meinte er. „Mir geht es gut! Keine Panik!“ sagte Ebony nur und wurde dann von ihm zur Seite gestoßen. „Das langt fürs erste. Also wenn ihr sie wiederhaben wollt, dann müsst ihr …!“ Die Leitung brach ab. Ellie sah Jay und Danni an. „Ich gehe sie suchen!“ meinte Jay nur und sprang auf. „Das Ortungsprogramm!“ meinte Jack und tippte einige Daten in den Computer. „Die Leitung steht noch! Kann sein das wir sie erwischen!“ sagte er dann. „Wir haben ein Ortungsprogramm?“ fragte Ellie ihn. „Natürlich! Wusstest du das nicht?“ antwortete er und sah sie an. Sie schüttelte den Kopf. „Nein!“ „Dann weißt du es jetzt! Sie müssen noch 5 Sekunden verbunden sein, dann haben wir sie.“ „5, 4,3!“ zählte Danni, doch nach der drei fing der Computer an zu surren. „Konnte nicht gefunden werden!“ las Danni von dem Bildschirm vor. „MIST!“ meinte Brady. Alle drehten sich zu ihr um. „I meinte Schade!“ verbesserte sie sich und lief weg. „Sie werden sich wieder melden!“ meinte Danni. „Bestimmt! Sie haben ja nicht geschafft und zu sagen, was sie wollen, und ich lass jetzt das Programm drin, sodass jeder der auf unserem Pc zugriff hat, sofort geortet wird.“ Sagte Jack. „Komisch, ich wusste wirklich nicht, dass wir so ein Programm haben!“ sagte Ellie nachdenklich. „Tröste dich, ich auch nicht!“ Danni schlug ihr auf die Schulter und ging dann wieder in die Küche. Jack drehte sich zu Ellie um und sah sie an. „ist was?“ fragte sie ihn. „Dieses kleine Biest! Na warte sie kann was erleben!“ Jack stand auf und nahm seine Krücken. „Wer denn?“ fragte Ellie. „Nicht so wichtig, mir ist nur grad was eingefallen!“ er humpelte weg. „Eingefallen?“ Ellie runzelte die Stirn.

Auch am Nachmittag meldeten sich die Entführer nicht mehr und Jays Suche blieb ebenfalls erfolglos. Am Abend erzählten Ellie, Danni, Jay und Jack abwechselnd was passiert war. „Das ist nicht gut!“ sagte Bray. „Nein!“ stimmte Amber mit ein. „Wir überlegen uns bis morgen was, okay? Ich bin hundemüde!“ Trudy stand auf, nahm Brady auf den Arm und ging. „Wo ist eigentlich Gel? Sollte sie nicht wissen was passiert ist?“ fragte Ellie und sah Jack an, der auf seine Krücken gestützt, gegen den Kühlschrank gelehnt stand. „Woher soll ich wissen wo sie ist?“ entgegnete er schroff. „Na ja, du bist doch ihr Freund!“ meinte Ellie, obwohl es sich merkwürdig anfühlte, diesen Satz zu sagen. . „Bin ich das?“ fragte Jack zurück. Ellie sah ihn verwirrt an. „Okay, gehen wir schlafen!“ Amber sah die anderen an. Nach und nach leerte sich die Küche und nur Ellie und Jack waren noch da. Er kam zu ihr und setzte sich. „Es ist wirklich spät, ich sollte auch zu Bett gehen!“ meinte Ellie und stand auf. „Ist es zu spät?“ fragte Jack. Sie sah ihn verwundert an. „ZU spät, für was?“ fragte sie zurück. „Alles wieder gut zu machen!“ war die Antwort, aus der Ellie nicht ganz schlau wurde. „Was denn gut machen?“ „Das was ich in den letzten Tagen gemacht habe!“ „Was hast du denn gemacht???“ fragte Ellie. „Dich verletzt!“ Sie winkte ab. „Nicht der Rede wert!“ „OH doch. Weißt du was? Vorhin als ich sagte mir ist was eingefallen!“ „JA?“ Ellie sah ihn fragend an. „Da meinte ich alles!“ „alles?“ wiederholte Ellie. Er nickte. „Jede Einzelheit aus meinem Leben!“  „Das ist schön!“ Ellie versuchte Fassung zu halten, obwohl sie in Ohnmacht hätte fallen können. „Ellie, ich liebe dich!“ sagte er dann. „Aber Jack, nein, Gel!“ stotterte sie. „Ist es zu spät?“ fragte er erneut. Sie schüttelte den Kopf. „Wieso denn?“ „weil ich dir wehgetan habe und ich kann das gar nicht wieder gut machen, oder?“ Ellie sprang ihm um den Hals. „Doch, natürlich, allein, damit, dass du dich erinnert hast!“  „Lass mich leben!“ lachte er. „Aber wieso dachtest du, du seiest mit Gel zusammen?“ fragte Ellie. „Weil sie es mir so gesagt hat!“ Ellies Augen wurden groß. „Ich habe sie heute Mittag nicht gefunden, als ich sie zur Rede stellen wollte, aber ich denke wenn sie merkt, das wir zusammen in einem Zimmer schlafen, dann wird sie gestraft genug sein!“ sagte Jack. „Jack, ich liebe dich!“ „Ich dich doch auch!“ Sie küssten sich. „Weißt du eigentlich wie sehr ich dich vermisst habe?“ fragte Ellie. „Nein! Ich war doch gar nicht weg!“ „Doch du warst viel zu weit weg!“

Am nächsten Morgen war Gel immer noch nicht wieder aufgetaucht. Als Ellie aufwachte und sah, dass Jack nicht mehr im Bett lag, zog auch sie sich an und ging zum Frühstück. „Guten Morgen!“ wünschte sie allen und setzte sich zu Jack. „Hi!“ flüsterte er und lächelte. Sie hatten beschlossen so lange Gel keinen Aufstand machte, noch nicht zu verraten, dass Jacks Gedächtnis wieder da war. Wenn Gel sich aufregte, warum Ellie und Jack so verliebt miteinander umgingen, dann würde Jack sie vor allen zur Rede stellen, dann wussten alle, das Gel daran schuld gewesen war. Alice, die mit Jack an einem Tisch saß, sah ihre Schwester prüfend an. „Wo warst du letzte Nacht?“ fragte sie dann streng. Ellie lächelte sie nur an und stand auf um sich Kaffee zu holen. „Das ist doch, die treibt sich sonst wo rum und ist dann auch noch so frech!“ regte sich Alice auf. Jay kam in die Küche gestürzt. „Jay? Irgendeine Spur von Ebony?“ fragte Siva. Er schüttelte den Kopf. „Ihr bewacht, den Computer ich gehe sie suchen!“ „Jay, das ist doch dumm!“ meinte Ellie. „Wieso denn?“ er sah sie böse an, er hatte keine Lust zu streiten, seine Freundin war in Lebensgefahr. „Wenn wir das Signal abfangen können, müssen wir so erst warten bis du wieder da bist, denn du willst doch dabei sein wenn sie gerettet wird, oder? Also bleib hier und warte auf ein Zeichen!“ Das Argument überzeugte Jay. Er setzte sich. Gel kam in die Küche spaziert. Jack warf Ellie einen schnellen Blick zu und grinste. Sie füllte weiter den  Kaffee ein und tat ein Toast in den Toaster. „Einen wunderschönen Guten Morgen Jack!“ flötete Gel und wollte ihm einen Kuss auf die Wange drücken, doch er zog den Kopf weg. „Huch, bist du sauer, weil ich dich gestern allein gelassen habe? Ich war bei meiner neuen Freundin, ihr Name ist Brenda. Sie hat voll coole Schminksachen“ Gel setzte sich. „Das war mein Platz“ meinte Ellie, die nun mit einem Teller und einer Tasse wiederkam. „Na und?“ Gel sah Jack an. „Och, sei doch nicht eingeschnappt!“ „Ich sagte, das ist mein Platz!“ wiederholte Ellie und stellte den Teller ab. Sie hatte kurz den Gedanken, Gel einfach den Kaffee über zu kippen, denn jetzt wo sie sie sah, kam Wut in ihr hoch! „Sei doch nicht so eingeschnappt!“ Gel stand auf und zog sich einen Hocker ran. Die anderen Mall Rats sahen der Szene belustigt zu. Endlich setzte Ellie sich mal wieder gegen Gel durch. „Sei doch nicht sauer, mein Liebling, wir haben die Zeit vergessen und so habe ich bei ihr übernachtet.“ Erklärte Gel. „Sorry, dass ich dich allein gelassen habe!“ fügte sie hinzu. „Ich war nicht allein!“ antwortete Jack und Alice verschluckte sich fast. Danni, die etwas abseits mit Luke und Benni an einem Tisch saß, räusperte sich. „Was?“ fragte Gel und sah Jack an. „Ich war nicht allein!“ wiederholte er. Alice sah Ellie fragend an, doch sie zuckte mit den Schultern. Es fiel ihr schwer nicht laut loszuprusten, da Gel das komischste Gesicht der Welt machte. „Du hast mich betrogen?“ schrie Gel. Jack schüttelte den Kopf. „Jetzt lüg doch nicht wer ist es?“ Gel stand auf und war den Tränen nahe. „Ich habe nichts gemacht!“ erwiderte Jack. „Zumindest nichts Verbotenes!“ erklärte er.  „Ihm Gegensatz zu dir!“ fügte Ellie hinzu. „Wie ich???“ fragte Gel. „Was habe ich denn gemacht?“ fragte Gel. „Du hast, …!“ fing Ellie an und Jack führte den Satz weiter. „Du hast nicht nur mich angelogen, sondern damit auch fast eine Beziehung zerstört.“ Gel wurde schneeweiß. Jetzt wusste sie worauf Ellie und Jack hinauswollten. „Äh, entschuldigt, aber wir verstehen nicht ganz worauf ihr hinaus wollt!“ Danni sah von Gel zu Jack, von Jack zu Ellie. „Sie hat mir erzählt, dass ich mit ihr zusammen bin, dass wir sogar heiraten wollten. Und damit hat sie fast alles kaputt, gemacht!“ erklärte Jack. Gel stiegen Tränen in die Augen. „Ich habe gedacht, …!“ fing sie an. „Du hast nur an dich selber gedacht!“ schrie Jack sie an. Gel schlug sich die Hände vors Gesicht, doch Jack brüllte weiter: „ Du bist eine Lügnerin, Betrügerin, du bist selbstverliebt, egoistisch und ich will gar nicht sagen was noch!“ Gel hielt es nicht mehr aus und lief weg. „Ist das wahr?“ fragte Siva. Jack nickte. „ Aber Ich habe mein Gedächtnis wieder!“ „Also seit ihr zwei jetzt offiziell wieder ein Paar?“ fragte Danni. Ellie und Jack nickten. „Ach so, jetzt weiß ich wo du heute Nacht warst!“ meinte Alice und grinste breit.  „Ich glaube ich geh mal nach Gel sehen!“ meinte Ellie und stand auf. „Warum denn? Sie hat es doch verdient!“ war Jacks Meinung dazu. „Ich weiß, aber ich weiß nicht, sie tut mir leid!“ Ellie zuckte mit den Schultern. „sie muss dir aber nicht Leid tun, Ellie!“ entgegnete  Jack. Sie zuckte erneut mit den Schultern. „Ich weiß, aber ich weiß auch wie sie sich jetzt fühlt und glaub mir dieses Gefühl ist gar nicht schön!“ „Ellie, hör auf sie zu bemitleiden! Sie hätte beinahe unsere Liebe zerstört!“ „Jack, lass mich doch einfach tun was ich will!“ mit diesen Worten verließ Ellie die Küche. Jack ließ die Schultern hängen. „Komm, du Fiesling! Du weißt ganz genau wie sie ist!“ neckte Alice ihn und stieß ihn an! „Ja, Ja!“ murmelte Jack. „Ja, Ja, heißt leck mich du-weißt-schon-wo!“ gab Alice zurück.

Ellie fand Gel in ihrem Zimmer, sie lag auf ihrem Bett und heulte. „GEH WEG!“ schluchzte sie als Ellie den Raum betrat. Ellie hörte nicht auf sie und setzte sich zu ihr. „DU SOLLST VERSCHWINDEN!“ brüllte Gel. „Okay, ich habe eigentlich auch nichts anderes erwartet, aber ich wollte nur sagen: Ich weiß wie hart das jetzt für dich ist, aber ich finde du sollst wissen, dass du einen Fehler gemacht hast. NAJA eine riesige Dummheit trifft es mehr.  Trotzdem hätte ich mit Jack sprechen sollen, dass er dich nicht vor allen zur Rede stellt, das war nicht fair. Ja und das war es auch schon was sich wollte.“ Mit diesen Worten stand Ellie auf und verließ das Zimmer. Als sie zurück in die Küche kam, war niemand da. Suchend sah sie sich um  und fand die anderen, die vor dem Computer standen oder saßen. Interessiert ging sie zu ihnen. „Hey was ist denn…?“ sie konnte ihre Frage nicht zuende stellen, da der Mann, der auf dem Bildschirm zu sehen war, fragte:  „Wer ist das?“ Ellie runzelte die Stirn. „Eine Mall Rat.“ Kam es trocken von Jack. „Du Schlaumeier, das hätte ich mir denken können! Wie heißt sie?“ „Wozu willst du das wissen?“ fragte Jack Und Ellie wurde klar, dass er versuchte so viel Zeit wie möglich zu verschwenden, da das Programm nach dem Ort suchte und oftmals konnte das über 5 Minuten dauern. „Sag mal willst du mich verarschen?“ fragte Gonzo wütend. „Nein, schaust du manchmal Citynet???“ antwortete Jack. „Ja, wieso?“ Gonzos Miene verzog sich. „Dann weißt du wer sie ist!“ meinte Jack. „NEIN, da muss ich wohl geschlafen haben!“ „Oh Sorry, liest du?“ „Was soll das???“ entgegnete Gonzo. „Liest du?“ wiederholte Jack. „Manchmal, aber ich lasse mir lieber von hübschen Mädchen vorlesen, so wie eure Ebony!“ „Sie muss dir vorlesen?“ fragte Jay schroff. „Oh ja, Gute-Nacht-Geschichten, wenn ich nicht einschlafen kann.“ War die Antwort. Jay ballte seine Hand zu einer Faust. Siva hielt ihn fest und hätte sie dass nicht getan, hätte er mit Sicherheit den Computer zertrümmert „Wie lange steht die Leitung?“ flüsterte Ellie zu Luke, so dass nur er sie hören konnte. Luke streckte unauffällig 2 Finger aus. Sie nickte. „HEY, was gibt es zu tuscheln?“ fragte Gonzo und runzelte die Stirn. Ellie sah überrascht auf den Bildschirm. „ÄHM!“ „Wir haben uns nur darüber unterhalten, dass Ellie mir auch mal wieder eine Gute-Nacht-Geschichte vorlesen könnte!“ antwortete Luke schnell und so, dass es ehrlich klang. „Ellie, hm?“ Gonzo blickte Ellie an. Sie lächelte. „Dass glaube ich euch aber gar nicht!“ fügte er dann hinzu. „Wieso, glaubst du ich habe keinen Freund, dem ich vorlese?“ konterte Ellie. „Dein Freund?“ wiederholte Gonzo. Luke nickte, als er begriff, dass es wichtig war die Leitung zu halten und legte ihr einen arm um die Schulter. „Okay, hört zu, ich verplempere meine Zeit, ihr habt also verstanden? 100 Your Future Your dreams Helme, übermorgen Abend. Ich melde mich noch mal und dann machen wir einen Treffpunkt aus, bis dahin, …!“ hinter ihm kam ein Mann ins Bild. „Was ist denn?“ fragte Gonzo schroff. Der Typ flüsterte ihm was ins Ohr. „Okay, ich muss jetzt Schluss machen, so gerne ich auch noch weiterhin mit euch plaudern würde, Ebony scheint sich was Nettes einfallen lassen zu haben.“ Er grinste fies. „Ach und du da, sei mir nicht böse, aber deine Freundin ist nun mal ein besonders schönes Ding und so was bekommen wir hier nicht oft zusehen.“ Jay grinste zurück und meinte nur: „Ich weiß und ich denke ihr werdet euren Spaß haben.“ Siva  klopfte ihm von hinten auf den Rücken und deutete auf die Zeit anzeige, die nun, rechts oben in der Ecke aufleuchtete. Noch  30 Sekunden! „Äh, du, du wolltest doch wissen wie mein Name ist!“ sagte Ellie. Gonzo sah sie an und nickte. „Das weiß ich doch schon, dein Name ist Ellie.“ Ellie nickte. „Und weißt du ich bin Journalistin und mich interessiert, wer alles zur Wahl gekommen ist und wer nicht. Hast du gewählt?“ „Nein, ich hasse euch alle, und diese überheblichen Anführer auch!“ war die Antwort. „10, 9, 8 ...!“ flüsterte Mouse. Ellie lächelte. Gonzo schüttelte ungläubig den Kopf und drückte den Aus-Knopf. „Und?“ „Wir!“ Jack machte eine Pause und drückte zwei Tasten. „Es dauert ein wenig, er muss erst laden!“ erklärte er dann. „Ich weiß wo sie sind!“ meinte Ellie. „ich glaube ich auch!“ stimmte Danni zu. „Und?“ fragte Jay. „Fennel- Street!“ antworteten beide gleichzeitig.  „Wie kommt ihr denn darauf?“ wollte Amber wissen. „Sie hassen uns alle, und die Anführer und gewählt hat er auch nicht!“ erklärte Danni. „Mal sehen ob ihr echt habt!“ Jack sah den Bildschirm fassungslos an. „Fennel-Street 254!“ sagte er dann. „Ich werde hingehen!“ Jay drehte sich um. „Nein du kannst nicht allein gehen!“ widersprach Trudy. Jay sah Bray an. „Sorry, ich würde dir gerne helfen, aber ich habe ein „Date“ mit Java!“ Bray verzog das Gesicht. „Mal sehen, was sie uns jetzt wieder verbietet!“ „Lex?“ fragte Jay. „Sorry, ich habe auch ein Date!“ Lex nahm seine Jacke und ging. „Uah, wer will denn schon mit dem ausgehen?“ fragten Tai-San und Siva gleichzeitig. „Na du!“ sagten sie dann, zeigten mit dem Finger aufeinander und lachten. „Nee, lieber nicht, das Thema habe ich abgehakt.“ Erklärte Siva. „Frag mal!“ meinte Tai-San. „Ich komme mit Jay!“ sagte Pride. Jay nickte. „Aber damit das klar ist, ich tue das nicht für Ebony sondern für dich!“ Jay nickte wieder. „Ich komme auch mit!“ stellte sich Slade zur Verfügung. „Ich würde ja auch gern, aber du weißt ja mein Fuß!“ Jack sah ihn traurig an. „Ist okay, lass dich einfach verwöhnen!“ sagte Jay. „ich komme auch mit!“ kam Patchs Stimme von weiter hinten. „Das ist echt lieb!“ antwortete Jay. „Lass mich auch mitgehen!“ meinte Luke. „Gut“ „Ich komme auch mit!“ meinte Siva und stand auf. „Nein, Siva wirklich nicht!“ Siva sah ihn erstaunt an. „Ich bin ihre Schwester. Ich mache mir mindestens genau so viele Sorgen um sie wie du. Ich will auch noch Tante werden.  Und außerdem kann ich mich verteidigen!!“ entgegnete Siva. Jay hob abwehrend die Hände. „schon gut, komm mit. Dann sind wir mit mir insgesamt 6, das ist doch schon mal nicht schlecht.“ „Wie wäre es mit mir?“ Alice trat vor. „Okay, super.“ „Ich kann nämlich auch ziemlich fies werden und wenn ich mich vor einen stelle, kann er sowieso nichts mehr sehen.“ Meinte Alice. Ellie stieß sie in die Seite. „Du sollst nicht immer so fies zu dir selber sein“ „Gut Alice, komm mit, ich kann jeden gebrauchen!“ meinte Jay. „Und ich?“ fragte Ellie. Jay schüttelte den Kopf. „Du kümmerst dich um Jack!“ Ellie zog eine Schnute und maulte: „Aber!“ „Kein aber! Wir gehen!!!“ sagte Jay und nahm seine Jacke. Ellie und Jack sahen den sieben nach. „Wieso will mich nie jemand dabei haben???“ fragte Ellie. „Weil ich ihnen gesagt habe, sie sollen dich ja bei mir lassen!“ antwortete Jack. „Ach, du bist doof, das  ist nicht lustig!“ Ellie stieß ihn an. „Ach schon gut!“
 „Und wie ist der Plan?“ fragte Patch und sah in die Runde. „ich meine, wir haben doch einen Plan, oder??“ fragte er dann verunsichert. „ Ich weiß nicht!“ meinte Jay und blieb stehen. „Wir stürmen einfach rein und …!“ fing er dann wieder an.  „Jay, das geht nicht, das weißt du!“ widersprach Siva. „Und was hast du gedacht?“ antwortete Jay starrsinnig. „ Ich dachte ich klopfe und lasse ein wenig meinem Charme spielen und ihr kommt nach!“  „Das ist eine gute Idee!“ stimmte Alice zu.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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